<a href=»/news-features/festivals-cannes/cannes-2025″ hreflang=»de»>Cannes 2025</a>
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<div class=»field field–name-field-copyright field–type-string field–label-hidden field–item»>Salzgeber & Co. Medien</div>
<div class=»field field–name-field-bildunterschrift field–type-string field–label-hidden field–item»>Love Me Tender (2025) von Anna Cazenave Cambet</div>
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Keine Liebe ohne Hass
Dass Sorgerechtsstreitigkeiten drastisch eskalieren können, zeigt aktuell etwa der in den Boulevardblättern genüsslich sezierte Fall der Unternehmerfamilie Block. Kindesentführung, Manipulation, gegenseitige Schuldzuweisungen – all das ist Thema des 2025 in Hamburg gestarteten Prozesses. Auch auf der Leinwand läuft der Kampf früherer Paare um die gemeinsamen Kinder nicht selten komplett aus dem Ruder, etwa in Xavier Legrands Regiedebüt „Nach dem Urteil“ (2017), das sich vom Drama zum Thriller wandelt, ohne dabei auf reißerische Mittel zurückzugreifen. Ähnlich unaufgeregt nähert sich nun auch Anna Cazenave Cambet in ihrem zweiten Langfilm „Love Me Tender“ dem beschriebenen Sujet.
Ein Sorgerechtsdrama und die Geschichte einer Selbstfindung erzählt Anna Cazenave Cambet in „Love Me Tender“ – konsequent aus der Perspektive der Mutter, die von Vicky Krieps mit großem Feingefühl dargestellt wird.
Spätsommer, irgendwo in Paris. Die frühere Anwältin Clémence schreibt an ihrem Romandebüt und geht in ihrem neuentdeckten Begehren gegenüber Frauen auf. Mit ihrem Noch-Ehemann Laurent teilt sie sich freundschaftlich das Sorgerecht für ihren achtjährigen Sohn Paul. Doch als Laurent von ihren Liebschaften erfährt, fällt alles zusammen. Er lässt Clémence nicht mehr zu ihrem Sohn und fordert das alleinige Sorgerecht. Sein Vorwurf: Clémences Lebensstil gefährde Paul. Es folgt ein Gerichtsstreit, in dem Clémence nicht nur um ihren Sohn kämpft, sondern auch ihre sexuelle und intellektuelle Selbstbestimmung einfordert. (Quelle: Salzgeber)
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