Heftige Stürme haben in den letzten Tagen in weiten Teilen Europas gewütet und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Besonders betroffen sind Frankreich, Spanien und Portugal, wo es zu Todesfällen, Verletzten und erheblichen Sachschäden kam. Das meteo-rologische Ereignis führte zu Stromausfällen, Verkehrsbehinderungen und sogar zum Einsturz von Autobahnabschnitten.

Hintergrund: Warum diese Unwetterlage?
Die aktuellen Unwetter sind auf eine Kombination verschiedener Faktoren zurückzuführen. Zum einen sorgte ein starkes Tiefdruckgebiet über dem Atlantik für heftige Winde und intensive Niederschläge. Zum anderen begünstigte die geografische Lage der betroffenen Länder die Entstehung von Stürmen. Insbesondere der Südwesten Frankreichs ist aufgrund seiner Nähe zum Atlantik und der Topografie anfällig für extreme Wetterereignisse. Informationen zu aktuellen Wetterlagen finden sich beim Deutschen Wetterdienst. (Lesen Sie auch: Valentine's Day: Lokale Unternehmen profitieren)
Aktuelle Entwicklung: Tote, Verletzte und massive Schäden
Sturm «Nils» fegte mit hoher Geschwindigkeit über Westeuropa und verursachte schwere Schäden. In Frankreich kam ein Lkw-Fahrer ums Leben, als ein Baum auf sein Fahrzeug stürzte, wie BBC News berichtet. In Spanien starb eine Frau, als das Dach einer Lagerhalle unter der Last von Regen und Wind einstürzte. Zudem wurden zahlreiche Menschen bei wetterbedingten Unfällen verletzt.
Die französischen Behörden sprachen von «ungewöhnlich starken» Unwettern. In der Nähe der südwestfranzösischen Küste wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 162 km/h gemessen. Zahlreiche Straßen wurden überflutet, Bäume entwurzelt und Stromleitungen beschädigt. Der Stromnetzbetreiber Enedis teilte mit, dass zeitweise bis zu 900.000 Haushalte ohne Strom waren. Am Folgetag waren noch etwa 450.000 Haushalte betroffen, so DW.com. (Lesen Sie auch: Sade Adu im TV: Konzertmitschnitt "Bring Me…)
Auch der Verkehr war massiv beeinträchtigt. Zahlreiche Flüge und Zugverbindungen wurden gestrichen. In Portugal stürzte ein Abschnitt der Autobahn A1 zwischen Lissabon und Porto ein, nachdem ein Fluss über die Ufer getreten war. In Spanien wurden Schulen geschlossen und in einigen Regionen die höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen.
Reaktionen und Einordnung
Die Unwetter haben in den betroffenen Ländern Bestürzung ausgelöst. Die Behörden riefen die Bevölkerung zur Vorsicht auf und warnten vor weiteren Gefahren. Meteorologen wiesen darauf hin, dass solche extremen Wetterereignisse aufgrund des Klimawandels in Zukunft häufiger auftreten könnten. Die Weltorganisation für Meteorologie WMO sammelt und vermittelt weltweit meteorologische Daten. (Lesen Sie auch: Olympia 2026 Eiskunstlauf übertragung: 2026: Wo läuft…)
Meteo: Was bedeutet das für die Zukunft?
Die aktuellen Unwetter verdeutlichen die zunehmende Bedrohung durch extreme Wetterereignisse. Der Klimawandel führt zu einer Erwärmung der Atmosphäre und der Ozeane, was wiederum die Entstehung von Stürmen begünstigt. Es ist daher dringend erforderlich, Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu ergreifen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen. Gleichzeitig müssen die betroffenen Länder ihre Infrastruktur an die veränderten Klimabedingungen anpassen, um sich besser vor Unwettern zu schützen.

Auswirkungen der Unwetter in Europa (Stand: 14. Februar 2026)
| Land | Tote | Verletzte | Stromausfälle (ca.) | Besondere Schäden |
|---|---|---|---|---|
| Frankreich | 2 | mehrere | 450.000 Haushalte | Überflutungen, entwurzelte Bäume |
| Spanien | 1 | mehrere | – | Dacheinsturz, Verkehrsbehinderungen |
| Portugal | 0 | 0 | – | Autobahnabschnitt eingestürzt |
Häufig gestellte Fragen zu meteo
Welche Regionen sind aktuell am stärksten von Unwettern betroffen?
Besonders betroffen sind derzeit Frankreich, Spanien und Portugal. In Frankreich kam es zu schweren Überschwemmungen und Sturmschäden, während in Spanien vor allem der Norden des Landes unter den Unwettern leidet. In Portugal stürzte ein Teil einer Autobahn ein. (Lesen Sie auch: Dortmund – Mainz: gegen: BVB will gegen…)
Was sind die Ursachen für die aktuellen Unwetter in Europa?
Die aktuellen Unwetter sind auf ein Tiefdruckgebiet über dem Atlantik zurückzuführen, das feuchtwarme Luft nach Europa lenkt. In Verbindung mit den hohen Temperaturen entstehen so heftige Gewitter und Stürme. Der Klimawandel verstärkt diese Effekte zusätzlich.
Wie kann ich mich vor Unwettern schützen?
Es ist ratsam, sich vorab über die aktuelle Wetterlage zu informieren und Warnungen der Behörden ernst zu nehmen. Bei Sturm sollte man sich nicht im Freien aufhalten und Fenster und Türen geschlossen halten. Bei Gewitter sollte man den Kontakt zu elektrischen Geräten vermeiden.
Welche Rolle spielt der Klimawandel bei der Zunahme von Unwettern?
Der Klimawandel führt zu einer Erwärmung der Atmosphäre und der Ozeane. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit für extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren, Stürme und Überschwemmungen. Die Intensität und Häufigkeit dieser Ereignisse nehmen zu.
Wo finde ich aktuelle Informationen und Warnungen zu Unwettern?
Aktuelle Informationen und Warnungen zu Unwettern finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD), bei lokalen Wetterdiensten und in den Nachrichten. Es ist wichtig, die Warnungen der Behörden ernst zu nehmen und sich entsprechend zu verhalten.
