Ein 89-Jähriger soll in Athen erst in einem Sozialamt, dann in einem Gericht das Feuer eröffnet haben. Fünf Menschen werden verletzt. Nach dem Schützen wird gefahndet.

Ein bewaffneter Mann hat am Dienstag in der griechischen Hauptstadt Athen mit einem Jagdgewehr mehrere Menschen verletzt. (Lesen Sie auch: Australien: 13-Jähriger rettet Familie nach stundenlangem Kampf…)
Zunächst hat er in einem Sozialversicherungsamt das Feuer eröffnet und dabei einen Mitarbeiter am Bein verletzt. Kurz darauf soll derselbe mutmaßliche Täter im Gebäude eines Gerichts erneut geschossen und vier weitere Menschen leicht verletzt haben. Die genauen Abläufe der Tat sind derzeit noch unklar, berichtete der griechische Rundfunk ERTNews.
Schüsse in Athen: Mutmaßlicher Täter soll 89 Jahre alt sein
Der Täter flüchtete nach den Vorfällen. Die griechische Polizei hat eine großangelegte Fahndung eingeleitet, um ihn zu identifizieren und festzunehmen. Zeugen beschreiben den Mann als sehr alt, groß und schlank. Ein Sprecher der Gewerkschaft der Sozialversicherungen sagte im griechischen Rundfunk: „Er war außer sich und schoss mit einer Flinte zweimal.“ Der mutmaßliche Schütze soll griechischen Medienberichten zufolge 89 Jahre alt sein, wie die Zeitung „Kathimerini“ berichtet. (Lesen Sie auch: Griechenland: Küstenwache kollidiert mit Migrantenboot: Mindestens 14…)
Nach ersten Informationen des griechischen Rundfunks könnte es sich bei dem mutmaßlichen Täter um eine Person in schwierigen sozialen Verhältnissen handeln. Die Ermittlungen zu Motiv, Hintergrund und genauer Tatabfolge dauern an.
Ursprünglich berichtet von: Stern (Lesen Sie auch: Newsblog: Erster Prozesstag ist vorbei – Gina…)




