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Gehaltsliste Orf: Wer sind die Topverdiener

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Der Österreichische Rundfunk (ORF) hat am 31. März 2026 die Gehaltsliste ORF für das Jahr 2025 veröffentlicht. Diese Liste, auch Transparenzbericht genannt, legt die Gehälter der Mitarbeiter offen, die inklusive Zulagen mehr als 170.000 Euro brutto pro Jahr verdienen. An der Spitze der Liste steht nun Pius Strobl mit einem Jahresgehalt von knapp 469.000 Euro. Der Bericht zeigt auch, dass der ORF einen Sparkurs fährt und die Anzahl der Topverdiener im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist.

Hintergrund zur Gehaltsliste des ORF

Die Veröffentlichung der Gehaltsliste ORF ist im ORF-Gesetz vorgeschrieben. Ziel ist es, Transparenz hinsichtlich der Verwendung von Steuergeldern zu schaffen, da der ORF zum Teil öffentlich finanziert wird. Die Liste umfasst alle Mitarbeiter des ORF und seiner Tochterunternehmen, deren Jahresgehalt über der genannten Grenze liegt. Die Offenlegung der Gehälter sorgt regelmäßig für Diskussionen über die Angemessenheit der Vergütung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Der ORF steht seit Jahren unter Druck, seine Kosten zu senken. Der Sparkurs des Senders führte bereits zu Stellenabbau und Einschränkungen im Programmangebot. Die Veröffentlichung der Gehaltsliste erfolgt daher in einer Zeit, in der der ORF um seine finanzielle Zukunft ringt. Die Einnahmen des ORF speisen sich hauptsächlich aus Rundfunkgebühren, die von den österreichischen Haushalten entrichtet werden müssen. Allerdings gibt es immer wieder politische Bestrebungen, diese Gebühren zu senken oder abzuschaffen. (Lesen Sie auch: Top Verdiener Orf: im: Transparenzbericht enthüllt Gagen)

Aktuelle Entwicklung: Strobl löst Kratky als Topverdiener ab

Mit der Veröffentlichung der Gehaltsliste ORF für 2025 gibt es einen Wechsel an der Spitze der Topverdiener. Nachdem Robert Kratky nicht mehr auf der Liste steht, führt nun Pius Strobl mit einem Jahresbruttogehalt von 468.856,32 Euro die Liste an, wie VOL.AT berichtet. Auf dem zweiten Platz folgt der ehemalige Generaldirektor Roland Weißmann mit 427.733 Euro. Auch ZiB2-Anchor Armin Wolf zählt weiterhin zu den Topverdienern des ORF.

Insgesamt umfasst die Liste für das Jahr 2025 65 Personen, inklusive der Mitarbeiter in den Tochterunternehmen des ORF. Das sind zehn Personen weniger als im Jahr 2024. Laut ORF sind dafür vor allem altersbedingte Abgänge und die Inanspruchnahme von Altersteilzeit verantwortlich. Die Anzahl der Personen, die im ORF-Konzern ein zusätzliches Einkommen aus Nebenbeschäftigungen hatten, sank von 987 im Jahr 2024 auf 739 im Vorjahr. Der ORF führt dies auf strengere Compliance-Vorschriften zurück.

Der ORF betont, dass man sich des Privilegs der öffentlichen Finanzierung bewusst sei und sorgsam mit den Beiträgen der Bevölkerung umgehe. Seit vielen Jahren verfolge man einen intensiven Sparkurs, der mit „harten Einschnitten“ für die Belegschaft einhergehe. So seien seit 2007 knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut worden. Im vergangenen Jahr seien auch Nebenbeschäftigungen und externe Beratungsleistungen gesunken, wie der ORF selbst mitteilte. (Lesen Sie auch: Schweiz Norwegen: gegen: Experimente und ein müdes)

Geschlechterverteilung bei den Topverdienern

Ein Blick auf die Geschlechterverteilung der Topverdiener im ORF zeigt, dass weiterhin eine deutliche Diskrepanz besteht. Laut dem Transparenzbericht verdienten keine Frau, aber vier Männer über 300.000 Euro. Auch in den niedrigeren Gehaltskategorien sind deutlich mehr Männer vertreten. Dies spiegelt ein Problem wider, das in vielen Unternehmen und Branchen besteht: Frauen sind in Führungspositionen und damit auch in den höchsten Gehaltsklassen unterrepräsentiert.Dies könnte beispielsweise durch gezielte Förderprogramme für Frauen in Führungspositionen oder durch eine transparente Gehaltspolitik erreicht werden.

Gehaltsliste ORF: Was bedeutet das für die Zukunft des ORF?

Die Veröffentlichung der Gehaltsliste ORF ist ein wichtiger Schritt in Richtung Transparenz und Rechenschaftspflicht. Sie ermöglicht es der Öffentlichkeit, die Verwendung von Steuergeldern im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu kontrollieren und zu bewerten. Gleichzeitig zeigt sie aber auch die Herausforderungen auf, vor denen der ORF steht: Spardruck, sinkende Einnahmen und die Notwendigkeit, das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen.

Um seine Zukunftsfähigkeit zu sichern, muss der ORF einen Weg finden, seine Kosten zu senken, sein Programmangebot zu verbessern und seine Rolle als unabhängiger und glaubwürdiger Informationsanbieter zu stärken. Dies erfordert eine offene und ehrliche Debatte über die Aufgaben und die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Österreich. (Lesen Sie auch: Schweiz Norwegen: gegen: Testspiel endet torlos –…)

Eine Möglichkeit, die Einnahmen des ORF zu steigern, wäre die Einführung einer Haushaltsabgabe, die unabhängig vom Besitz eines Fernsehers oder Radios erhoben wird. Dieses Modell wird bereits in einigen anderen europäischen Ländern erfolgreich eingesetzt. Allerdings ist eine solche Reform politisch umstritten und würde auf Widerstand stoßen.

Detailansicht: Gehaltsliste Orf
Symbolbild: Gehaltsliste Orf (Bild: Picsum)

Unabhängig davon, welche Maßnahmen ergriffen werden, ist es wichtig, dass der ORF seine Rolle als wichtiger Bestandteil der österreichischen Medienlandschaft wahrnimmt und seinen Beitrag zur Information, Bildung und Unterhaltung der Bevölkerung leistet. Dies erfordert eine klare Vision, eine effiziente Organisation und eine transparente Kommunikation.

Weitere Informationen zum Thema Medien in Österreich finden Sie auf der Website der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR), die für die Regulierung des Rundfunkmarktes zuständig ist. (Lesen Sie auch: Neue Staatssekretäre in Brandenburg: Woidke verteidigt)

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Symbolbild: Gehaltsliste Orf (Bild: Picsum)

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Gehaltsliste Orf 2025: Wer sind die Top-Verdiener

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Der Österreichische Rundfunk (ORF) hat am 31. März 2026 seine Gehaltsliste ORF für das Jahr 2025 veröffentlicht. Diese Liste, die im Rahmen des Transparenzberichts des Senders erscheint, legt offen, welche Mitarbeiter ein Jahresgehalt von über 170.000 Euro brutto beziehen. Erstmals führt Pius Strobl mit einem Gehalt von knapp 469.000 Euro die Liste an, nachdem Robert Kratky nicht mehr im Amt ist.

Symbolbild zum Thema Gehaltsliste Orf
Symbolbild: Gehaltsliste Orf (Bild: Picsum)

Hintergrund der Gehaltsliste des ORF

Die Veröffentlichung der Gehaltsliste ORF ist im ORF-Gesetz vorgeschrieben. Sie soll für Transparenz sorgen und der Öffentlichkeit Einblick in die Einkommensstrukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geben. Der ORF ist als einziges öffentliches Unternehmen in Österreich zu dieser Offenlegung verpflichtet. Diese Maßnahme soll das Vertrauen der Bürger in den Sender stärken und sicherstellen, dass mit den Gebühren der Rundfunkteilnehmer verantwortungsvoll umgegangen wird. Die Liste umfasst alle Mitarbeiter des ORF inklusive seiner Tochterunternehmen, die die Gehaltsgrenze von 170.000 Euro überschreiten. (Lesen Sie auch: Top Verdiener Orf: im: Transparenzbericht enthüllt Gagen)

Aktuelle Entwicklung: Strobl löst Kratky ab

Mit der Veröffentlichung der Gehaltsliste ORF für 2025 gibt es einen Wechsel an der Spitze der Top-Verdiener. Pius Strobl, ein ORF-Manager, führt nun mit einem Jahresbruttogehalt von 468.856,32 Euro die Liste an. Im Vorjahr lag sein Gehalt noch bei 451.710 Euro. Er löst damit Robert Kratky ab, dessen Name in diesem Jahr nicht mehr auf der Liste steht. Auf Platz zwei folgt der ehemalige Generaldirektor Roland Weißmann mit 427.479 Euro. Auch Armin Wolf, bekannt als ZiB2-Anchor, zählt weiterhin zu den Top-Verdienern des ORF.

Insgesamt umfasst die Liste für 2025 65 Personen, was einem Rückgang von zehn Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Laut ORF sind altersbedingte Abgänge und die Inanspruchnahme von Altersteilzeit für diesen Rückgang verantwortlich. Der ORF betont, dass man sich des Privilegs der öffentlichen Finanzierung bewusst sei und sorgsam mit den Beiträgen der Bevölkerung umgehe. (Lesen Sie auch: Schweiz Norwegen: gegen: Experimente und ein müdes)

Sparkurs und Compliance

Der ORF betont, seit vielen Jahren einen intensiven Sparkurs zu verfolgen. Seit 2007 seien knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut worden. Auch im vergangenen Jahr seien Nebenbeschäftigungen und externe Beratungsleistungen reduziert worden. Die Anzahl der Personen im ORF-Konzern, die ein zusätzliches Einkommen aus Nebenbeschäftigungen hatten, sank von 987 im Jahr 2024 auf 739 im Vorjahr. Der ORF führt dies auf strengere Compliance-Vorschriften zurück. Details zu den Compliance-Richtlinien finden sich auf der Website des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Geschlechterverteilung

Ein Blick auf die Geschlechterverteilung der Top-Verdiener zeigt, dass weiterhin eine deutliche Diskrepanz besteht. Während vier Männer über 300.000 Euro verdienten, war keine Frau in dieser Gehaltskategorie vertreten. Auch in den niedrigeren Gehaltskategorien sind deutlich mehr Männer als Frauen zu finden. Dies spiegelt ein Problem wider, das in vielen Branchen besteht und auf die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung hinweist. (Lesen Sie auch: Schweiz Norwegen: gegen: Testspiel endet torlos –…)

Gehaltsliste ORF: Was bedeutet das für die Zukunft?

Die Veröffentlichung der Gehaltsliste ORF ist ein wichtiger Schritt zur Transparenz. Sie ermöglicht der Öffentlichkeit, die Einkommensstrukturen des ORF zu beurteilen und eine informierte Meinung zu bilden. Die Diskussionen um die Gehälter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind oft emotional, da es um Steuergelder und Gebühren der Bürger geht.Die Politik spielt hierbei eine entscheidende Rolle, da sie die Rahmenbedingungen für den ORF festlegt. Ein interessanter Vergleich mit anderen Ländern findet sich auf Wikipedia.

Reaktionen und Stimmen zur Gehaltsliste des ORF

Die Veröffentlichung der Gehaltsliste ORF hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Während einige die Transparenz begrüßen, kritisieren andere die hohen Gehälter in einem öffentlich-rechtlichen Unternehmen. Es wird argumentiert, dass die Gelder besser in die Programmgestaltung investiert werden sollten. Andere wiederum betonen, dass qualifizierte Mitarbeiter angemessen bezahlt werden müssen, um eine hohe Qualität der Programme zu gewährleisten. Die Debatte um die Gehälter im ORF wird sicherlich weitergehen und die Politik wird sich mit den Forderungen nach mehr Effizienz und Sparsamkeit auseinandersetzen müssen. Wie VOL.AT berichtet, gab es bereits erste Reaktionen auf die neue Liste der Top-Verdiener. (Lesen Sie auch: Neue Staatssekretäre in Brandenburg: Woidke verteidigt)

Detailansicht: Gehaltsliste Orf
Symbolbild: Gehaltsliste Orf (Bild: Picsum)

Tabelle: Top-Verdiener im ORF 2025

Name Funktion Gehalt (Bruttojahresgehalt)
Pius Strobl ORF-Manager 468.856,32 Euro
Roland Weißmann Ex-Generaldirektor 427.479 Euro
Armin Wolf ZiB2-Anchor (Gehalt nicht explizit genannt, aber in Top-Verdiener-Kreis)
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