Der Teufel trägt Prada: Ein Film, der nicht nur die Modewelt, sondern auch die Kinogeschichte geprägt hat. Wer steckt hinter den ikonischen Looks? Was macht den Film so zeitlos? Wann kam er in die Kinos und warum ist er auch heute noch so relevant? Der Film, der 2006 erschien, zeigt die Modewelt von einer satirischen Seite.

Die wichtigsten Fakten
- Erscheinungsjahr: 2006
- Regie: David Frankel
- Hauptdarsteller: Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt
- Genre: Komödie, Drama
«Der Teufel trägt Prada»: Ein zeitloser Klassiker der Modewelt
Fast zwei Jahrzehnte nach seiner Erstveröffentlichung hat «Der Teufel trägt Prada» nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Der Film, der auf dem gleichnamigen Roman von Lauren Weisberger basiert, bietet einen satirischen Einblick in die High-Fashion-Welt und die Dynamik zwischen einer jungen, ambitionierten Frau und ihrer anspruchsvollen Chefin. Die brillanten schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Meryl Streep als Miranda Priestly, und die atemberaubenden Kostüme haben den Film zu einem Kultklassiker gemacht. Wie Bild berichtet, sind es vor allem die «teuflisch schönen Looks», die den Film so unvergesslich machen.
Der Film erzählt die Geschichte von Andy Sachs, gespielt von Anne Hathaway, einer jungen Journalistin, die widerwillig einen Job als Assistentin der gefürchteten Miranda Priestly antritt, der Chefredakteurin des renommierten Modemagazins «Runway». Andy, die wenig Interesse an Mode hat, muss sich schnell an die hohen Anforderungen und den unerbittlichen Arbeitsstil ihrer Chefin anpassen. Dabei lernt sie nicht nur die Modewelt kennen, sondern auch viel über sich selbst und ihre eigenen Prioritäten.
Lauren Weisberger, die Autorin des Romans, arbeitete selbst als Assistentin von Anna Wintour, der Chefredakteurin der amerikanischen Vogue. Viele sehen in Miranda Priestly eine fiktive Darstellung von Wintour, obwohl Weisberger dies nie offiziell bestätigt hat.
Was macht die Mode in «Der Teufel trägt Prada» so ikonisch?
Die Kostüme in «Der Teufel trägt Prada» sind mehr als nur Kleidung; sie sind ein integraler Bestandteil der Geschichte und tragen maßgeblich zur Atmosphäre und zum Charakter der Figuren bei. Patricia Field, die Kostümdesignerin des Films, schuf eine beeindruckende Garderobe, die die High-Fashion-Welt widerspiegelt und gleichzeitig die Entwicklung der Charaktere unterstreicht. Von Mirandas eleganten und makellosen Outfits bis hin zu Andys anfänglich unmodischen Looks und ihrer späteren Transformation – jedes Kleidungsstück erzählt eine Geschichte. (Lesen Sie auch: „Der Teufel Trägt Prada 2“ – Filmstars…)
Die Mode im Film ist eine Mischung aus High-End-Designern wie Prada, Chanel und Valentino sowie Vintage-Stücken und maßgeschneiderten Kreationen. Field nutzte ihr umfangreiches Netzwerk in der Modebranche, um die besten und exklusivsten Stücke für den Film zu beschaffen. Die Kostüme sind nicht nur visuell ansprechend, sondern auch authentisch und realistisch, was dazu beiträgt, dass der Film so glaubwürdig und fesselnd ist. Die Garderobe von Miranda Priestly ist ein Spiegelbild ihrer Macht und ihres Einflusses in der Modewelt. Ihre Outfits sind stets perfekt abgestimmt und strahlen Autorität und Eleganz aus. Andy hingegen durchläuft im Laufe des Films eine modische Metamorphose. Anfangs trägt sie unmodische und unpassende Kleidung, doch mit der Zeit lernt sie, sich in der Modewelt zurechtzufinden und ihren eigenen Stil zu entwickeln. Ihre Outfits werden selbstbewusster und modischer, was ihre persönliche Entwicklung widerspiegelt.
Emily, Mirandas andere Assistentin, verkörpert den typischen «Fashion Victim». Ihre Outfits sind extravagant und trendorientiert, aber oft auch unbequem und unpraktisch. Ihre Garderobe zeigt, wie weit manche Menschen gehen, um in der Modewelt dazuzugehören. Auch die Nebenfiguren im Film tragen zur modischen Vielfalt bei. Von den exzentrischen Designern bis hin zu den stilbewussten Redakteuren – jeder Charakter hat seinen eigenen, unverwechselbaren Stil.
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Die Bedeutung von Meryl Streeps Darstellung der Miranda Priestly
Meryl Streep lieferte in «Der Teufel trägt Prada» eine ihrer ikonischsten Leistungen ab. Ihre Darstellung der Miranda Priestly ist vielschichtig und nuanciert. Sie verkörpert nicht nur die kalte und anspruchsvolle Chefredakteurin, sondern zeigt auch die Verletzlichkeit und den inneren Konflikt einer Frau, die in einer von Männern dominierten Branche erfolgreich sein will. Streep verlieh der Figur eine subtile Menschlichkeit, die sie trotz ihrer Fehler und Schwächen sympathisch macht.
Streep bereitete sich intensiv auf die Rolle vor. Sie recherchierte über Anna Wintour und andere einflussreiche Frauen in der Modebranche und entwickelte eine eigene Vorstellung von Miranda Priestly. Sie entschied sich bewusst gegen eine reine Karikatur und konzentrierte sich stattdessen auf die inneren Beweggründe und die psychologische Komplexität der Figur. Ihre Darstellung ist geprägt von kleinen Gesten, Blicken und Nuancen, die viel über Mirandas Persönlichkeit aussagen. Streep improvisierte auch einige Dialoge, die später in den Film aufgenommen wurden. Besonders bekannt ist der Satz «That’s all», mit dem Miranda ihre Meetings beendet. Dieser Satz wurde zu einem geflügelten Wort und unterstreicht Mirandas Autorität und ihren unnahbaren Charakter. (Lesen Sie auch: Sydney Sweeney Prada: Darum Wurde Sie aus…)
Um sich wie Miranda Priestly zu fühlen, empfiehlt es sich, auf hochwertige Kleidung und Accessoires zu setzen. Ein klassischer Trenchcoat, eine elegante Handtasche und ein Paar stilvolle Schuhe sind unverzichtbare Bestandteile einer jeden Garderobe.
«Der Teufel trägt Prada»: Mehr als nur ein Modefilm
Obwohl die Mode eine zentrale Rolle in «Der Teufel trägt Prada» spielt, ist der Film mehr als nur ein oberflächliches Porträt der High-Fashion-Welt. Er thematisiert auch wichtige Fragen nach Karriere, Erfolg, Selbstfindung und den Preis, den man für seine Ziele zahlen muss. Andy muss im Laufe des Films entscheiden, ob sie bereit ist, ihre Werte und Überzeugungen für ihren Job zu opfern. Sie lernt, dass Erfolg nicht alles ist und dass es wichtig ist, seinen eigenen Weg zu gehen.
Der Film zeigt auch die Schattenseiten der Modewelt. Er kritisiert den Oberflächlichkeit, den Konkurrenzkampf und den Druck, ständig perfekt sein zu müssen. Er thematisiert auch die Ausbeutung von Mitarbeitern und die ungesunden Arbeitsbedingungen in der Branche. Trotz seiner Kritik ist «Der Teufel trägt Prada» auch eine Hommage an die Kreativität und den Glamour der Modewelt. Er zeigt die Leidenschaft und das Engagement der Designer, Redakteure und Stylisten, die mit viel Herzblut und Hingabe arbeiten. Der Film ist eine unterhaltsame und zugleich nachdenkliche Auseinandersetzung mit der Modewelt und ihren Facetten. Er regt dazu an, über die eigenen Prioritäten und Werte nachzudenken und sich zu fragen, was wirklich wichtig ist im Leben. Laut dem Portal IMDb hat der Film weltweit über 326 Millionen US-Dollar eingespielt und zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
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Wie beeinflusst «Der Teufel trägt Prada» die Popkultur bis heute?
«Der Teufel trägt Prada» hat einen nachhaltigen Einfluss auf die Popkultur. Der Film hat nicht nur die Modebranche beeinflusst, sondern auch die Art und Weise, wie wir über Karriere, Erfolg und Selbstfindung denken. Er hat zahlreiche Parodien, Zitate und Referenzen in anderen Filmen, Fernsehserien und Medien inspiriert. Miranda Priestly ist zu einer ikonischen Figur geworden, die für Macht, Stil und Autorität steht. Ihr Zitat «That’s all» ist in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen und wird oft verwendet, um ein Gespräch oder eine Situation abrupt zu beenden. (Lesen Sie auch: Adrian Grenier Fehlt! Darum ist Er nicht…)

Der Film hat auch dazu beigetragen, das Image der Modebranche zu verändern. Er hat gezeigt, dass Mode mehr ist als nur Kleidung und dass sie eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft spielt. Er hat auch dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Arbeitsbedingungen in der Modebranche zu schärfen und zu einer kritischeren Auseinandersetzung mit den Schattenseiten der Branche angeregt. «Der Teufel trägt Prada» ist ein zeitloser Klassiker, der auch in Zukunft seine Zuschauer begeistern und inspirieren wird. Er ist ein Film über Mode, Karriere und Selbstfindung, der uns dazu anregt, über unsere eigenen Werte und Prioritäten nachzudenken. Das Portal Rotten Tomatoes gibt dem Film eine Bewertung von 85% basierend auf Kritikerstimmen.
Häufig gestellte Fragen
Auf welchem Roman basiert der Film «Der Teufel trägt Prada»?
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lauren Weisberger, der 2003 veröffentlicht wurde. Weisberger arbeitete zuvor als Assistentin von Anna Wintour, der Chefredakteurin der amerikanischen Vogue, was dem Roman eine gewisse Authentizität verleiht.
Wer spielt die Hauptrollen in «Der Teufel trägt Prada»?
Die Hauptrollen werden von Meryl Streep als Miranda Priestly und Anne Hathaway als Andy Sachs gespielt. Emily Blunt spielt die Rolle der Emily Charlton, Mirandas anderer Assistentin. Stanley Tucci ist als Nigel Kipling zu sehen, ein wichtiger Mitarbeiter des Magazins. (Lesen Sie auch: Meryl Streep Plante vor ‚Der Teufel Trägt…)
Was ist die zentrale Botschaft von «Der Teufel trägt Prada»?
Die zentrale Botschaft des Films ist, dass Erfolg nicht alles ist und dass es wichtig ist, seinen eigenen Werten und Überzeugungen treu zu bleiben. Der Film thematisiert auch die Schattenseiten der Modewelt und den Preis, den man für seine Karriere zahlen muss.
Welchen Einfluss hat Patricia Field auf die Kostüme des Films gehabt?
Patricia Field, die Kostümdesignerin, hat eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der ikonischen Looks im Film gespielt. Sie kreierte eine beeindruckende Garderobe, die die High-Fashion-Welt widerspiegelt und gleichzeitig die Entwicklung der Charaktere unterstreicht.
Warum ist «Der Teufel trägt Prada» auch heute noch relevant?
Der Film ist auch heute noch relevant, weil er universelle Themen wie Karriere, Erfolg, Selbstfindung und den Preis, den man für seine Ziele zahlen muss, behandelt. Er bietet einen satirischen Einblick in die Modewelt und regt zum Nachdenken über die eigenen Prioritäten an.
Die zeitlose Eleganz und die vielschichtigen Charaktere machen «Der Teufel trägt Prada» zu einem Film, der auch in den kommenden Jahren nicht an Bedeutung verlieren wird. Die Frage ist, welche modischen Einflüsse der Film in Zukunft noch haben wird.




