„Wie die Jungfrau zum Kinde“, so könnte man die Situation von Jordan Firstmans Filmfigur in „Club Kid“ beschreiben. Ein abgehalfterter schwuler Club-Promoter aus New York wird unerwartet Vater eines neunjährigen Jungen. Der Die Zeit beschreibt den Film als ebenso energiegeladene wie berührende Tragikomödie, um deren weltweiten Rechte ein Bieterkrieg entbrannte.

Unser Eindruck: Ein energiegeladenes und berührendes Filmdebüt, das mit seiner ungewöhnlichen Geschichte und starken Performance überzeugt.
Worum geht es in dem Club Kid Film?
Jordan Firstmans Film „Club Kid“ erzählt die Geschichte eines schwulen Club-Promoters in New York, dessen Leben sich schlagartig ändert, als er erfährt, dass er der Vater eines neunjährigen Jungen ist. Plötzlich muss er Verantwortung für jemanden übernehmen, und das stellt sein bisheriges Leben völlig auf den Kopf. Der Film ist eine Tragikomödie, die mit viel Energie und Gefühl erzählt wird.
Jordan Firstman – Vom Instagram-Star zum gefeierten Regisseur
Jordan Firstman ist zweifellos ein Multitalent. Der in Los Angeles lebende Autor, Komiker, Sänger, Produzent und Schauspieler hat sich bereits in verschiedenen Bereichen einen Namen gemacht. Er war Autor für die TV-Serie „Search Party“ und präsentierte 2016 und 2017 zwei Kurzfilme, die auf renommierten Festivals wie Sundance und South By Southwest zu sehen waren. Doch Firstman ist nicht nur im Filmgeschäft aktiv, sondern auch ein gefeierter Instagram-Star. Nun hat er mit „Club Kid“ sein Langfilmdebüt als Regisseur gegeben. (Lesen Sie auch: Neuer Film Netflix Erobert Charts: 24 Jahre…)
Der Film wurde in der Reihe Un certain regard beim Filmfestival in Cannes gezeigt. Obwohl „Club Kid“ dort keinen Preis gewann, war er einer der Filme, die beim Publikum und Kritikern gleichermaßen gut ankamen. Dies führte zu einem regelrechten Bieterkrieg um die weltweiten Rechte, den schließlich das Filmproduktions- und -verleihunternehmen A24 für die beachtliche Summe von 17 Millionen US-Dollar gewann. Dies unterstreicht das große Potenzial, das in Firstmans Filmdebüt gesehen wird.
Kultur-Kompakt
- Jordan Firstmans Langfilmdebüt
- Tragikomödie über einen ungewollt Vater werdenden Club-Promoter
- Gezeigt in der Reihe Un certain regard in Cannes
- A24 sicherte sich die weltweiten Rechte für 17 Mio. US-Dollar
Der Bieterkrieg um die Auswertungsrechte
Der Erfolg von „Club Kid“ in Cannes war nicht zu übersehen. Der Film über einen alternden Prinzen der Nacht, der unerwartet zum Vater wird, sorgte für großes Aufsehen. Mehrere Unternehmen zeigten Interesse an den Auswertungsrechten, was zu einem intensiven Bieterkrieg führte. Am Ende setzte sich A24 durch und sicherte sich die Rechte für 17 Millionen US-Dollar. Dies ist ein deutliches Zeichen für die Qualität und das kommerzielle Potenzial von Jordan Firstmans Film.
A24 ist bekannt für seine innovativen und oft unkonventionellen Filme. Das Unternehmen hat bereits zahlreiche erfolgreiche Filme produziert und verliehen, darunter „Moonlight“, „Lady Bird“ und „Midsommar“.
Verantwortung übernehmen wider Willen
Im Kern geht es in „Club Kid“ um die Themen Verantwortung und Erwachsenwerden. Der Protagonist, ein abgehalfterter Club-Promoter, muss sich plötzlich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass er ein Kind hat. Dies zwingt ihn, sein bisheriges Leben zu überdenken und Verantwortung für jemand anderen zu übernehmen. Diese Herausforderung stellt ihn vor große Probleme, bietet ihm aber auch die Chance, als Mensch zu wachsen. (Lesen Sie auch: Britische True Crime Serie: Netflix zeigt Herzzerreißenden…)
Der Film zeigt auf humorvolle und berührende Weise, wie sich das Leben eines Menschen durch unerwartete Ereignisse verändern kann. Dabei werden auch ernste Themen wie Identität, Familie und die Suche nach dem Sinn des Lebens angesprochen. Jordan Firstman gelingt es, diese Themen auf eine leichte und unterhaltsame Weise zu präsentieren, ohne dabei an Tiefe zu verlieren.
Die Kameraarbeit fängt die schillernde Welt des New Yorker Nachtlebens ebenso gekonnt ein wie die emotionalen Momente zwischen Vater und Sohn. Der Schnitt sorgt für ein dynamisches Tempo, das die Energie des Films widerspiegelt. Die Musik unterstreicht die Stimmung der jeweiligen Szenen und trägt dazu bei, dass der Zuschauer emotional in die Geschichte eintauchen kann.
Laut Informationen der Filmfonds Wien, ist der Film ein Beispiel dafür, wie persönliche Geschichten auf universelle Weise erzählt werden können. Die Figuren sind authentisch und glaubwürdig, und der Zuschauer kann sich leicht mit ihnen identifizieren. Dies macht „Club Kid“ zu einem Film, der sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt.
Für wen lohnt sich Club Kid?
„Club Kid“ ist ein Film für alle, die sich für ungewöhnliche Geschichten und starke Charaktere interessieren. Wer Filme wie „Little Miss Sunshine“ oder „The Kids Are All Right“ mochte, wird hier ebenfalls auf seine Kosten kommen. Der Film ist eine gelungene Mischung aus Humor und Gefühl, die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig unterhält. Er ist ein Muss für alle, die sich für Independent-Filme und das Werk von Jordan Firstman interessieren. Fans von Tragikomödien mit Tiefgang sollten sich diesen Film nicht entgehen lassen. (Lesen Sie auch: Einer der besten Bösewichte aller Zeiten bekommt…)
Häufig gestellte Fragen
Wer ist der Regisseur des Club Kid Films?
Der Regisseur von „Club Kid“ ist Jordan Firstman, ein Multitalent, das sich bereits als Autor, Komiker, Sänger, Produzent und Schauspieler einen Namen gemacht hat. „Club Kid“ ist sein Langfilmdebüt als Regisseur.
Worum geht es in der Handlung des Club Kid Films?
Der Film handelt von einem schwulen Club-Promoter in New York, der unerwartet Vater eines neunjährigen Jungen wird. Er muss lernen, Verantwortung zu übernehmen und sein Leben neu zu ordnen. (Lesen Sie auch: Handmaids Tale geht Weiter: Lohnt sich die…)
Wo wurde der Club Kid Film gezeigt?
„Club Kid“ wurde in der Reihe Un certain regard beim Filmfestival in Cannes gezeigt. Dort sorgte er für positives Aufsehen und führte zu einem Bieterkrieg um die Auswertungsrechte.
Wer hat die Rechte am Club Kid Film erworben?
Das Filmproduktions- und -verleihunternehmen A24 hat sich die weltweiten Rechte an „Club Kid“ für 17 Millionen US-Dollar gesichert. Dies unterstreicht das große Potenzial des Films.
Was macht den Club Kid Film besonders?
Der Film zeichnet sich durch seine ungewöhnliche Geschichte, die starken Charaktere und die gelungene Mischung aus Humor und Gefühl aus. Jordan Firstman gelingt es, ernste Themen auf eine leichte und unterhaltsame Weise zu präsentieren.
„Club Kid“ ist mehr als nur ein Film – er ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft, der aufzeigt, wie sich das Leben durch unerwartete Ereignisse verändern kann. Jordan Firstman hat mit seinem Langfilmdebüt einen Film geschaffen, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt und die Zuschauer emotional berührt. Die Energie, die in diesem A24 Club Kid Film steckt, ist spürbar und macht ihn zu einem unvergesslichen Kinoerlebnis.





