Die usa einreisen könnten bald für Touristen komplizierter werden. Der US-Grenzschutz plant, die Einreisebestimmungen zu verschärfen, was bedeutet, dass Reisende zukünftig mehr Informationen über sich preisgeben müssen, um eine Genehmigung zu erhalten. Dies betrifft insbesondere Personen, die im Rahmen des «Esta»-Programms (Electronic System for Travel Authorization) visumfrei in die USA einreisen dürfen.

Hintergrund: Verschärfte Einreiseregeln in den USA
Die geplanten Änderungen sind Teil einer umfassenderen Strategie der US-Regierung, die darauf abzielt, die nationale Sicherheit zu erhöhen und die Migrationspolitik zu verschärfen. Die Regierung von Präsident Donald Trump hatte bereits in der Vergangenheit Maßnahmen ergriffen, um die Einreise in die USA zu erschweren. Die neuen Pläne des US-Grenzschutzes setzen diesen Kurs fort und zielen darauf ab, potenzielle Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen.
Das «Esta»-Programm ermöglicht es Bürgern aus bestimmten Ländern, ohne Visum für touristische oder geschäftliche Zwecke in die USA einzureisen. Ein gültiger ESTA-Antrag ist dabei erforderlich. Bisher waren die Anforderungen für die «Esta»-Genehmigung relativ unkompliziert. Mit den geplanten Änderungen sollen jedoch deutlich mehr Informationen von den Reisenden abgefragt werden. (Lesen Sie auch: нурлан сабуров: Nurlan Saburov: Einreise nach Russland…)
Geplante Änderungen im Detail
Konkret sieht die Anordnung des US-Heimatschutzministeriums vor, dass Reisende künftig detailliertere Angaben zu ihren Social-Media-Aktivitäten der letzten fünf Jahre machen müssen. Dazu gehören Nutzernamen von Plattformen wie X (ehemals Twitter), Facebook und Instagram. Darüber hinaus sollen auch E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre angegeben werden, wie die BILD berichtet. Auch umfassende Daten zu Familienmitgliedern, einschließlich Geburtsdaten, Anschriften und Telefonnummern, könnten abgefragt werden.
Bisher waren Angaben zu Social-Media-Profilen beim «Esta»-Antrag freiwillig. Die nun geplanten Änderungen gehen deutlich weiter und zielen darauf ab, ein umfassenderes Bild von den Reisenden zu erhalten. Es gibt sogar Überlegungen, DNA-Proben an der Grenze zu sammeln, was jedoch noch nicht beschlossen ist.
Reaktionen und Bedenken
Die geplanten Änderungen stoßen auf Kritik von Datenschützern und Bürgerrechtsorganisationen. Sie warnen vor einem unverhältnismäßigen Eingriff in die Privatsphäre von Reisenden und befürchten, dass die gesammelten Daten missbraucht werden könnten. Es wird argumentiert, dass die neuen Regeln nicht geeignet sind, um Terrorismus zu bekämpfen, sondern lediglich dazu dienen, die Überwachung von unbescholtenen Bürgern zu verstärken. (Lesen Sie auch: Streik München: in gefährdet DFB-Pokalspiel FC Bayern)
Die US-Regierung verteidigt die Pläne jedoch mit dem Argument, dass sie notwendig seien, um die nationale Sicherheit zu gewährleisten. Man wolle sich besser vor ausländischen Terroristen und anderen Bedrohungen schützen. Die zusätzlichen Informationen sollen helfen, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und die Einreise von gefährlichen Personen zu verhindern.
Am Montag, dem 9. Februar 2026, endet die 60-tägige Einspruchsfrist für die geplanten Änderungen. Bis dahin konnten Einwände und Stellungnahmen zu den Vorschlägen eingereicht werden. Die US-Behörde wird die Eingaben nun prüfen und möglicherweise noch Änderungen vornehmen, bevor die Neuerungen in Kraft treten. Ein genauer Zeitplan für die Umsetzung der Pläne ist derzeit nicht bekannt, wie der SZ.de berichtet.

USA Einreise: Was bedeutet das für Reisende?
Für Reisende aus Deutschland und anderen Ländern, die am «Visa Waiver Program» teilnehmen, bedeuten die geplanten Änderungen, dass sie sich auf umfangreichere Angaben bei der «Esta»-Beantragung einstellen müssen. Es ist ratsam, sich frühzeitig über die neuen Bestimmungen zu informieren und alle erforderlichen Informationen bereitzuhalten. Wer die geforderten Angaben nicht macht oder falsche Angaben macht, riskiert, dass sein «Esta»-Antrag abgelehnt wird und er nicht in die USA einreisen darf.Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Einreise in die USA für Touristen in Zukunft strenger überwacht und kontrolliert wird. (Lesen Sie auch: Brand Bubendorf: in: Starke Rauchentwicklung beunruhigt)
Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die USA weiterhin einen restriktiven Kurs in ihrer Migrations- und Sicherheitspolitik verfolgen. Reisende sollten sich daher auf längere Wartezeiten und gründlichere Kontrollen bei der Einreise in die USA einstellen. Es ist auch ratsam, sich vor der Reise über die aktuellen Einreisebestimmungen zu informieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Informationen dazu finden sich auf der Webseite der US-Botschaft.
FAQ zu USA Einreise
Häufig gestellte Fragen zu usa einreisen
Welche Änderungen sind bei der Einreise in die USA geplant?
Die USA planen, von Touristen detailliertere Angaben zu Social-Media-Konten, E-Mail-Adressen (bis zu 10 Jahre zurück) und Informationen über Familienmitglieder zu verlangen. Diese Informationen sollen im Rahmen des ESTA-Antrags abgefragt werden.
Warum werden die Einreiseregeln in die USA verschärft?
Die US-Regierung begründet die Verschärfungen mit dem Schutz der nationalen Sicherheit. Durch die zusätzlichen Informationen sollen potenzielle Sicherheitsrisiken frühzeitig erkannt und die Einreise von gefährlichen Personen verhindert werden. (Lesen Sie auch: Schweiz Olympische Winterspiele 2026: im Fokus)
Wer ist von den neuen Einreiseregeln in die USA betroffen?
Betroffen sind vor allem Touristen und Geschäftsreisende aus Ländern, die am Visa Waiver Program teilnehmen und für die Einreise in die USA eine ESTA-Genehmigung benötigen. Dies betrifft auch deutsche Staatsbürger.
Wann treten die neuen Einreiseregeln in die USA voraussichtlich in Kraft?
Ein genauer Zeitpunkt für das Inkrafttreten der neuen Regeln steht noch nicht fest. Die Einspruchsfrist für die geplanten Änderungen endete am 9. Februar 2026. Die US-Behörden prüfen nun die eingegangenen Stellungnahmen.
Was passiert, wenn ich die geforderten Informationen nicht angebe?
Wer die geforderten Angaben nicht macht oder falsche Angaben macht, riskiert, dass sein ESTA-Antrag abgelehnt wird und er nicht in die USA einreisen darf. Es ist daher ratsam, alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten.
