Brand Berlin: Bei einem verheerenden Wohnungsbrand in einem Berliner Hochhaus in Friedrichsfelde ist ein neun Monate alter Säugling ums Leben gekommen. Die Mutter des Kindes und sein fünfjähriger Bruder wurden schwer verletzt und befinden sich weiterhin in kritischem Zustand im Krankenhaus. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen und die Bewohner zu retten.

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Einsatz-Übersicht
- Datum/Uhrzeit: Vorabend, ca. 20:00 Uhr
- Ort: Dolgenseestraße, Friedrichsfelde, Bezirk Lichtenberg, Berlin
- Art des Einsatzes: Wohnungsbrand in einem Hochhaus
- Beteiligte Kräfte: 170 Feuerwehrleute, zahlreiche Polizeikräfte, Notärzte
- Verletzte/Tote: 1 Toter (Säugling), mehrere Schwerverletzte (Mutter, Bruder, Mieter der Brandwohnung, weitere Bewohner)
- Sachschaden: erheblich, 21 Wohnungen polizeilich gesperrt
- Ermittlungsstand: Das Landeskriminalamt ermittelt zur Brandursache.
- Zeugenaufruf: Ja. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer (030) 4664-911888 zu melden.
Brand Berlin: Was ist bisher bekannt?
Nach derzeitigem Kenntnisstand brach das Feuer in einer Wohnung im dritten Stock des Hochhauses aus. Der 75-jährige Mieter dieser Wohnung wurde ebenfalls mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Wohnung war stark mit Gegenständen zugestellt, was die Löscharbeiten erheblich erschwerte. Es wird vermutet, dass es sich um eine sogenannte «Messie-Wohnung» handelte. Die Polizei konnte dies bislang nicht bestätigen.
Chronologie des Einsatzes
Wie kam es zu dem Brand in Berlin-Friedrichsfelde?
Die Ursache für den verheerenden Brand ist derzeit noch unklar. Das Landeskriminalamt (LKA) hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Brandwohnung, die stark mit Gegenständen zugestellt war. Ob diese Umstände den Ausbruch des Feuers begünstigt haben oder ob andere Faktoren, wie ein technischer Defekt oder fahrlässige Brandstiftung, eine Rolle spielten, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden. Die Telefonnummer lautet (030) 4664-911888. (Lesen Sie auch: Hochhausbrand Berlin: Kind Stirbt bei Feuer in…)
Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Brandgeschehen geben können, sich unter der Telefonnummer (030) 4664-911888 zu melden.
Auswirkungen auf die Bewohner des Hochhauses
Der Brand hat massive Auswirkungen auf die Bewohner des Hochhauses. 21 Wohnungen sind derzeit polizeilich gesperrt und unbewohnbar. Die Wohnungsgesellschaft Howoge, der das Gebäude gehört, betont, dass sie in engem Austausch mit den betroffenen Mietern steht und Unterstützung bei der Unterbringung organisiert. Die meisten Bewohner konnten die Nacht privat bei Freunden oder Verwandten verbringen. Die Stromversorgung im Gebäude ist laut Howoge vollständig gewährleistet, ein Teil der Heizungen und der Aufzug sind jedoch vorerst abgeschaltet. Techniker arbeiten an der Wiederherstellung.
Reaktionen der Stadtverwaltung auf den Brand in Berlin
Das Bezirksamt Lichtenberg war in der Nacht mit Einsatzkräften vor Ort, um die Betreuung der evakuierten Bewohner zu koordinieren. Bezirksbürgermeister Martin Schaefer zeigte sich betroffen über den tragischen Vorfall und sicherte den Betroffenen die volle Unterstützung des Bezirksamtes zu. «Wir werden alles tun, um den Menschen in dieser schwierigen Situation zu helfen», sagte Schaefer. Die Stadt Berlin hat Soforthilfen für die Brandopfer bereitgestellt, um die dringendsten Bedürfnisse zu decken. Wie Stern berichtet, wird auch geprüft, ob den Betroffenen alternative Wohnungen zur Verfügung gestellt werden können. (Lesen Sie auch: Hochhausbrand Berlin: Kind Stirbt, viele Wohnungen Unbewohnbar)
Wie geht es jetzt weiter?
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Das Landeskriminalamt sichert Spuren am Brandort und befragt Zeugen. Die Feuerwehr hat das Gebäude freigegeben, die gesperrten Wohnungen bleiben jedoch bis auf Weiteres unbewohnbar. Die Wohnungsgesellschaft Howoge arbeitet mit Hochdruck daran, die Schäden zu beheben und die Wohnungen schnellstmöglich wieder bewohnbar zu machen. Die betroffenen Bewohner werden weiterhin betreut und unterstützt. Die Polizei Berlin hat sich bisher nicht weiter zu den Ermittlungen geäußert. Die Polizei Berlin bietet Informationen zur Brandverhütung an.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Ursache für den Brand in Berlin-Friedrichsfelde?
Die genaue Ursache des Brandes ist noch unbekannt und wird derzeit vom Landeskriminalamt ermittelt. Es wird geprüft, ob ein technischer Defekt, fahrlässige Brandstiftung oder andere Faktoren eine Rolle gespielt haben.
Wie viele Menschen wurden bei dem Brand verletzt?
Bei dem Brand wurden mehrere Menschen schwer verletzt, darunter die 26-jährige Mutter des verstorbenen Säuglings und sein fünfjähriger Bruder. Auch der 75-jährige Mieter der Brandwohnung wurde schwer verletzt.
Welche Unterstützung erhalten die betroffenen Bewohner?
Die betroffenen Bewohner werden von der Wohnungsgesellschaft Howoge und dem Bezirksamt Lichtenberg betreut. Sie erhalten Unterstützung bei der Unterbringung und finanzielle Soforthilfen. Die Stadt Berlin prüft zudem, ob alternative Wohnungen zur Verfügung gestellt werden können. (Lesen Sie auch: Hochhausbrand Berlin: Kind Tot, Schwerverletzte nach Feuer)
Wie lange bleiben die Wohnungen gesperrt?
Die 21 polizeilich gesperrten Wohnungen bleiben bis auf Weiteres unbewohnbar. Die Wohnungsgesellschaft Howoge arbeitet daran, die Schäden schnellstmöglich zu beheben und die Wohnungen wieder bewohnbar zu machen.
Wo können sich Zeugen melden, die Hinweise zum Brand geben können?
Howoge, die Wohnungsgesellschaft, steht den Mietern zur Seite.





