Bei einem tragischen Stern zufolge, ist ein neun Monate alter Säugling bei einem Hochhausbrand in Berlin-Friedrichsfelde ums Leben gekommen. Das Feuer brach am Vorabend in einer Wohnung in der Dolgenseestraße aus. Rund 170 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen und die Bewohner des 20-geschossigen Gebäudes zu retten. Hochhausbrand Berlin steht dabei im Mittelpunkt.

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- Hochhausbrand in Berlin: Säugling stirbt – Mutter und Bruder schwer verletzt
- Chronologie des Einsatzes
- Was ist bisher über den Hochhausbrand in Berlin bekannt?
- Wie kam es zu dem Hochhausbrand in Berlin?
- Reaktionen auf den Hochhausbrand in Berlin
- Messie-Wohnung als Brandursache?
- Welche Konsequenzen hat der Hochhausbrand in Berlin für die Bewohner?
- Häufig gestellte Fragen
Hochhausbrand in Berlin: Säugling stirbt – Mutter und Bruder schwer verletzt
Ein Hochhausbrand in Berlin-Friedrichsfelde forderte am vergangenen Abend ein Todesopfer. Ein neun Monate alter Säugling verstarb, nachdem ein Feuer in einer Wohnung in der Dolgenseestraße ausgebrochen war. Die Mutter des Kindes und sein fünfjähriger Bruder erlitten schwere Verletzungen und befinden sich in kritischem Zustand im Krankenhaus. Insgesamt wurden acht Personen ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Flammen zu löschen und die Bewohner des Hochhauses in Sicherheit zu bringen.
Einsatz-Übersicht
- Todesopfer: Ein Säugling (9 Monate)
- Schwerverletzte: Mutter (26 Jahre) und Bruder (5 Jahre) des Säuglings
- Eingesetzte Kräfte: 170 Feuerwehrleute, zahlreiche Polizeikräfte, Notärzte
- Evakuierung: 70 Personen wurden in Sicherheit gebracht
- Betroffene Wohnungen: 21 Wohnungen polizeilich gesperrt
Chronologie des Einsatzes
Was ist bisher über den Hochhausbrand in Berlin bekannt?
Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer in einer Wohnung im dritten Stock des 20-geschossigen Hochhauses in der Dolgenseestraße in Berlin-Friedrichsfelde aus. Der 75-jährige Mieter dieser Wohnung wurde ebenfalls mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Wohnung soll stark mit Gegenständen zugestellt gewesen sein, was die Löscharbeiten erschwerte. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 21 Wohnungen in dem Gebäude sind derzeit polizeilich gesperrt.
Wie kam es zu dem Hochhausbrand in Berlin?
Der Ausbruch des Hochhausbrands in Berlin wurde am Vorabend gegen 20 Uhr bemerkt, als der Portier des Gebäudes einen Rauchmelder in einer Wohnung im dritten Stock wahrnahm und gleichzeitig starken Rauch feststellte. Daraufhin alarmierte er umgehend die Feuerwehr. Die Flammen breiteten sich schnell aus, was die Situation zusätzlich erschwerte. Die Feuerwehrleute, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, drangen in das Gebäude ein und fanden im Hausflur eine bewusstlose Frau mit ihren beiden kleinen Kindern. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch Notärzte konnte das jüngste Kind, ein Säugling von neun Monaten, nicht gerettet werden. Die Mutter und ihr fünfjähriger Sohn wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Brand kommen konnte. (Lesen Sie auch: Hochhausbrand Berlin: Kind Stirbt bei Feuer in…)
Die Polizei Berlin hat das Landeskriminalamt mit den Ermittlungen zur Brandursache beauftragt. Derzeit wird in alle Richtungen ermittelt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Reaktionen auf den Hochhausbrand in Berlin
Die Wohnungsgesellschaft Howoge, der das Gebäude gehört, hat sich zu dem Vorfall geäußert und betont, in engem Austausch mit den betroffenen Mietern zu stehen. Die meisten Bewohner, die ihre Wohnungen verlassen mussten, konnten privat untergebracht werden. Die Howoge teilte mit, dass die Stromversorgung des Gebäudes vollständig gewährleistet sei, ein Teil der Heizungen und der Aufzug jedoch vorerst abgeschaltet bleiben. Techniker arbeiten daran, die Systeme schnellstmöglich wieder in Betrieb zu nehmen. Das Bezirksamt Lichtenberg war in der Nacht mit Einsatzkräften vor Ort und organisierte Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen.
Messie-Wohnung als Brandursache?
Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) soll es sich bei der Wohnung, in der das Feuer ausbrach, um eine sogenannte Messie-Wohnung gehandelt haben. Dies bedeutet, dass die Räume mit einer großen Menge an Gegenständen vollgestellt waren, was die Brandbekämpfung erheblich erschwert haben soll. Ob die Unordnung in der Wohnung tatsächlich zur schnellen Ausbreitung des Feuers beigetragen hat, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei konnte dies bislang nicht bestätigen. Die dpa ist eine unabhängige Nachrichtenagentur.
Eine «Messie-Wohnung» bezeichnet eine Wohnung, die durch extreme Unordnung und Anhäufung von Gegenständen gekennzeichnet ist. Dies kann die Brandgefahr erhöhen und die Arbeit von Rettungskräften erschweren. (Lesen Sie auch: Brand Berlin: Säugling Stirbt bei Feuer in…)
Welche Konsequenzen hat der Hochhausbrand in Berlin für die Bewohner?
Der Hochhausbrand in Berlin hat für die Bewohner des betroffenen Gebäudes erhebliche Konsequenzen. 21 Wohnungen sind derzeit polizeilich gesperrt und können nicht bewohnt werden. Die Wohnungsgesellschaft Howoge bemüht sich, den Mietern alternative Unterkünfte zu vermitteln und unterstützt sie bei der Bewältigung der Situation. Die Bewohner müssen nun auf die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen warten, um Klarheit über die Brandursache und die weiteren Schritte zu erhalten. Es ist zu erwarten, dass die Reparaturarbeiten in dem Gebäude einige Zeit in Anspruch nehmen werden.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Menschen wurden bei dem Hochhausbrand in Berlin verletzt?
Bei dem Hochhausbrand wurden insgesamt acht Menschen verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Unter den Verletzten befinden sich die 26-jährige Mutter des verstorbenen Säuglings und sein fünfjähriger Bruder, die beide in kritischem Zustand sind. (Lesen Sie auch: Hochhausbrand Berlin: Kind Stirbt, viele Wohnungen Unbewohnbar)
Wo genau ereignete sich der Hochhausbrand in Berlin?
Der Brand ereignete sich in einem 20-geschossigen Hochhaus in der Dolgenseestraße im Berliner Stadtteil Friedrichsfelde, der zum Bezirk Lichtenberg gehört. Das Gebäude wird von der Wohnungsgesellschaft Howoge verwaltet.
Was ist eine sogenannte Messie-Wohnung und welche Rolle spielte sie bei dem Brand?
Eine Messie-Wohnung ist eine Wohnung, die stark mit Gegenständen zugestellt ist. Im Fall des Hochhausbrands wird vermutet, dass die Unordnung in der betroffenen Wohnung die Ausbreitung des Feuers begünstigt und die Löscharbeiten erschwert haben könnte.
Welche Unterstützung erhalten die betroffenen Bewohner des Hochhauses?
Die Wohnungsgesellschaft Howoge steht in engem Kontakt mit den betroffenen Mietern und unterstützt sie bei der Suche nach alternativen Unterkünften. Das Bezirksamt Lichtenberg organisierte in der Nacht zum Folgetag Hilfsmaßnahmen für die Bewohner.
Wie geht die Polizei bei der Aufklärung des Hochhausbrands in Berlin vor?
Die Polizei hat das Landeskriminalamt mit den Ermittlungen zur Brandursache beauftragt. Die Ermittler prüfen alle möglichen Ursachen, um herauszufinden, wie es zu dem verheerenden Feuer in dem Hochhaus kommen konnte. (Lesen Sie auch: Hochhausbrand Berlin: Kind Tot, Schwerverletzte nach Feuer)
















