Am 29. März 2026 steht die nächste Zeitumstellung an: Die Sommerzeit beginnt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Das bedeutet, dass um 2 Uhr die Zeit auf 3 Uhr gestellt wird. Doch warum gibt es die Zeitumstellung überhaupt und wie wirkt sie sich auf uns aus?

Hintergrund und Geschichte der Zeitumstellung
Die Idee der Zeitumstellung ist nicht neu. Bereits Benjamin Franklin schlug im 18. Jahrhundert vor, die Uhren zu verändern, um Energie zu sparen. Konkret umgesetzt wurde die Idee aber erst im 20. Jahrhundert. Während des Ersten Weltkriegs führten Deutschland und Österreich-Ungarn im Jahr 1916 die Sommerzeit ein, um durch die bessere Nutzung des Tageslichts Kohle zu sparen. Andere europäische Länder folgten bald. (Lesen Sie auch: Qarabağ – Newcastle: gegen: Champions-League-Ausflug)
Nach dem Ende des Krieges wurde die Sommerzeit zunächst wieder abgeschafft, in der Zeit des Nationalsozialismus aber erneut eingeführt und bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs beibehalten. Danach dauerte es bis 1980, bis die Zeitumstellung in Deutschland wieder eingeführt wurde. Ziel war erneut, Energie zu sparen. Seitdem werden die Uhren jedes Jahr im März vorgestellt und im Oktober wieder zurückgestellt.
Die Europäische Union hat sich ebenfalls mit der Thematik befasst. Im Jahr 2018 stimmte das Europäische Parlament dafür, die Zeitumstellung abzuschaffen. Allerdings konnte sich der Rat der Europäischen Union bisher nicht auf eine gemeinsame Position einigen, sodass die Zeitumstellung weiterhin besteht. Die Bundesregierung setzt sich für eine einheitliche Regelung innerhalb der EU ein. (Lesen Sie auch: Claudia Sheinbaum: Mexikos Regierung reagiert auf Tod)
Die Zeitumstellung im März 2026: So wird die Uhr richtig gestellt
Wie die Passauer Neue Presse berichtet, beginnt die Sommerzeit in der Nacht zum 29. März 2026. Konkret bedeutet das, dass um 2 Uhr nachts die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden. Aus 2 Uhr wird also 3 Uhr. Wer einen analogen Wecker hat, muss diesen manuell umstellen. Bei den meisten Smartphones und Computern erfolgt die Umstellung automatisch. Eselsbrücken können helfen, sich die Richtung der Umstellung zu merken: «Im Sommer stellt man die Gartenmöbel vor die Tür» oder «Im Frühjahr kommt die Zeit nach vorne».
Auswirkungen auf den Körper und Tipps zur Anpassung
Viele Menschen reagieren empfindlich auf die Zeitumstellung. Schlafstörungen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme sind häufige Begleiterscheinungen. Der Grund dafür ist, dass die innere Uhr des Körpers aus dem Takt gerät. Es dauert einige Tage, bis sich der Organismus an den neuen Rhythmus gewöhnt hat.
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Experten empfehlen, sich bereits einige Tage vor der Zeitumstellung auf die veränderte Situation einzustellen. Wer jeden Tag ein paar Minuten früher aufsteht, kann den Körper langsam an den neuen Schlafrhythmus gewöhnen. Auch ausreichend Schlaf, eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung können helfen, die Umstellung besser zu verkraften. GMX.at rät Eltern, ihre Kinder frühzeitig auf die veränderte Aufstehzeit vorzubereiten.
Pro und Contra der Zeitumstellung
Die Zeitumstellung ist seit ihrer Einführung umstritten. Befürworter argumentieren, dass durch die bessere Nutzung des Tageslichts Energie gespart werden kann. Kritiker hingegen bemängeln die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und den geringen tatsächlichen Nutzen. Studien haben gezeigt, dass die Energieeinsparungen durch die Zeitumstellung geringer sind als ursprünglich angenommen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die Umstellung zu einer Zunahme von Herzinfarkten und anderen gesundheitlichen Problemen führen kann. (Lesen Sie auch: Krankenkassen Freiwillige Leistungen: Kassenärzte fordern)

Zeitumstellung: Was bedeutet das für die Zukunft?
Obwohl die Europäische Union die Abschaffung der Zeitumstellung beschlossen hat, ist noch unklar, wann und wie diese umgesetzt wird. Die Mitgliedstaaten müssen sich auf eine gemeinsame Zeitzone einigen. Zur Debatte stehen die Beibehaltung der Sommerzeit oder der Winterzeit. Einige Länder, wie beispielsweise Russland, haben die Zeitumstellung bereits abgeschafft und dauerhaft die Winterzeit eingeführt.
Termine der nächsten Zeitumstellungen
| Ereignis | Datum |
|---|---|
| Beginn Sommerzeit 2026 | 29. März 2026 |
| Ende Sommerzeit 2026 | 25. Oktober 2026 |
| Beginn Sommerzeit 2027 | 28. März 2027 |
| Ende Sommerzeit 2027 | 31. Oktober 2027 |
Häufig gestellte Fragen zu zeitumstellung
Wann genau erfolgt die Umstellung auf die Sommerzeit im Jahr 2026?
Die Umstellung auf die Sommerzeit erfolgt am 29. März 2026. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 2 Uhr nachts eine Stunde vorgestellt, sodass die Zeit dann 3 Uhr beträgt.
Warum wurde die Zeitumstellung überhaupt eingeführt?
Die Zeitumstellung wurde eingeführt, um Energie zu sparen. Durch die bessere Nutzung des Tageslichts sollte der Verbrauch von Strom reduziert werden. Allerdings ist der tatsächliche Nutzen umstritten.
Welche Auswirkungen hat die Zeitumstellung auf den menschlichen Körper?
Viele Menschen reagieren empfindlich auf die Zeitumstellung. Häufige Beschwerden sind Schlafstörungen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme, da die innere Uhr des Körpers aus dem Takt gerät.
Gibt es Tipps, um sich besser an die Zeitumstellung zu gewöhnen?
Experten empfehlen, sich bereits einige Tage vor der Zeitumstellung auf die veränderte Situation einzustellen. Wer jeden Tag ein paar Minuten früher aufsteht, kann den Körper langsam an den neuen Schlafrhythmus gewöhnen.
Wird die Zeitumstellung in der EU bald abgeschafft?
Das Europäische Parlament hat sich für die Abschaffung der Zeitumstellung ausgesprochen. Allerdings müssen sich die Mitgliedstaaten noch auf eine gemeinsame Zeitzone einigen, bevor die Abschaffung umgesetzt werden kann.
