Erneut hat ein Brand in Essen für Aufsehen gesorgt. Nachdem erst am Montagmorgen eine Lagerhalle eines Autohandels in Essen-Bergeborbeck in Flammen stand, brach am Dienstagmorgen ein Feuer auf einem Schrottplatz im Stadtteil Katernberg aus. Die starke Rauchentwicklung führte zu Warnungen der Feuerwehr und beeinträchtigte Anwohner in Essen und umliegenden Städten.

Hintergrund: Brandserie in Essen
Die Häufung von Bränden in Essen innerhalb weniger Tage wirft Fragen auf. Erst am Montag, den 23. Februar 2026, brannte eine Lagerhalle eines Autohandels. Anwohner wurden durch explosionsartige Geräusche aufgeschreckt, die durch platzende Autoreifen entstanden. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Betriebe verhindern. Bereits dieser Vorfall sorgte für eine Warnmeldung über die Nina-App, die jedoch später aufgehoben wurde, nachdem Messungen keine gefährlichen Konzentrationen in der Luft ergaben. Die Stadt Essen selbst hat sich noch nicht zu den möglichen Ursachen der Brandserie geäußert. (Lesen Sie auch: Brand Bubendorf: in: Starke Rauchentwicklung beunruhigt)
Aktuelle Entwicklung: Brand auf Schrottplatz in Katernberg
Am Dienstagmorgen, dem 24. Februar 2026, wurde die Feuerwehr Essen erneut zu einem Großeinsatz gerufen. Gegen 4:45 Uhr ging die Meldung über ein Feuer auf einem Schrottplatz an der Emscherstraße im Stadtteil Katernberg ein. Die Rauchentwicklung war so stark, dass die Warn-App «Nina» ausgelöst wurde. Betroffen waren vor allem die nördlichen Stadtteile Katernberg, Altenessen, Karnap und Schonnebeck. Wie der WDR berichtet, war der Brandgeruch sogar in Herne, Bochum und teilweise bis nach Dortmund wahrnehmbar.
Die Feuerwehr war mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort, um den Brand zu bekämpfen. Laut Feuerwehr-Sprecher Christian Schmücker gestalteten sich die Löscharbeiten aufgrund der Größe des Schrottplatzes und der Art des Materials als schwierig. Ein etwa 100 Meter langer und bis zu 15 Meter hoher Schrotthaufen musste mit einem Bagger Schicht für Schicht auseinandergezogen werden, um tieferliegende Glutnester zu erreichen. Die Wasserversorgung erfolgte über eine 1,5 Kilometer lange Schlauchleitung zum Rhein-Herne-Kanal. (Lesen Sie auch: Stefan Hofmänner SRF: -Moderator flucht live)
Reaktionen und Einordnung
Die Anwohner in den betroffenen Stadtteilen wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das Essener Umweltamt und das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen) führten Messungen durch, die jedoch bisher keine erhöhten Schadstoffwerte in Essen und Gelsenkirchen ergaben. Trotzdem bleibt die Besorgnis in der Bevölkerung groß, insbesondere angesichts der Tatsache, dass es sich bereits um den dritten Großbrand in Essen innerhalb von fünf Tagen handelt.
Brand in Essen: Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Ursachen für die beiden Brände sind noch unklar und werden von den Behörden untersucht. Die Brandserie wirft jedoch ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit von Brandschutzmaßnahmen und die Überwachung von potenziellen Gefahrenquellen, insbesondere in Industriegebieten und auf Schrottplätzen. Es bleibt zu hoffen, dass die Ermittlungen schnell zu Ergebnissen führen und Maßnahmen ergriffen werden können, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Die WAZ berichtet, dass es sich am Schrottplatz an der Emscherstraße nicht um den ersten Brand handelt; bereits 2025 kam es dort zu einem ähnlichen Vorfall. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer umfassenden Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen an diesem Standort. (Lesen Sie auch: Lisa Müller: Seltene Worte über die Fernbeziehung…)
Weitere Brände in Essen
Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht der Brände in Essen in den letzten Tagen:

| Datum | Ort | Art des Brandes | Auswirkungen |
|---|---|---|---|
| 23.02.2026 | Essen-Bergeborbeck | Lagerhalle eines Autohandels | Starke Rauchentwicklung, Explosionen |
| 24.02.2026 | Essen-Katernberg | Schrottplatz | Starke Rauchentwicklung, Brandgeruch in umliegenden Städten |
Häufig gestellte Fragen zu brand in essen
Wo genau hat es in Essen gebrannt?
Am Montag, den 23. Februar 2026, brannte eine Lagerhalle eines Autohandels in Essen-Bergeborbeck. Am Dienstagmorgen, den 24. Februar 2026, brach ein Feuer auf einem Schrottplatz an der Emscherstraße im Stadtteil Katernberg aus, was zu erheblicher Rauchentwicklung führte. (Lesen Sie auch: Eezee Silikonfugen: Gundelfinger Familie erhofft sich Deal)
Welche Auswirkungen hatte der Brand in Essen-Katernberg?
Der Brand auf dem Schrottplatz in Essen-Katernberg verursachte eine starke Rauchentwicklung, die zur Auslösung der Warn-App «Nina» führte. Anwohner in den nördlichen Stadtteilen wurden gewarnt, und der Brandgeruch war sogar in umliegenden Städten wie Herne und Bochum wahrnehmbar.
Wie viele Einsatzkräfte waren bei dem Brand in Essen-Katernberg vor Ort?
Die Feuerwehr war mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort, um den Brand auf dem Schrottplatz in Essen-Katernberg zu bekämpfen. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Größe des Schrottplatzes und der Art des Materials als schwierig und aufwendig.
Gab es Verletzte bei den Bränden in Essen?
Glücklicherweise gab es bei den beiden Bränden in Essen, weder beim Brand in Essen-Bergeborbeck noch beim Brand in Essen-Katernberg, keine Verletzten. Die Feuerwehr konnte in beiden Fällen ein Übergreifen der Flammen verhindern und die Brände unter Kontrolle bringen.
Was sind die möglichen Ursachen für die Brände in Essen?
Die Ursachen für die beiden Brände in Essen sind noch unklar und werden von den Behörden untersucht. Es wird geprüft, ob es sich um fahrlässige Brandstiftung, technische Defekte oder andere Ursachen handelt. Die Ermittlungen dauern an.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
