Eine Stadt erstarrt. Am 10. Juni 2025 verwandelte sich das Gymnasium BORG Dreierschützengasse vom Ort des Lernens zum Schauplatz einer unfassbaren Tragödie. Ein 21-Jähriger löste mit legalen Waffen einen Amoklauf aus – zehn Menschen verloren ihr Leben, zwölf wurden verletzt.
Über 160 Rettungskräfte und die Polizei waren im Einsatz. Die Schule wurde evakuiert, die Helmut-List-Halle diente als Schutzraum. Bundeskanzler Stocker sprach von einer „nationalen Tragödie“, Bürgermeisterin Kahr zeigte sich tief erschüttert.
Das ganze Land trauert. Drei Tage Staatstrauer wurden angeordnet, Österreichs Fahnen wehen auf Halbmast. Die Betroffenheit ist groß – eine Gemeinschaft sucht Antworten.
Ein normaler Schultag nahm eine schreckliche Wendung. Um 10:00 Uhr hallten die ersten Schüsse durch das Gebäude. Innerhalb von Minuten war die Polizei vor Ort, darunter Spezialkräfte der Cobra.
Augenzeugen berichteten von einem «ohrenbetäubenden Knallen». Beamte mit Schutzschildern sicherten die Korridore. Die Lage war unübersichtlich – jede Sekunde zählte.
Gegen 11:30 Uhr gelang die vollständige Evakuierung. Über 160 Rettungskräfte koordinierten den Einsatz. Verletzte wurden in drei Krankenhäuser gebracht.
Das Rote Kreuz betreute 400 Schüler in der Helmut-List-Halle. 30 Krisenhelfer und 65 Fahrzeuge waren im Einsatz. Eine Upload-Plattform sammelte Tatortvideos für die Ermittlungen.
«Es war eine logistische Meisterleistung», sagte ein Polizeisprecher. Die Stadt stand still – doch die Lage war unter Kontrolle.
Hinter jedem Opfer verbirgt sich eine unerzählte Geschichte. Die Statistiken nennen Zahlen – doch sie erzählen nicht vom Lachen der 16-jährigen Klassensprecherin oder der Fürsorge des pensionierten Hausmeisters.
Unter den zehn Todesopfern waren sechs Frauen und drei Männer, darunter zwei Erwachsene. Die meisten waren Schüler, die einfach nur lernen wollten. «Sie hatten Träume», sagte ein Angehöriger der Tagesschau.
Der 21-jährige Täter kannte die Schule. Er war ein ehemaliger Schüler, der die Institution ohne Abschluss verließ. «Er war unsichtbar», erinnert sich ein Mitschüler. Die Polizei bestätigt: Keine Vorstrafen, aber auffällige Isolation.
Die Waffen – eine Glock 17 und ein Sturmgewehr – waren legal erworben. Ihr Einsatz war es nicht. 78 Schusslöcher an den Wänden zeugen von der Brutalität. «Ein Paradoxon», kommentiert ein Experte. Das Motiv bleibt unklar, doch die Spuren führen in eine einsame Welt.
Das Rote Kreuz bittet unterdessen um Blutspenden: «Jede Spende ein Lebenszeichen.» Krisentelefone stehen bereit – für die, die Worte für ihr Entsetzen suchen.
Österreich steht still – die Reaktionen sind überwältigend. Das Land hält den Atem an, während Politiker und Bürger gemeinsam den Schmerz teilen. Von Graz bis Wien suchen Menschen nach Trost.
Innenminister Gerhard Karner sprach nüchtern von einer «beispiellosen Gewalttat«. Sein Fokus: Aufklärung und Konsequenzen. Ganz anders Bürgermeisterin Elke Kahr. Tränenüberströmt betonte sie: «Wir dürfen die Opfer nie vergessen.»
Die Doppelkonferenz zeigte zwei Seiten der Trauer – sachliche Analyse und menschliche Betroffenheit. Ein Bericht der FR dokumentiert die bewegenden Momente.
Drei Tage Staatstrauer, Fahnen auf Halbmast: Ein historisches Zeichen. Um 12 Uhr schwiegen Büros, Schulen und Bahnhöfe. «Eine Minute, die ewig wirkt», twitterte der Bundespräsident.
Die EU zeigte Solidarität. Kommissionspräsidentin von der Leyen betonte: «Schulen müssen Schutzräume bleiben.» Aus Berlin und Brüssel gingen Kondolenzschreiben ein.
Psychologen, Notfallseelsorger und digitale Plattformen bieten Hilfe. Hilfsangebote reichen von Hotlines bis zu Gemeinschaftsaktionen:
| Angebot | Zielgruppe | Kontakt |
|---|---|---|
| Krisentelefon | Angehörige | 0800/112 123 |
| Trauergruppen | Schüler | www.trauerhilfe.graz.at |
| Blutspenden | Öffentlichkeit | Rotes Kreuz |
Ein Lichtmeer aus 10.000 Kerzen am Schlossberg wird zum Symbol. Wie ein Psychologe erklärt: «Trauer braucht Rituale – auch digitale.»
Ein Land sucht Antworten in tiefer Trauer. Die Tragödie erschüttert Österreich wie kein Vorfall seit 35 Jahren – doch zwischen Kerzen und Tränen beginnt die Debatte. Wie können Schulen sicherer werden? Der Bildungsminister kündigt eine Taskforce an, während Philosophen mahnen: „Wir müssen lernen, mit dem Unbegreiflichen zu leben.“
Der Schmerz ist greifbar, doch die Zukunft braucht Taten. Pläne für strengere Waffengesetze liegen auf dem Tisch. Österreich, Rang 7 im Global Peace Index, steht vor einem Zwiespalt: Sicherheit ohne Freiheitsverlust. 5.000 Menschen bei einer Mahnwache in Graz zeigen: Die Gemeinschaft will nicht wegschauen.
Antworten liegen wie Puzzleteile verstreut. Doch ein Satz bleibt: „Hinsehen statt schweigen.“ Nicht nur in Krisen – sondern im Alltag. Denn nur so wird aus Trauer Handeln.
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