Die ehemalige «Sportschau»-Moderatorin Monica Lierhaus hat in einem bewegenden Podcast-Interview erstmals offen über die dramatischen Folgen ihrer Hirn-Operation aus dem Jahr 2009 gesprochen. In einem Gespräch mit Fußballer Robin Gosens gewährt sie schonungslose Einblicke in ihre schwere Zeit nach dem medizinischen Eingriff, der ihr Leben für immer veränderte. «Ich konnte nicht gehen, stehen, sitzen. Ich konnte nicht einmal schlucken», beschreibt die heute 55-Jährige die Zeit nach dem verhängnisvollen Eingriff.

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- Der verhängnisvolle Eingriff: Als Monica Lierhaus' Leben eine dramatische Wende nahm
- "Wie eine lebende Leiche": Monica Lierhaus' Erwachen aus dem Koma
- Acht Monate Kampf: Die mühsame Rehabilitation am Bodensee
- Die grausame Rückkehr: Monica Lierhaus als "Monster" in der Öffentlichkeit
- Mut zur Offenheit: Monica Lierhaus bricht ihr Schweigen
- Ein neues Leben: Monica Lierhaus heute
- Weiterführende Informationen
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Fazit: Ein Beispiel für Lebensmut und Durchhaltevermögen
Das Wichtigste in Kürze
- Monica Lierhaus spricht erstmals offen über die Zeit nach ihrer Hirn-OP 2009 im Podcast mit Robin Gosens
- Nach der missglückten Operation lag sie vier Monate im Koma zwischen Leben und Tod
- Acht Monate dauerte ihre mühsame Rehabilitation am Bodensee, bei der sie alles neu erlernen musste
- Die Rückkehr in die Öffentlichkeit war geprägt von Anstarren und Paparazzi-Verfolgung
Der verhängnisvolle Eingriff: Als Monica Lierhaus‘ Leben eine dramatische Wende nahm
Im Januar 2009 sollte es ein routinemäßiger Eingriff werden. Monica Lierhaus, damals eine der bekanntesten Sportjournalistinnen Deutschlands, musste sich einer Operation zur Entfernung eines Aneurysmas in ihrem Gehirn unterziehen. Doch was als präventive Maßnahme geplant war, entwickelte sich zu einem medizinischen Albtraum. Während des Eingriffs traten schwerwiegende Komplikationen auf, die zu massiven Hirnblutungen führten.
Die Ärzte sahen sich gezwungen, Monica Lierhaus in ein künstliches Koma zu versetzen. Was folgte, waren vier Monate des Bangens zwischen Leben und Tod. Die Prognose war so schlecht, dass die Mediziner den Angehörigen rieten, sich mental von der beliebten Moderatorin zu verabschieden. Niemand rechnete damit, dass sie diese schwere Zeit überstehen würde.
Geplanter Eingriff zur Aneurysma-Entfernung geht schief, schwere Hirnblutungen treten auf
Vier Monate zwischen Leben und Tod, Ärzte raten Angehörigen zum Abschied (Lesen Sie auch: Patrick Dempsey: Tochter von Hollywoodstar legt überraschende…)
Acht Monate intensive Reha am Bodensee, Wiedererlernen aller Grundfähigkeiten
Schwierige Wiedereingliederung in den Alltag und die Öffentlichkeit
«Wie eine lebende Leiche»: Monica Lierhaus‘ Erwachen aus dem Koma
Als Monica Lierhaus nach vier Monaten aus dem Koma erwachte, war nichts mehr wie zuvor. «Ich konnte gar nichts, ich war wie eine lebende Leiche», beschreibt sie ihren Zustand im Gespräch mit Robin Gosens mit schonungsloser Ehrlichkeit. Der Vergleich mag drastisch klingen, doch er verdeutlicht das Ausmaß ihrer körperlichen Beeinträchtigungen.
Die ehemalige Sportjournalistin musste feststellen, dass sie in einem Körper gefangen war, der nicht mehr funktionierte. Grundlegende Körperfunktionen wie Gehen, Stehen, Sitzen oder sogar das Schlucken mussten komplett neu erlernt werden. «Man fühlt sich erst mal gefangen in einem Körper, der nicht mehr funktioniert», erklärt Monica Lierhaus die psychische Belastung dieser Zeit.
Ein Aneurysma ist eine krankhafte Erweiterung einer Arterie, die durch eine angeborene oder erworbene Wandschwäche entsteht. Im Gehirn können solche Gefäßaussackungen bei einem Riss zu lebensbedrohlichen Blutungen führen. (Lesen Sie auch: Verbrechen auf Urlaubsinsel: Deutsche auf Teneriffa erschossen…)
Acht Monate Kampf: Die mühsame Rehabilitation am Bodensee
Die Rehabilitation von Monica Lierhaus am Bodensee wurde zu einem zähen, achtmonatigen Kampf zurück ins Leben. Jeder noch so kleine Fortschritt musste hart erkämpft werden. Da sie anfangs nicht einmal selbstständig schlucken konnte, war sie auf pürierte Nahrung angewiesen – eine Erfahrung, die sie rückblickend als «grauenvoll» bezeichnet.
Trotz der enormen Herausforderungen setzte sich Monica Lierhaus von Beginn an ein ehrgeiziges Ziel: «Mir war total klar, ich werde diese Reha auf meinen eigenen Füßen verlassen.» Dieser Vorsatz wurde zu ihrem Antrieb und ihrer Motivation in den schwierigsten Momenten der Rehabilitation. Tag für Tag arbeitete sie daran, verloren geglaubte Fähigkeiten zurückzugewinnen.
Die Therapien umfassten nicht nur körperliche Übungen, sondern auch intensive Sprach- und Gedächtnistherapie. Monica Lierhaus musste lernen, wieder zu sprechen, zu denken und sich zu konzentrieren. Jeder kleine Erfolg war ein Meilenstein auf dem langen Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
Die grausame Rückkehr: Monica Lierhaus als «Monster» in der Öffentlichkeit
Der Schritt zurück in die Normalität brachte für Monica Lierhaus neue, unerwartete Herausforderungen mit sich. Die Reaktionen der Öffentlichkeit auf ihr verändertes Erscheinungsbild waren brutal und verletzend. «Es war ganz fürchterlich. Ich bin angeglotzt worden, als ob ich ein Monster wäre. Es war eine Katastrophe, wirklich schlimm», erinnert sie sich an diese Zeit.

Besonders schwer wog die ständige Verfolgung durch Paparazzi, die Monica Lierhaus in ihrem ohnehin schon schwierigen Alltag zusätzlich belastete. Die Fotografen lauerten ihr auf, um Bilder ihrer veränderten Erscheinung zu erhalten. Diese Erfahrung machte deutlich, wie gnadenlos die Medienlandschaft mit Menschen umgehen kann, die durch Krankheit oder Unfall gezeichnet sind. (Lesen Sie auch: Frankreich: Weltkriegsgranate im Po: Mann muss notoperiert…)
| Herausforderung | Beschreibung | Bewältigung |
|---|---|---|
| Körperliche Beeinträchtigungen | Kompletter Verlust motorischer Fähigkeiten | 8 Monate intensive Rehabilitation |
| Öffentliche Wahrnehmung | Anstarren und Sensationsgier | Schrittweise Rückkehr, selektive Öffentlichkeit |
| Mediale Verfolgung | Paparazzi-Belagerung | Rechtliche Schritte, Rückzug |
| Psychische Belastung | Verlust der gewohnten Identität | Therapeutische Begleitung |
Mut zur Offenheit: Monica Lierhaus bricht ihr Schweigen
Dass Monica Lierhaus nun so offen über ihre Erfahrungen spricht, zeigt ihre bemerkenswerte innere Stärke. Im Podcast mit Robin Gosens gewährt sie Einblicke, die sie jahrelang für sich behalten hatte. Diese Offenheit ist nicht nur ein Zeichen ihrer eigenen Verarbeitung, sondern kann auch anderen Betroffenen Mut machen.
Die ehemalige «Sportschau»-Moderatorin hat sich entschieden, ihre Geschichte zu erzählen, um zu zeigen, dass es möglich ist, auch aus den schwierigsten Situationen herauszufinden. Ihr Beispiel demonstriert eindrucksvoll, welche Kräfte der menschliche Körper und Geist mobilisieren können, wenn das Leben auf dem Spiel steht.
Hirn-Operationen gehören zu den komplexesten medizinischen Eingriffen. Selbst bei routinemäßigen Operationen können unvorhersehbare Komplikationen auftreten, die das Leben der Patienten grundlegend verändern.
Ein neues Leben: Monica Lierhaus heute
Heute, mehr als ein Jahrzehnt nach der Operation, hat Monica Lierhaus einen Weg gefunden, mit den Folgen des Eingriffs zu leben. Zwar ist sie nicht mehr die Person, die sie vor 2009 war, doch sie hat sich ein neues Leben aufgebaut. Ihre Bereitschaft, über diese schwere Zeit zu sprechen, zeigt, dass sie Frieden mit ihrer Vergangenheit geschlossen hat.
Monica Lierhaus ist zu einer Kämpferin geworden, die anderen Menschen Hoffnung geben kann. Ihr Beispiel zeigt, dass auch nach schwersten Rückschlägen ein Neuanfang möglich ist. Die Art, wie sie über ihre Erfahrungen spricht, zeugt von einer beeindruckenden Reife und Akzeptanz. (Lesen Sie auch: Ade, US-Dienste: Ich verzichte auf Whatsapp und…)
Weiterführende Informationen
Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wann fand die Operation von Monica Lierhaus statt?
Die verhängnisvolle Hirn-Operation von Monica Lierhaus fand im Januar 2009 statt. Ursprünglich war es ein geplanter Eingriff zur Entfernung eines Aneurysmas.
Wie lange lag Monica Lierhaus im Koma?
Monica Lierhaus lag vier Monate lang im künstlichen Koma. Die Ärzte hatten den Angehörigen bereits geraten, sich von ihr zu verabschieden. (Lesen Sie auch: Tech-Milliardär: Medien: Musk könnte SpaceX und xAI…)
Wo fand die Rehabilitation von Monica Lierhaus statt?
Die Rehabilitation erfolgte am Bodensee und dauerte insgesamt acht Monate. Dort musste sie alle Grundfähigkeiten wie Gehen, Stehen und Schlucken neu erlernen.
In welchem Podcast sprach Monica Lierhaus über ihre Erfahrungen?
Monica Lierhaus gewährte ihre Einblicke im Podcast «Wie geht’s? mit Robin Gosens», wo sie von Fußballer und Moderator Robin Gosens interviewt wurde.
Was war Monica Lierhaus vor ihrer Erkrankung beruflich tätig?
Monica Lierhaus war eine der bekanntesten deutschen Sportjournalistinnen und moderierte unter anderem die «Sportschau». Sie galt als eine der erfolgreichsten Frauen im deutschen Sportjournalismus.
Welche Komplikationen traten während der Operation auf?
Während der geplanten Aneurysma-Entfernung traten schwere Hirnblutungen auf, die zu massiven Komplikationen führten und das künstliche Koma notwendig machten.
Fazit: Ein Beispiel für Lebensmut und Durchhaltevermögen
Die Geschichte von Monica Lierhaus ist ein beeindruckendes Zeugnis menschlicher Widerstandskraft. Ihr Mut, über diese schwere Zeit zu sprechen, macht sie zu einem Vorbild für alle Menschen, die mit schweren Krankheiten oder Behinderungen kämpfen. Ihre Offenheit im Podcast mit Robin Gosens zeigt, dass sie ihren Frieden mit der Vergangenheit gemacht hat und anderen Hoffnung geben möchte. Monica Lierhaus beweist, dass das Leben auch nach den schwersten Rückschlägen weitergehen kann – anders als geplant, aber nicht weniger wertvoll.




