In Dänemark stoßen zwei Pendlerzüge zusammen. Es gibt mindestens 17 Verletzte, einige davon in kritischem Zustand. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar.

Schweres Zugunglück am Donnerstagmorgen in Dänemarks: Beim frontalen Zusammenstoß zweier Züge sind nach Angaben eines Sprechers der Region 17 Menschen verletzt worden. Vier von ihnen befinden sich im kritischen Zustand, wie die Hauptstadtregion der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau mitteilte. Bilder der Unglücksstelle zeigen die stark beschädigten Führerstände der beiden Züge. (Lesen Sie auch: Zugunglück Dänemark: Zusammenstoß auf Bahnstrecke: Viele)
Die Polizei Nordsjælland berichtete, dass die beiden Lokalzüge am frühen Morgen zwischen Hillerød und Kagerup nördlich von Kopenhagen kollidierten. Polizei und Rettungskräfte sind mit einem großen Aufgebot vor Ort. Der Katastrophenschutz der Hauptstadtregion informierte auf X, dass Rettungswagen und Helikopter die Verletzten abtransportierten. Die für die medizinische Versorgung zuständige Region war mit sieben Rettungswagen, drei Krankentransportern und mehreren Notarztwagen vor Ort. Auch ein Militärhubschrauber sei zum Einsatz gekommen, so der Sprecher.
Züge in Dänemark offenbar mit hoher Geschwindigkeit kollidiert
Der Einsatzleiter der Rettungsdienste sagte dem Fernsehsender TV2, dass die Züge offenbar mit hoher Geschwindigkeit kollidierten. Alle Fahrgäste konnten die Züge verlassen oder wurden befreit. „Niemand ist eingeklemmt“, fügte er hinzu. (Lesen Sie auch: Schlagerstar: „Ich hab schon Ansatz für ’ne…)
Die Unglücksursache ist noch unklar. Eine Pressekonferenz war für 9.15 Uhr angesetzt, wurde laut dänischen Medienberichten allerdings kurzfristig abgesagt.
2019 ereignete sich in Dänemark eine schwere Zugkatastrophe auf der Großen-Belt-Brücke, bei der acht Menschen starben. Es war das schwerste Zugunglück seit 30 Jahren in dem Land. (Lesen Sie auch: Gestrandeter Buckelwal: Backhaus: «Wer nichts macht, macht…)
Ursprünglich berichtet von: Stern





