Der Wintereinbruch Europa 2026 bringt seit Anfang Januar extreme Kälte und Schneemassen über den Kontinent. Am 6. Januar 2026 meldet Tschechien mit minus 30,6 Grad den Kälterekord, während in Amsterdam über 450 Flüge gestrichen wurden. Besonders betroffen sind die Niederlande, Polen, Tschechien, Großbritannien und Skandinavien – Deutschland kommt vergleichsweise glimpflich davon.
Die Kältewelle hat ganz Europa erfasst. Mehrere Länder kämpfen mit Verkehrschaos, Stromausfällen und extremen Minustemperaturen. Der Deutsche Wetterdienst bestätigt: Das Winterwetter bleibt uns die gesamte Woche erhalten.
| Land | Temperatur-Tiefstwert | Hauptprobleme |
|---|---|---|
| Tschechien | −30,6 °C (Kvilda) | Straßenglätte, Unfälle in Mittelgebirgen |
| Schweiz | −37,1 °C (Hintergräppelen) | Extreme Kälte im Flachland (−14 °C) |
| Polen | −20,1 °C | Massive Zugverspätungen bei PKP |
| Slowakei | −20 °C | Kältester Morgen der Saison |
| Niederlande | −10 °C | 450 Flüge gestrichen, Zugverkehr eingestellt |
| Schweden | −40 °C (Norden) | Flugausfälle Stockholm, Schneesturm |
| Großbritannien | −10,9 °C (Shap) | Hunderte Schulen geschlossen |
| Deutschland | −20 °C (Berge erwartet) | Dauerfrost, vereinzelt Schnee |
Am Flughafen Amsterdam Schiphol herrscht seit dem 3. Januar Ausnahmezustand. Schneefall, starker Wind und die nötige Enteisung der Maschinen führten zu massiven Störungen. Allein am Montag, 5. Januar 2026, wurden rund 450 Flüge gestrichen.
Die niederländische Fluggesellschaft KLM war am stärksten betroffen. Auch Verbindungen nach Frankfurt, München, Berlin, Hamburg und Bremen fielen aus. Der nationale Wetterdienst Rijkswaterstaat empfahl Arbeitnehmern, bereits vor dem Feierabendverkehr nach Hause zu fahren.
Der Zugverkehr im Großraum Amsterdam und Utrecht kam zeitweise vollständig zum Erliegen. Auf den Autobahnen staute sich der Verkehr über Hunderte Kilometer. Die Behörden gaben für alle niederländischen Provinzen die Warnstufe Orange aus.
In der tschechischen Gemeinde Kvilda im Böhmerwald an der bayerischen Grenze wurde am Montagmorgen eine Extremtemperatur von minus 30,6 Grad Celsius gemessen. Der staatliche Wetterdienst warnt: Die Temperaturen werden in den nächsten Tagen landesweit nicht über den Gefrierpunkt steigen.
Auf den glatten Straßen kam es vor allem in den Mittelgebirgsregionen zu zahlreichen Unfällen. Gleichzeitig freuen sich die Skigebiete: Die Pisten in den tschechischen Mittelgebirgen melden ideale Bedingungen.
Besonders hart trifft es Rumänien. In den Karpatenregionen Siebenbürgens sind mehrere Dörfer wegen zugeschneiter Zufahrten komplett isoliert. Mindestens 42.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom, weil heftiger Schneefall Transformatoren beschädigt hatte.
In Schottland blieben am Montag Hunderte Schulen geschlossen. In Glasgow fuhren die U-Bahnen am Morgen nicht, weil die Stromschienen vereist waren. Im englischen Ort Shap wurde mit minus 10,9 Grad Celsius die kälteste Nacht des Winters in England und Wales gemessen.
Der britische Wetterdienst Met Office warnt vor weiteren heftigen Schneefällen, besonders im Süden des Landes. Im Norden von Wales empfehlen Meteorologen, nur bei absoluter Notwendigkeit das Haus zu verlassen.
In Schweden fielen am Flughafen Stockholm Arlanda zahlreiche Flüge aus. Der Zugverkehr wurde in mehreren Regionen gestoppt, Busse und Lastwagen rutschten von vereisten Straßen. Die schwedische Polizei appellierte humorvoll an die Bevölkerung: „Sushi zu holen, ist keine Notwendigkeit!»
Im Norden Schwedens wurden Temperaturen von bis zu minus 40 Grad erwartet. In Dänemark forderte der Rettungsdienst Falck die Menschen in Nordjütland auf, am Mittwoch zu Hause zu bleiben – ein Schneesturm naht.
Deutschland erlebt ebenfalls einen harten Wintereinbruch, kommt aber im europäischen Vergleich glimpflich davon. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet verbreitet Dauerfrost mit Temperaturen zwischen minus 5 und minus 15 Grad. Auf den Bergen werden bis zu minus 25 Grad erwartet.
Schneeschauer trafen vor allem die Nordseeinseln und Schleswig-Holstein. Lokal fielen bis zu 10 Zentimeter Neuschnee. Im Rest des Landes bleibt es weitgehend ruhig, aber bitterkalt. Der Januar 2026 könnte der erste Januar seit 2017 werden, der unter dem langjährigen Temperaturschnitt liegt.
| Land | Aktuelle Lage |
|---|---|
| Bosnien-Herzegowina | Bis zu 40 cm Schnee in Sarajevo, 50% Flugausfälle |
| Österreich | Kältewarnung für Westen, bis zu −17 °C erwartet |
| Spanien | Sturmtief „Francis» bringt Schnee bis nach Mallorca |
| Frankreich | Keine Schulbusse, Flughäfen teils geschlossen, 5 Tote |
| Bulgarien | Noch mild (bis 19 °C), Kälteeinbruch am Donnerstag erwartet |
Meteorologen beobachten einen Richtungswechsel in den Wettermodellen. Statt milder Atlantikluft dominieren blockierende Hochdrucklagen, die arktische Kaltluft nach Europa lenken. Das CFS-Modell der NOAA zeigt seit Wochen eine zunehmend kalte Tendenz für Januar 2026.
Einige Experten ziehen bereits Vergleiche zum legendären Jahrhundertwinter 1978/79. Damals führten ähnliche Wettermuster zu wochenlanger Kälte und meterhohen Schneeverwehungen. Ob 2026 ähnlich extrem wird, bleibt abzuwarten – die Signale sind jedoch ungewöhnlich deutlich.
Der Deutsche Wetterdienst erwartet verbreitet Dauerfrost mit Temperaturen zwischen minus 5 und minus 15 Grad im Flachland. In den Bergen können die Werte auf minus 20 bis minus 25 Grad fallen. Der Januar 2026 könnte der erste zu kalte Januar seit 2017 werden.
Am Flughafen Schiphol führte eine Kombination aus Schneefall, starkem Wind und der nötigen Enteisung von Flugzeugen zu massiven Störungen. Allein am 5. Januar 2026 wurden rund 450 Flüge gestrichen. Auch der Zugverkehr im Großraum Amsterdam und Utrecht brach zusammen.
Den niedrigsten Temperaturwert meldete die Schweiz: In Hintergräppelen im Kanton St. Gallen wurden minus 37,1 Grad gemessen. In Tschechien erreichte Kvilda im Böhmerwald minus 30,6 Grad – nahe der bayerischen Grenze.
Die Wetterdienste erwarten, dass die Kältewelle mindestens bis Mitte Januar 2026 anhält. Ein Ende ist derzeit nicht absehbar. In Dänemark wird für Mittwoch ein weiterer Schneesturm vorhergesagt, in Bulgarien ein Kälteeinbruch am Donnerstag.
Experten sehen erstmals seit Jahrzehnten ähnliche Wettermuster wie beim Jahrhundertwinter 1978/79. Ob 2026 vergleichbar extrem wird, ist noch unsicher. Die blockierenden Hochdrucklagen und die arktischen Kaltluftvorstöße deuten jedoch auf einen ungewöhnlich strengen Januar hin.
Am härtesten trifft es die Niederlande (Flugausfälle, Verkehrschaos), Tschechien (Kälterekord), Polen (Zugverspätungen), Rumänien (Stromausfälle, isolierte Dörfer), Großbritannien (Schulschließungen) und Skandinavien (extreme Kälte bis minus 40 Grad).
Der Wintereinbruch Europa 2026 zeigt, wie anfällig die Infrastruktur gegenüber extremen Wetterbedingungen ist. Während Tschechien Kälterekorde meldet und in den Niederlanden der Verkehr zusammenbricht, kommt Deutschland vergleichsweise glimpflich davon. Die Wetterdienste erwarten, dass die Kältewelle anhält – wer reisen muss, sollte sich vorab über Flug- und Zugverbindungen informieren. Die Rallye Dakar 2026 in der saudischen Wüste erscheint angesichts von minus 30 Grad in Europa fast wie ein wärmerer Zufluchtsort.
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