Ein Großbrand in Essen-Katernberg hat am frühen Morgen des 24. Februar 2026 für erhebliche Beeinträchtigungen gesorgt. Eine massive Rauchwolke zog über das Ruhrgebiet, und Brandgeruch war in umliegenden Städten wie Herne, Bochum und teilweise sogar in Dortmund wahrnehmbar. Die Feuerwehr Essen hatte zwischenzeitlich Anwohnerinnen und Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, gab aber später Entwarnung.

Hintergrund: Schrottplätze und Brandrisiken in Essen
Brände auf Schrottplätzen sind ein wiederkehrendes Problem, nicht nur in Essen. Die dort gelagerten Materialien, wie Kunststoffe, Gummi und Metalle, können sich bei hohen Temperaturen oder durch chemische Reaktionen leicht entzünden. Oftmals sind es auch unsachgemäße Lagerung oder Brandstiftung, die solche Ereignisse auslösen. Die Bekämpfung gestaltet sich oft schwierig, da die Glutnester tief im Schrottberg liegen und schwer zugänglich sind. (Lesen Sie auch: Brand In Essen: Rauchsäule über der Stadt…)
Aktuelle Entwicklung: Der Brand in Essen-Katernberg
Wie der WDR berichtet, gingen die ersten Meldungen über den Feuerschein auf dem Schrottplatz im Stadtteil Katernberg gegen 5 Uhr ein. Betroffen war ein etwa 100 Meter langer und bis zu 15 Meter hoher Schrotthaufen. Die Feuerwehr Essen war mit einem Großaufgebot vor Ort, um den Brand zu bekämpfen. In der ersten Phase waren rund 70 Einsatzkräfte vor Ort, später sogar rund 400. Die Wasserversorgung wurde über eine 1,5 Kilometer lange Schlauchleitung zum Rhein-Herne-Kanal sichergestellt.
Die Löscharbeiten gestalteten sich als kompliziert, da der Schrotthaufen mit einem Bagger Schicht für Schicht auseinandergezogen werden musste, um tieferliegende Glutnester zu erreichen. Laut Feuerwehr Essen konnte gegen 8 Uhr das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Bereits im vergangenen Jahr, zu Ostern, hatte es auf diesem Schrottplatz gebrannt, wie die WELT berichtet. Die Erfahrungen aus diesem Brand konnten bei den aktuellen Löscharbeiten genutzt werden. (Lesen Sie auch: Stefan Hofmänner SRF: -Moderator flucht live)
Weitere Brände in Essen: Autohandel in Bergeborbeck betroffen
Neben dem Schrottplatzbrand in Katernberg kam es in der Nacht zum 23. Februar 2026 auch in Essen-Bergeborbeck zu einem Großbrand. Dort geriet eine Lagerhalle eines Autohandels in Brand, wie tagesschau.de meldet. Anwohner wurden durch laute Explosionen geweckt, die von platzenden Autoreifen stammten. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Betriebe verhindern. Vorsorglich wurde eine Warnmeldung über die Nina-App ausgegeben, die aber später wieder aufgehoben wurde, da keine gefährlichen Konzentrationen in der Luft gemessen wurden. Der Inhaber des Kfz-Betriebs hatte die Feuerwehr alarmiert und war ebenfalls vor Ort. Die Brandursache ist noch unklar.
Auswirkungen und Reaktionen auf den Großbrand in Essen
Die Großbrände in Essen haben in der Bevölkerung Besorgnis ausgelöst. Die Rauchwolke, die über das Ruhrgebiet zog, war nicht nur optisch beeinträchtigend, sondern führte auch zu Geruchsbelästigungen in umliegenden Städten. Die Feuerwehr Essen stand im Dauereinsatz, um die Brände zu bekämpfen und die Bevölkerung zu schützen. Die Warnmeldungen, die über die Nina-App verbreitet wurden, trugen dazu bei, die Menschen für die Gefahren zu sensibilisieren. (Lesen Sie auch: Lisa Müller: Seltene Worte über die Fernbeziehung…)
Großbrand Essen: Was bedeutet das für die Zukunft?
Die jüngsten Großbrände in Essen zeigen, wie wichtig Brandschutzmaßnahmen und die Einhaltung von Sicherheitsstandards sind. Insbesondere bei Betrieben, die mit leicht entzündlichen Materialien arbeiten, müssen Vorkehrungen getroffen werden, um Brände zu verhindern oder zumindest frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. Auch die Sensibilisierung der Bevölkerung für Brandgefahren und das richtige Verhalten im Brandfall sind von großer Bedeutung. Die Stadt Essen wird die Vorfälle sicherlich zum Anlass nehmen, die bestehenden Brandschutzkonzepte zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Informationen zum Thema Gefahrenprävention gibt die Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Überblick: Brände in Essen im Februar 2026
| Datum | Ort | Art des Brandes | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| 23. Februar 2026 | Essen-Bergeborbeck | Lagerhalle eines Autohandels | Explosionen durch platzende Autoreifen, Warnmeldung über Nina-App |
| 24. Februar 2026 | Essen-Katernberg | Schrottplatz | Weitreichende Rauchwolke, Brandgeruch in umliegenden Städten |
Häufig gestellte Fragen zu großbrand essen
Wo genau in Essen hat es am 24. Februar 2026 gebrannt?
Am 24. Februar 2026 kam es zu einem Großbrand auf einem Schrottplatz im Essener Stadtteil Katernberg. Das Feuer brach am frühen Morgen aus und verursachte eine weitreichende Rauchwolke, die über das Ruhrgebiet zog und auch in Nachbarstädten zu Geruchsbelästigungen führte. (Lesen Sie auch: Eezee Silikonfugen: Gundelfinger Familie erhofft sich Deal)
Welche Auswirkungen hatte der Großbrand in Essen-Katernberg auf die Umgebung?
Der Großbrand in Essen-Katernberg führte zu einer starken Rauchentwicklung, die bis nach Herne, Bochum und Dortmund zog. Die Feuerwehr Essen gab eine Warnmeldung heraus, in der die Bevölkerung aufgefordert wurde, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Später wurde die Warnung aufgehoben.
Was war die Ursache für den Großbrand auf dem Schrottplatz in Essen?
Die Ursache für den Großbrand auf dem Schrottplatz in Essen-Katernberg am 24. Februar 2026 ist derzeit noch nicht bekannt. Die Feuerwehr hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Es ist nicht der erste Brand auf diesem Gelände.
Wie viele Einsatzkräfte waren bei dem Großbrand in Essen im Einsatz?
Bei dem Großbrand auf dem Schrottplatz in Essen-Katernberg waren in der ersten Phase rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Im Laufe des Einsatzes wurde die Zahl auf etwa 400 erhöht, um die Löscharbeiten effektiv durchführen zu können und die Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Gab es Verletzte bei den Bränden in Essen am 23. und 24. Februar 2026?
Nach aktuellem Kenntnisstand gab es bei den beiden Großbränden in Essen am 23. und 24. Februar 2026 keine Verletzten. Sowohl beim Brand in der Lagerhalle eines Autohandels in Bergeborbeck als auch beim Schrottplatzbrand in Katernberg kamen keine Menschen zu Schaden.
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