Der ORF Gehälter Transparenzbericht für das Jahr 2025 ist veröffentlicht worden und legt die Bezüge der Top-Verdiener offen. An der Spitze steht Pius Strobl mit einem Bruttojahresgehalt von 469.000 Euro. Der Bericht, der gemäß ORF-Gesetz erstellt wurde, listet alle Mitarbeiter auf, die inklusive Zulagen über 170.000 Euro im Jahr verdienen.

Hintergrund zum ORF Gehälter Transparenzbericht
Der ORF ist als einziges öffentliches Unternehmen in Österreich gesetzlich dazu verpflichtet, die Gehälter seiner Mitarbeiter offenzulegen, die eine bestimmte Einkommensgrenze überschreiten. Diese Maßnahme soll für Transparenz sorgen und der Öffentlichkeit Einblick in die Einkommensstrukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geben. Die Veröffentlichung des Transparenzberichts ist somit ein wichtiger Schritt zur Rechenschaftspflicht und soll das Vertrauen in den ORF stärken. Die österreichische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Transparenz in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu erhöhen. (Lesen Sie auch: Top Verdiener Orf: im: Transparenzbericht enthüllt Gagen)
Aktuelle Entwicklung: Details aus dem ORF Transparenzbericht 2025
Der jetzt veröffentlichte Bericht für das Jahr 2025 zeigt, dass insgesamt 65 Personen (inklusive Tochterunternehmen) über 170.000 Euro brutto jährlich verdienen. Das sind zehn Personen weniger als im Jahr 2024. Laut ORF sind vor allem altersbedingte Abgänge und die Inanspruchnahme von Altersteilzeit für diesen Rückgang verantwortlich. Neben Pius Strobl, der den scheidenden Ö3-Moderator Robert Kratky als Spitzenverdiener ablöst, finden sich unter den Top-Verdienern Roland Weißmann (427.500 Euro), der mittlerweile als ORF-Chef zurückgetreten ist, sowie ORF-Enterprise-Geschäftsführer Oliver Böhm (349.000 Euro). Wie VOL.AT berichtet, werden im Transparenzbericht die Gehälter von 62 Mitarbeitern aufgelistet, zusätzlich gehören ORF-Enterprise-Geschäftsführer Oliver Böhm (349.000 Euro), Heinz Mosser (Kaufm. Leiter ORF-Enterprise, 203.552 Euro) und Christian Kopff (Bereichsleiter ORF-Beitrags-Service, 183.306 Euro) zu den Topverdienern.
Geschlechterverteilung und Sparkurs im ORF
Der Bericht zeigt auch Unterschiede in der Geschlechterverteilung bei den Top-Verdienern. So verdienten keine Frau, aber vier Männer über 300.000 Euro. Auch in den niedrigeren Gehaltskategorien sind deutlich mehr Männer als Frauen vertreten. Der ORF betont im Vorwort des Berichts, dass man sich des Privilegs der öffentlichen Finanzierung bewusst sei und sorgsam mit den Beiträgen der Bevölkerung umgehe. Seit vielen Jahren verfolge man einen intensiven Sparkurs, der mit «harten Einschnitten» für die Belegschaft einhergehe. So seien seit 2007 knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut worden. Auch Nebenbeschäftigungen und externe Beratungsleistungen seien im vergangenen Jahr gesunken. Die Anzahl jener Personen, die im ORF-Konzern ein zusätzliches Einkommen aus Nebenbeschäftigungen hatten, sei von 987 im Jahr 2024 auf 739 im Vorjahr gesunken. Der ORF führt das auf strengere Compliance-Vorschriften zurück. (Lesen Sie auch: Gehaltsliste Orf: Wer sind die Topverdiener)
Reaktionen und Einordnung
Die Veröffentlichung des ORF Transparenzberichts hat in Österreich erneut eine Diskussion über die Gehälter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausgelöst. Während einige die Transparenz begrüßen und die hohen Gehälter kritisieren, verweisen andere auf die Notwendigkeit, qualifiziertes Personal zu bezahlen, um ein hochwertiges Programmangebot sicherzustellen. Die Zeitung Der Standard kommentiert, dass die Debatte über die ORF-Gehälter regelmäßig aufkommt und oft von politischen Interessen geprägt ist.
ORF Gehälter Transparenzbericht: Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Veröffentlichung des ORF Gehälter Transparenzberichts wird voraussichtlich weiterhin für Diskussionen sorgen.Der Sparkurs des ORF wird angesichts der angespannten finanziellen Situation des Senders voraussichtlich fortgesetzt. Es bleibt die Herausforderung, ein attraktives Programmangebot aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Kosten zu senken. (Lesen Sie auch: Gehaltsliste Orf 2025: Wer sind die Top-Verdiener)
Überblick über die Top-Verdiener im ORF (2025)
| Name | Position | Gehalt (Bruttojahresgehalt) |
|---|---|---|
| Pius Strobl | Unbekannt | 469.000 Euro |
| Roland Weißmann | ORF-Chef (zurückgetreten) | 427.500 Euro |
| Oliver Böhm | ORF-Enterprise-Geschäftsführer | 349.000 Euro |
| Heinz Mosser | Kaufm. Leiter ORF-Enterprise | 203.552 Euro |
| Christian Kopff | Bereichsleiter ORF-Beitrags-Service | 183.306 Euro |
Häufig gestellte Fragen zu orf gehälter transparenzbericht
Warum veröffentlicht der ORF einen Transparenzbericht über Gehälter?
Der ORF ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Gehälter von Mitarbeitern, die über 170.000 Euro brutto jährlich verdienen, offenzulegen. Dies dient der Transparenz und Rechenschaftspflicht gegenüber der Öffentlichkeit, da der ORF öffentlich-rechtlich finanziert wird.

Wer sind die Top-Verdiener im ORF laut dem aktuellen Transparenzbericht?
Laut dem Transparenzbericht 2025 ist Pius Strobl mit einem Bruttojahresgehalt von 469.000 Euro der Top-Verdiener im ORF. Auf den Plätzen folgen Roland Weißmann (427.500 Euro) und Oliver Böhm (349.000 Euro). (Lesen Sie auch: ZDF Markus Lanz Heute: Gäste und Themen…)
Wie hat sich die Anzahl der Top-Verdiener im ORF im Vergleich zum Vorjahr entwickelt?
Im Jahr 2025 verdienen 65 Personen im ORF (inklusive Tochterunternehmen) über 170.000 Euro brutto jährlich. Das sind zehn Personen weniger als im Jahr 2024. Der ORF führt dies auf altersbedingte Abgänge und Altersteilzeit zurück.
Welche Maßnahmen ergreift der ORF, um Kosten zu sparen?
Der ORF betont, seit vielen Jahren einen intensiven Sparkurs zu verfolgen. Seit 2007 wurden knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut. Zudem sind Nebenbeschäftigungen und externe Beratungsleistungen reduziert worden.
Gibt es Unterschiede in der Geschlechterverteilung bei den Top-Verdienern im ORF?
Ja, der Bericht zeigt Unterschiede in der Geschlechterverteilung. Keine Frau, aber vier Männer verdienten über 300.000 Euro. Auch in den niedrigeren Gehaltskategorien sind deutlich mehr Männer als Frauen vertreten.
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