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Ein Mordversuch in Grefrath überschattet die Karnevalsfeierlichkeiten am Niederrhein. In der Nacht zum Freitag, dem 13.02.2026, wurde ein 20-jähriger Mann auf einem Parkplatz nahe der Eissporthalle durch eine Messerattacke lebensgefährlich verletzt. Als dringend tatverdächtig gilt ein 16-jähriger Afghane, der inzwischen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft sitzt.
Was geschah in Grefrath?
Die Tat ereignete sich gegen 23:45 Uhr am Rande der beliebten „Altweiberschwoof“-Party, die zeitgleich im Festzelt an der Eissporthalle zu Ende ging. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Mönchengladbach und der Staatsanwaltschaft Krefeld kam es auf dem Parkplatz zunächst zu einem verbalen Streit zwischen dem späteren Opfer und drei jungen Männern. Zeugenaussagen zufolge eskalierte die Auseinandersetzung, woraufhin einer der Männer ein Messer zog und dem 20-Jährigen eine schwere Stichverletzung zufügte.
Ermittlungen und Festnahmen nach der Tat
Unmittelbar nach dem Mordversuch in Grefrath flüchteten zwei der drei Männer, während einer noch vor Ort von der Polizei vorläufig festgenommen wurde. Eine sofort eingeleitete Großfahndung führte zur Festnahme des 16-jährigen Afghanen, der als Haupttäter verdächtigt wird. Ein dritter Beteiligter stellte sich am Freitagmorgen selbst auf einer Polizeiwache. Aufgrund der Schwere der Tat wurde eine Mordkommission eingerichtet. Der 16-jährige Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags anordnete. Die beiden anderen Männer wurden mangels dringenden Tatverdachts wieder auf freien Fuß gesetzt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
Wer ist der mutmaßliche Täter?
Bei dem Hauptverdächtigen handelt es sich um einen 16-jährigen Jugendlichen mit afghanischer Staatsangehörigkeit. Weitere Details zu seiner Person oder einem möglichen Motiv sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Mordkommission. Die Ermittlungen sollen auch klären, inwieweit die anderen beiden Männer in die Tat verwickelt waren.
Wie ist der Zustand des Opfers?
Der 20-jährige Mann aus Grefrath wurde nach der Attacke von Rettungskräften erstversorgt und umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Anfänglich konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Laut einer späteren Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft hat sich sein Gesundheitszustand inzwischen stabilisiert, er befindet sich aber weiterhin in stationärer Behandlung. Die schnelle medizinische Versorgung war entscheidend. Solche Gewalttaten werfen immer wieder Fragen zur öffentlichen Sicherheit auf, ähnlich wie bei dem tragischen Einbruch in Gelsenkirchen, der die Region beschäftigte.
Hintergründe der Tat noch unklar
Die genauen Hintergründe für den eskalierten Streit, der zum Mordversuch in Grefrath führte, sind weiterhin unklar. Die Ermittler der Mordkommission des Polizeipräsidiums Mönchengladbach arbeiten daran, den Tathergang und das Motiv zu rekonstruieren. Die gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei unterstreicht die Schwere des Delikts. Vorfälle wie dieser lösen in der Bevölkerung oft große Betroffenheit aus, wie auch die Anteilnahme bei den Todesfällen bekannter Persönlichkeiten 2026 zeigt.
Video-Embed Empfehlung
Für eine visuelle Aufbereitung des Themas empfiehlt sich die Einbettung eines Nachrichtenbeitrags von regionalen Sendern wie dem WDR oder lokalen Nachrichtenportalen, sobald verfügbar. Suchen Sie auf YouTube nach «Messerattacke Grefrath Karneval» für aktuelle Videoreportagen.
| Zeitpunkt | Ereignis |
|---|---|
| Do, 12.02.2026, ca. 23:45 Uhr | Verbaler Streit zwischen dem 20-jährigen Opfer und drei Männern |
| Do, 12.02.2026, kurz danach | Eskalation und Messerattacke auf dem Parkplatz der Eissporthalle |
| Nacht zu Fr, 13.02.2026 | Einlieferung des Opfers ins Krankenhaus, Lebensgefahr besteht |
| Nacht zu Fr, 13.02.2026 | Festnahme eines Beteiligten vor Ort, Fahndung nach zwei Flüchtenden |
| Fr, 13.02.2026 | Festnahme des 16-jährigen Hauptverdächtigen |
| Fr, 13.02.2026, Vormittag | Dritter Beteiligter stellt sich der Polizei |
| Fr, 13.02.2026, Nachmittag | Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 16-Jährigen erlassen |
| Fr, 13.02.2026, Nachmittag | Zustand des Opfers stabilisiert sich |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was genau ist in Grefrath passiert?
In Grefrath kam es nach einer Karnevalsfeier zu einem Streit, bei dem ein 20-Jähriger von einem 16-Jährigen mit einem Messer lebensgefährlich verletzt wurde. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Wer ist der Täter bei dem Mordversuch in Grefrath?
Der Haupttatverdächtige ist ein 16-jähriger Jugendlicher mit afghanischer Staatsangehörigkeit. Er wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.
Wie geht es dem Opfer der Messerattacke?
Das 20-jährige Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Sein Zustand hat sich laut Polizei und Staatsanwaltschaft mittlerweile stabilisiert, er wird aber weiterhin im Krankenhaus behandelt.
Wo fand die Tat statt?
Die Messerattacke ereignete sich auf dem Parkplatz der Eissporthalle in Grefrath (Kreis Viersen, NRW), wo kurz zuvor eine Altweiber-Karnevalsparty stattfand.
Was war das Motiv für den Angriff?
Das Motiv ist noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Auslöser war ein verbaler Streit zwischen dem Opfer und drei Männern. Die Hintergründe werden von der Mordkommission untersucht.
Fazit
Der Mordversuch in Grefrath zeigt auf erschreckende Weise, wie schnell eine verbale Auseinandersetzung im Umfeld von Feierlichkeiten eskalieren kann. Während ein junger Mann im Krankenhaus um seine vollständige Genesung kämpft, sitzt ein 16-Jähriger wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Mordkommission werden die genauen Hintergründe der Tat klären müssen. Die offizielle Polizeimeldung ist auf der Webseite der Polizei NRW Mönchengladbach zu finden.
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Twitter: Schock nach Karnevalsparty in #Grefrath: 16-Jähriger sticht 20-Jährigen nieder. Polizei ermittelt wegen Mordversuch. Opfer außer Lebensgefahr. Alle Fakten zur Tat. #Messerattacke #Karneval
Facebook: Blutige Eskalation nach der Altweiber-Party in Grefrath: Ein Streit auf einem Parkplatz endet mit einer Messerattacke. Ein 20-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt, ein 16-jähriger Afghane sitzt nun wegen Mordversuchs in U-Haft. Die Hintergründe sind noch unklar. Wir haben die Details.
LinkedIn: Ein Fall von Jugendgewalt erschüttert den Niederrhein: Nach einer Karnevalsveranstaltung in Grefrath wird ein junger Mann niedergestochen. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Eskalationspotenziale bei öffentlichen Feiern und die Herausforderungen für die Sicherheitsbehörden. Die Ermittlungen wegen versuchter Tötung laufen.