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Till Backhaus: Experte gibt Buckelwal in Ostsee

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Till Backhaus, Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, hat sich zum Zustand des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals geäußert. Nachdem alle Rettungsversuche gescheitert sind, soll das Tier nun in Ruhe in der Wismarbucht sterben. Die Entscheidung wurde auf einer Pressekonferenz in Wismar bekannt gegeben.

Symbolbild zum Thema Till Backhaus
Symbolbild: Till Backhaus (Bild: Picsum)

Hintergrund des Ostsee-Dramas um den Buckelwal

Seit dem 23. März 2026 wurde der Buckelwal, der den Namen «Timmy» erhielt, mehrfach in der Ostsee gesichtet. Das Tier verirrte sich in die flachen Gewässer vor der Insel Poel und geriet dort in eine Notlage. Versuche, den Wal zurück in tieferes Wasser zu lotsen, scheiterten. Der Zustand des Wals verschlechterte sich zusehends, sodass die Verantwortlichen schließlich die Rettungsbemühungen einstellten. Die Deutsche Meeresstiftung setzt sich für den Schutz der Meere ein und macht auf die Gefahren für Meeressäugetiere aufmerksam. (Lesen Sie auch: Pressekonferenz Wal: Wenig Hoffnung für Ostsee-: in…)

Aktuelle Entwicklung: Rettungsversuche eingestellt

Auf einer Pressekonferenz am Mittwochnachmittag äußerten sich Experten und Verantwortliche pessimistisch über die Rettung des Buckelwals. Till Backhaus betonte, dass sich der Wal seit dem 23. März bereits viermal festgelegt habe und nun in der Kirchsee in der Wismarbucht liege. «Er hat dort seinen Platz gefunden», so Backhaus. Er fügte hinzu, dass dies ein hochemotionaler Tag für alle Beteiligten sei. «Ich wünsche dem Wal, dass er zur Ruhe kommt und am Ende sein Zeitliches segnen muss», sagte der Minister. Es sei an der «Zeit, ihn gehen zu lassen». Laut Tagesspiegel verglich Backhaus die Situation mit Ostern, einer Zeit, in der man sich «in Gottes Hand» begebe.

Reaktionen und Stimmen zum Thema

Die Entscheidung, die Rettungsversuche einzustellen, stieß auf unterschiedliche Reaktionen. Während einige Verständnis für die schwierige Situation des Wals äußerten, kritisierten andere die Entscheidung und forderten weitere Anstrengungen zur Rettung des Tieres. Der Direktor des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund, Burkard Baschek, erklärte, dass man fest davon ausgehe, dass das Tier in der Bucht versterben werde. Laut NDR sagte Greenpeace-Experte Thilo Maack auf einer Pressekonferenz zum Zustand des Wals vor der Insel Poel, dass das Tier ein Spiegel dessen sei, was die Menschen in den vergangenen Jahrzehnten den Meeren angetan hätten. «Wir verschmutzen sie, wir verseuchen sie, wir überfischen sie, wir zerstören die Meere im industriellen Maßstab», so der Meeresbiologe. Er forderte großflächige Schutzgebiete, in denen sich die Natur und die Fischbestände erholen könnten. (Lesen Sie auch: Pressekonferenz Wal: Wenig Hoffnung für: zur Rettungsaktion)

Till Backhaus: Was bedeutet das Ende der Rettungsversuche?

Das Ende der Rettungsversuche bedeutet, dass der Buckelwal seinem Schicksal überlassen wird. Die Experten gehen davon aus, dass sich der Todeskampf des Tieres noch Tage hinziehen kann. Die Polizei hat eine 500-Meter-Sperrzone am Ufer der Bucht eingerichtet, um das Tier vor Störungen zu schützen. Es bleibt zu hoffen, dass der Wal in Frieden sterben kann. Die NDR berichtete umfassend über die Rettungsversuche und die aktuelle Situation des Buckelwals.

Ausblick auf die Zukunft des Meeresschutzes

Der Fall des Buckelwals in der Ostsee verdeutlicht die Notwendigkeit, den Schutz der Meere zu verbessern. Umweltorganisationen fordern seit Jahren strengere Maßnahmen gegen die Verschmutzung und Überfischung der Ozeane. Es ist wichtig, dass Politik und Gesellschaft gemeinsam handeln, um die Lebensräume von Meeressäugetieren und anderen Meeresbewohnern zu schützen. Der Appell des Greenpeace-Experten Thilo Maack unterstreicht die Dringlichkeit, großflächige Schutzgebiete einzurichten, in denen sich die Natur erholen kann. Umweltminister Till Backhaus pflichtete Maack grundsätzlich bei, das Meer sei ein Abbild der Gesellschaft, es müsse mehr für die Natur und den Umweltschutz getan werden. (Lesen Sie auch: Buckelwal Ostsee Timmy: "" in der abgetaucht…)

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FAQ zu Till Backhaus und dem Buckelwal in der Ostsee

Zeitleiste der Ereignisse um den Buckelwal
Datum Ereignis
23. März 2026 Erste Sichtung des Buckelwals in der Ostsee
24. März – 31. März 2026 Versuche, den Wal zurück ins tiefe Wasser zu lotsen
1. April 2026 Einstellung der Rettungsversuche, Wal soll in Ruhe sterben

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

Illustration zu Till Backhaus
Symbolbild: Till Backhaus (Bild: Picsum)

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