Der Eurovision Song Contest (ESC) wirft seine Schatten voraus, und Österreich hat seinen Kandidaten gefunden: Cosmó wird das Land mit seinem Lied «TANZSCHEIN» in Wien vertreten. Der 19-jährige Burgenländer setzte sich am vergangenen Freitag bei der ORF-Show «Vienna Calling – Wer singt für Österreich?» gegen elf Mitbewerber durch und sicherte sich das Ticket für den ESC.

Hintergrund: «Vienna Calling» als Neuanfang für den ESC-Vorentscheid
Nachdem der ORF jahrelang auf interne Nominierungen gesetzt hatte, entschied man sich 2026 für einen Neustart mit einem öffentlichen Vorentscheid. «Vienna Calling» sollte nicht nur den österreichischen Beitrag zum ESC küren, sondern auch die Vielfalt der heimischen Musikszene feiern. Zum ersten Mal seit 2016 konnten die Zuschauer wieder aktiv mitbestimmen, wer das Land beim größten Musikwettbewerb Europas vertreten soll. Die Entscheidung wurde zu gleichen Teilen von einer Fachjury und dem Publikum getroffen, das per SMS oder Anruf abstimmen konnte. Ein ähnliches Format gab es zuletzt 2014 mit Conchita Wurst. (Lesen Sie auch: Cosmo Tanzschein: "": Österreich sucht den ESC-Beitrag…)
Der Weg zum Sieg: Cosmó überzeugt Publikum und polarisiert
Die Show «Vienna Calling» bot ein breites Spektrum an musikalischen Darbietungen. Unter den Kandidaten befanden sich sowohl etablierte Künstler als auch vielversprechende Newcomer. Favoritin der Jury war Lena Schaur mit «Painted Reality», die jedoch im Publikums-Voting hinter Cosmó zurückfiel. Cosmó erhielt von den Zuschauern die Höchstpunktzahl und konnte sich somit den Sieg sichern, wie derStandard.at berichtet.
Reaktionen und Kontroversen nach «Vienna Calling»
Der Sieg von Cosmó löste gemischte Reaktionen aus. Während viele den jungen Künstler für seinen Mut und seine Leidenschaft feierten, gab es auch kritische Stimmen, die seinen Song als nicht ESC-tauglich empfanden. Die Kabarettistin Caroline Athanasiadis, die den Vorentscheid kommentiert hatte, reagierte auf die negativen Kommentare mit einer Wutrede auf Facebook. Sie beklagte den Hass und die Häme, die Cosmó entgegenschlugen, und kritisierte die mangelnde Wertschätzung für junge Künstler in Österreich. Laut Kleine Zeitung forderte sie zudem mehr solcher Musikformate im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. (Lesen Sie auch: Cosmo gewinnt Vorentscheid: Österreichs Hoffnung für den…)
«Vienna Calling»: Ein Publikumsmagnet für den ORF
Ungeachtet der Kontroversen war «Vienna Calling» ein voller Erfolg für den ORF. Insgesamt verfolgten 1,3 Millionen Zuseher die drei Sendungen des Vorentscheids, was einem Marktanteil von bis zu 30 Prozent entspricht. Besonders das Voting-Ergebnis lockte viele Zuschauer vor die Bildschirme. Diese Zahlen unterstreichen das große Interesse der österreichischen Bevölkerung am ESC und an der Frage, wer das Land beim Wettbewerb vertreten wird. Der ORF zeigte sich erfreut über den Erfolg der Show und sieht darin eine Bestätigung für die Entscheidung, wieder einen öffentlichen Vorentscheid zu veranstalten. Einen Überblick über die Einschaltquoten bietet der.ORF.at.
Cosmó beim ESC in Wien: Was sind die Erwartungen?
Nach seinem Sieg bei «Vienna Calling» steht Cosmó nun vor der großen Herausforderung, Österreich beim ESC in Wien zu vertreten. Die Erwartungen sind hoch, schließlich findet der Wettbewerb im eigenen Land statt. Cosmó selbst zeigt sich zuversichtlich und will mit seinem Song «TANZSCHEIN» ein Zeichen setzen. Er setzt auf eine energiegeladene Performance und hofft, das Publikum in der Wiener Stadthalle und vor den Bildschirmen zu begeistern.Die Konkurrenz ist stark, und der ESC ist bekannt für seine Überraschungen. Dennoch hat Cosmó das Potenzial, Österreich würdig zu vertreten und vielleicht sogar eine gute Platzierung zu erreichen. (Lesen Sie auch: Cataleya Wollny im Fokus: Streit zwischen Silvia)
Ausblick: Die Zukunft des ESC-Vorentscheids in Österreich
Der Erfolg von «Vienna Calling» könnteSignalwirkung für die Zukunft des ESC-Vorentscheids in Österreich haben. Es ist denkbar, dass der ORF auch in den kommenden Jahren auf ein ähnliches Format setzt, um den österreichischen Beitrag zum ESC zu küren. Ein öffentlicher Vorentscheid bietet nicht nur die Möglichkeit, die Bevölkerung aktiv einzubeziehen, sondern auch die Vielfalt der heimischen Musikszene zu präsentieren. Zudem kann er dazu beitragen, das Interesse am ESC in Österreich weiter zu steigern.
Termine rund um den ESC 2026 in Wien
Der Eurovision Song Contest 2026 findet in Wien statt. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine: (Lesen Sie auch: West Indies Cricket Team VS Zimbabwe National…)

| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 12. Mai 2026 | Erstes Halbfinale |
| 14. Mai 2026 | Zweites Halbfinale |
| 16. Mai 2026 | Großes Finale |
Häufig gestellte Fragen zu vienna calling
Wer hat «vienna calling – Wer singt für Österreich?» gewonnen?
Cosmó hat den Vorentscheid «vienna calling – Wer singt für Österreich?» mit seinem Lied «TANZSCHEIN» gewonnen. Er wird Österreich beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten. Der 19-jährige setzte sich gegen elf andere Acts durch und überzeugte sowohl die Jury als auch das Publikum.
Wie viele Zuschauer haben «vienna calling – Wer singt für Österreich?» gesehen?
Insgesamt 1,3 Millionen Zuseherinnen und Zuseher verfolgten die drei Sendungen von «vienna calling – Wer singt für Österreich?» im ORF. Dies entspricht einem Marktanteil von bis zu 30 Prozent. Besonders das Voting-Ergebnis lockte viele Zuschauer vor die Bildschirme.
Wann findet der Eurovision Song Contest 2026 in Wien statt?
Der Eurovision Song Contest 2026 findet vom 12. bis 16. Mai in Wien statt. Die beiden Halbfinals werden am 12. und 14. Mai ausgetragen, das große Finale am 16. Mai. Österreich ist als Gastgeberland automatisch für das Finale qualifiziert.
Wie wurde der Gewinner bei «vienna calling» ermittelt?
Der Gewinner bei «vienna calling – Wer singt für Österreich?» wurde zu gleichen Teilen von einer Fachjury und dem Publikum bestimmt. Die Zuschauer konnten per SMS oder Anruf für ihren Favoriten abstimmen. Die Jury und das Publikum vergaben jeweils Punkte, die dann zum Gesamtergebnis addiert wurden.
Wer war der Favorit der Jury bei «vienna calling – Wer singt für Österreich?»?
Lena Schaur mit ihrem Lied «Painted Reality» war die Favoritin der Fachjury bei «vienna calling – Wer singt für Österreich?». Sie erhielt von der Jury die meisten Punkte. Im Publikums-Voting konnte sie sich jedoch nicht gegen Cosmó durchsetzen, der die meisten Stimmen erhielt.
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