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Ulrike Folkerts: Vom unfreiwilligen Outing zum «Tatort»-Star

berühmter seriendarsteller

Ulrike Folkerts, die dienstälteste «Tatort»-Kommissarin, steht aktuell im Fokus des Interesses. Nicht nur ihre langjährige Karriere als Lena Odenthal, sondern auch ihr persönlicher Werdegang, insbesondere ihr unfreiwilliges Outing im Jahr 1999 und ihre Beziehung mit der Künstlerin Katharina Schnitzler, rücken in den Vordergrund.

Symbolbild zum Thema Ulrike Folkerts
Symbolbild: Ulrike Folkerts (Bild: Picsum)

Ulrike Folkerts: Anfänge und der frühe «Tatort»-Erfolg

Ulrike Folkerts, geboren am 14. Mai 1961 in Kassel, absolvierte eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Theater und Musik Hannover. Ihr Karrierebeginn erfolgte am Staatstheater Oldenburg. Der entscheidende Wendepunkt in ihrer Laufbahn war 1989, als sie als Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal im «Tatort» des SWF (heute SWR) debütierte. Wie Joyn berichtet, war ihr Auftritt prägend für das Bild von Frauen in Ermittlerrollen im deutschen Fernsehen. (Lesen Sie auch: PSG – Chelsea: gegen: Wer dominiert das…)

Das unfreiwillige Outing und der Umgang damit

Ein einschneidendes Erlebnis in Ulrike Folkerts‚ Leben war ihr unfreiwilliges Outing im Jahr 1999. Ein Boulevard-Magazin veröffentlichte damals ihre Homosexualität, ohne dass sie darauf vorbereitet war. In einem Gespräch mit der «Zeit» blickte sie zurück: «Danach war für mich klar, ich trete die Flucht nach vorn an und sage ab sofort, wie es ist. ‘Ja, ich bin lesbisch. Und?‘». Dieser Schritt ermöglichte es ihr, offen mit ihrer Sexualität umzugehen und sich nicht von den Umständen unterkriegen zu lassen. Laut Joyn sagte Ulrike Folkerts einmal in einem Interview: "Wenn man entdeckt, dass man homosexuell ist, stellt sich das Leben auf den Kopf. Das war, wie durch eine Welle geschleudert zu werden."

Beziehung mit Katharina Schnitzler

Seit über 22 Jahren ist Ulrike Folkerts mit der Künstlerin Katharina Schnitzler liiert. Kennengelernt haben sich die beiden Frauen bei einer Kunstausstellung. Ausschlaggebend für diese Begegnung war eine Sportverletzung von Ulrike Folkerts. Nach einem Kreuzbandriss konnte sie ihren neuen «Tatort» nicht drehen und besuchte stattdessen eine Kunstausstellung. Wie Joyn berichtet, bezeichnet Katharina Schnitzler ihre Bilderwelten als Welten im «Dazwischen». (Lesen Sie auch: Real Madrid – MAN City: gegen: Kräftemessen)

Die Rolle der Lena Odenthal im Wandel der Zeit

Seit 1989 verkörpert Ulrike Folkerts die Rolle der Lena Odenthal im «Tatort». Im Laufe der Jahre hat sich nicht nur ihr Aussehen verändert, sondern auch die Darstellung von Frauen in Ermittlerrollen im deutschen Fernsehen. Sie ist die dienstälteste Ermittlerin und hat die deutsche Fernsehlandschaft maßgeblich geprägt.

Ulrike Folkerts: Ein Vorbild für viele

Ulrike Folkerts hat im Laufe ihrer Karriere nicht nur schauspielerische Erfolge gefeiert, sondern auch gesellschaftliche Zeichen gesetzt. Ihr offener Umgang mit ihrer Homosexualität und ihr Engagement für Gleichberechtigung machen sie zu einem Vorbild für viele Menschen. Sie hat gezeigt, dass man sich nicht verstecken muss und dass es wichtig ist, zu sich selbst zu stehen. Ihr Mut und ihre Authentizität haben sie zu einer wichtigen Stimme in der deutschen Öffentlichkeit gemacht. (Lesen Sie auch: Lara Baumgartner: Moderatorin stirbt bei Postauto-Brand)

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Symbolbild: Ulrike Folkerts (Bild: Picsum)

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