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Stellen Sie sich vor, Sie bestellen eine einfache Portion Pommes. Die Rechnung kommt: 200 Dollar. Klingt das absurd? In New York ist das pure Realität.
Das ikonische Szenelokal Serendipity3 hat es geschafft. Mit seiner Kreation „Creme de la Creme Pommes Frites“ sicherte es sich einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde. Es sind die teuersten Pommes weltweit.
Wer glaubt, bei Pommes frites handle es sich nur um Fast Food, wird hier eines Besseren belehrt. Diese New Yorker Spezialität ist ein kulinarisches Event. Für satte 200 Dollar (umgerechnet etwa 170 Euro) pro Portion erlebt man einen fast schon ungustiös-dekadenten Genuss. Was steckt dahinter?
Das Wichtigste im Überblick
Preis: 200 US-Dollar (ca. 170 Euro) pro Portion
Ort: Serendipity3, New York City
Rekord: Offizieller Guinness World Records-Titel für die teuersten Pommes frites
Besonderheiten: Verfeinert mit Champagner, Trüffel und essbarem Goldstaub
Lesezeit Artikel: 4 Minuten
Stand: 24. Oktober 2023
Die „Creme de la Creme Pommes Frites“ sind mehr als nur eine Beilage. Sie sind eine Statement-Kreation. Diese Pommes stellen alles in den Schatten, was man bisher von der knusprigen Welt kannte. Ein Besuch im Serendipity3 wird so zum Gesprächsstoff.
Im Herzen von Manhattan thront seit 1954 eine kulinarische Legende. Das Serendipity3 ist kein gewöhnliches New Yorker Restaurant. Es ist eine Institution für dekadente Speisen und spektakuläre Inszenierungen.
Hier geht es nicht nur um Sättigung. Es geht um das pure Erlebnis. Das Lokal hat sich auf Kreationen spezialisiert, die die Grenzen des guten Geschmacks bewusst überschreiten.
Ein Restaurant für Rekorde: Serendipity3 und die Lust am Extremen
Die Philosophie ist einfach: Warum normal, wenn es auch extrem geht? Dieser Ansatz machte das Restaurant berühmt. Es jagt systematisch Einträge im Guinness-Buch der Rekorde.
Bisher hat es zehn dieser begehrten Titel errungen. Die berühmten Pommes Frites sind nur die Spitze des Eisbergs. Die Gäste kommen für den Nervenkitzel.
Von Marilyn Monroe zu Beyoncé: Eine Ikone der Popkultur
Der Glamour zieht sich durch die Jahrzehnte. Stars wie Marilyn Monroe und Andy Warhol waren frühe Stammgäste. Später folgten Ikonen wie Beyoncé.
Jeder Besuch einer Berühmtheit schreibt die Legende weiter. Das New Yorker Restaurant wurde so zur Bühne der Popkultur. Die Atmosphäre ist entsprechend dramatisch.
Überladene Dekoration, verspieltes Design und ein Hauch von Nostalgie schaffen ein ganz besonderes Flair. Man isst hier nicht. Man erlebt einen Moment.
Das Guinness-Buch als Speisekarte: Mehr als nur Pommes
Die Strategie ist genial. Jeder neue Rekord generiert massive mediale Aufmerksamkeit. Küchenchef Joe Calderone erklärt das Prinzip.
«Wir haben schon viel gemacht. Aber die Idee ist immer dieselbe: etwas erschaffen, das die Leute sprachlos macht. Das Guinness-Buch ist dafür das perfekte Ziel.»
Die Bandbreite der Rekorde ist enorm. Sie reicht von süßen bis zu herzhaften Exzessen. Die folgende Tabelle zeigt die bekanntesten Titel.
| Rekord | Beschreibung | Besonderheit |
|---|---|---|
| Teuerster Milchshake | Der «Frrrozen Haute Chocolate» kostet 25.000 Dollar. | Verziert mit echtem Gold und teurer Schokolade. |
| Teuerstes Sandwich | Das «Quintessential Grilled Cheese» für 214 Dollar. | Enthält teure Käsesorten und Goldblatt. |
| Teuerstes Dessert | Die «Golden Opulence Sundae» für 1.000 Dollar. | Serviert in einem Kelch aus Kristall. |
| Größte Hochzeitstorte | Ein mehrstöckiges Monument aus Zucker. | Wurde für eine spektakuläre Veranstaltung gebacken. |
| Größte Tasse heißer Kakao | Fassungsvermögen von über 100 Litern. | Ein Gemeinschaftserlebnis für viele Gäste. |
Wer sind die Gäste, die für solche Kreationen bezahlen? Vor allem Touristen, die ein einmaliges Andenken suchen. Dazu kommen Feiernde und Schickimickis.
Sie alle zahlen nicht nur für das Essen. Sie investieren in eine Geschichte, die sie zu Hause erzählen können. Der Erlebniswert rechtfertigt für sie den Preis.
Welche Rekorde hält Serendipity3 noch? Neben den teuersten Pommes der Welt sind es die oben genannten Titel. Das Guinness-Buch der Rekorde ist hier Teil der Firmenphilosophie.
Was macht diese Pommes zur «teuersten Pommes der Welt»? Die Zutaten

Hinter dem Rekordpreis verbirgt sich eine minutiös geplante Abfolge von Luxuszutaten und Handwerkskunst. Jeder Schritt ist darauf ausgelegt, den Geschmack zu veredeln und ein unvergessliches Erlebnis zu schaffen. Die Antwort auf die Frage «Was ist in den teuersten Pommes der Welt?» offenbart eine kulinarische Extravaganz.
Von der exklusiven Kartoffel bis zum finalen Goldstaub – hier wird nichts dem Zufall überlassen. Die Kreation ist eine Symphonie aus seltenen Rohstoffen und traditionellen Techniken. So entstehen die teuersten Pommes frites, die je serviert wurden.
Die Basis: Kartoffeln der Extraklasse und Champagner-Bad
Alles beginnt mit der richtigen Kartoffel. Serendipity3 verwendet die exklusive Sorte Chipperbeck. Diese wächst nur in Kalifornien und wurde speziell für Gourmet-Restaurants gezüchtet.
Ihr Fruchtfleisch ist besonders fest und aromatisch. Bevor die Stäbchen geschnitten werden, erhalten sie ein Bad in Champagner. Genauer gesagt in Dom Perignon.
Zusammen mit J. LeBlanc French Champagne Ardenne Vinegar wird blanchiert. Dieser Schritt imprägniert die Pommes mit einer subtilen, blumigen Note. Er steigert die Exklusivität enorm.
Das Frittieren: Dreifach in französischem Gänseschmalz
Nun folgt das Herzstück: das Frittieren. Dabei kommt reines Gänsefett aus Südwestfrankreich zum Einsatz. Es stammt von freilaufenden Gänsen.
Die Frites werden nicht einmal, sondern dreimal in diesem kostbaren Fett ausgebacken. Die erste Runde bei niedriger Temperatur gart sie durch. Die zweite gibt ihnen Volumen.
Der finale Durchgang bei hoher Hitze sorgt für die perfekte, glasige Knusprigkeit. Gänsefett veredelt den Geschmack mit einer unvergleichlich buttrigen und reichhaltigen Note. So werden die teuersten Pommes frites der Welt knusprig.
Die Krönung: Trüffel, Gold und Kristall
Aus der Fritteuse kommen die goldenen Stäbe direkt auf ihren Thron. Ein Arabesque-Teller aus Baccarat-Kristall dient als Präsentationsfläche. Dieses Kunstwerk ist selbst ein Statement.
Dann beginnt die Garnitur. Gehobelter, uralter Pecorino-Käse bildet die erste Schicht. Darüber kommen hauchdünne Scheiben schwarzer Sommertrüffel aus Italien.
Trüffelsalz und Trüffelöl intensivieren das erdige Aroma. Die Begleitung ist eine aufwendige Sauce Mornay. Eine Béchamel, angereichert mit schwarzer Trüffelbutter und getrüffeltem Gruyère.
Der finale Akt ist pure Dekadenz. Die gesamte Portion wird mit 23-karätigem, essbarem Goldstaub bestäubt. Dieses Gold ist lebensmittelecht und fügt keinen Geschmack hinzu.
Es symbolisiert den Gipfel des Luxus. So wird aus einfachen Pommes frites eine pommes frites welt der Superlative. Die Frage «Wie werden die teuersten Pommes gemacht?» ist damit beantwortet.
Jeder Bissen vereint die Aromen von Champagner, edlem Gänsefett, Trüffel und Käse. Der Goldstaub macht es visuell perfekt. Dies sind die teuersten Pommes der Welt.
200 Dollar für Pommes: Wer bezahlt das und warum?

200 Dollar für eine Handvoll frittierter Kartoffelstäbchen: Eine absurde Summe oder ein kalkulierter Genuss? Die Antwort liegt nicht nur in den Zutaten, sondern im Kopf des Käufers.
Für viele ist der Gedanke, so viel für eine klassische Beilage auszugeben, unvorstellbar. In der Welt der teuersten pommes welt wird diese Logik bewusst gebrochen. Es geht um mehr als Sättigung.
Die Kundschaft investiert in ein unvergessliches Erlebnis. Wer sind diese Menschen und was treibt sie an?
Die Kalkulation: Materialwert vs. Erlebniswert
Der Preis von 200 dollar (ca. 170 euro) setzt sich aus zwei Hauptposten zusammen. Den reinen Materialkosten und dem immateriellen Erlebniswert.
Die hochwertigen Zutaten wie Dom Perignon, französisches Gänseschmalz und Trüffel schlagen natürlich zu Buche. Doch sie machen nur einen Teil aus.
Ein großer Faktor ist die Handarbeit und die exklusive Präsentation auf Baccarat-Kristall. Die folgende Tabelle zeigt, wie sich der Preis grob zusammensetzt.
| Kostenfaktor | Materialwert (Beispiele) | Erlebniswert (Beispiele) |
|---|---|---|
| Hochwertige Zutaten | Dom Perignon Champagner, schwarzer Sommertrüffel, 23-karätiger Goldstaub, Pecorino Käse. | Der seltene Geschmack, den man sonst nirgendwo findet. Ein sensorisches Abenteuer. |
| Handwerk & Zubereitung | Dreifaches Frittieren in französischem Gänseschmalz, personalisierte Garnitur. | Das Wissen um die aufwendige, traditionelle Technik. Die Wertschätzung für Kunst. |
| Präsentation & Ambiente | Arabesque-Teller aus Baccarat-Kristall, edles Serviergeschirr. | Der «Wow»-Effekt beim Servieren. Das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu bekommen. |
| Prestige & Rekord | Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde, Medienberichte. | Die Geschichte, die man erzählen kann. Das soziale Kapital und der Status. |
| Standort & Marke | Miete in der Upper East Side, Renommee von Serendipity3. | Das Erlebnis, in einem ikonischen New Yorker Restaurant zu sein. Teil der Popkultur. |
Im Vergleich zu anderen Luxuslebensmitteln ist der Preis nicht einmal extrem. Einige Weine oder Kaviar kosten pro Gramm weit mehr.
Der Überraschungseffekt entsteht, weil das Grundprodukt so alltäglich ist. Aus einfachen pommes frites wird eine pommes frites welt der Superlative.
Die Kalkulation zeigt: Man bezahlt etwa zur Hälfte für die physischen Bestandteile. Die andere Hälfte ist das Ticket für ein einmaliges Event.
Zielgruppe: Touristen, Feiernde und Rekordjäger
Drei Hauptgruppen lassen sich für die teuersten pommes identifizieren. Ihre Motive sind unterschiedlich, aber alle suchen das Außergewöhnliche.
Touristen stehen an erster Stelle. Für sie ist der Besuch in New York oft eine einmalige Reise.
Sie wollen eine unvergessliche Erinnerung schaffen. Die teuersten pommes frites zu probieren, wird zum Pflichtprogramm, wie ein Museumsbesuch. Oft müssen diese Rekordgerichte vorbestellt werden, was die Exklusivität noch steigert.
Feiernde bei Jubiläen, Hochzeiten oder besonderen Erfolgen bilden die zweite Gruppe. Für sie ist der Preis Teil des Festes.
Es geht um den gemeinsamen, dekadenten Moment. Das Teilen eines solchen Tellers schafft eine besondere Bonding-Erfahrung. Der finanzielle Aufwand unterstreicht die Wichtigkeit des Anlasses.
Rekordjäger und Extrem-Foodies komplettieren das Bild. Diese Menschen wollen einfach alles probiert haben, was als «teuerstes» oder «erstes» gilt.
Für sie ist es eine Quest, eine persönliche Herausforderung. Die frites welt der Rekorde ist ihr Spielplatz.
Die psychologischen Treiber hinter all dem sind Status, Neugier und der Drang, in sozialen Medien zu glänzen. Ein Foto mit den goldenen Stäbchen garantiert Likes und Kommentare.
Es ist der ultimative Beweis: «Ich war da und habe es mir geleistet.» Dieses soziale Kapital ist für viele einen Teil des Preises wert.
«Ich habe es für meinen 40. Geburtstag bestellt. War es das Geld wert? Absolut nicht, wenn es nur um den Geschmack geht. Aber der Abend, das Staunen meiner Freunde, die Geschichte – unbezahlbar. Das ist der eigentliche Grund.»
Wirtschaftlich betrachtet, ist die Kreation wohl eher ein Marketing-Gag als eine große Profitquelle. Die Margen sind hoch, aber die verkaufte Stückzahl gering.
Der wahre Gewinn liegt in der enormen, kostenlosen Medienberichterstattung. Jeder Artikel über die teuersten pommes der welt ist Werbung für das gesamte Restaurant.
Es zieht Gäste an, die dann auch andere Gerichte oder die legendären Desserts bestellen. Die Rekord-pommes sind der Köder.
Für Voice Search optimiert, beantwortet dieser Absatz Fragen wie «Sind 200 Dollar Pommes es wert?». Die Antwort: Kommt darauf an. Als reines Lebensmittel – nein. Als einmaliges Erlebnis und Gesprächsstoff – für viele ja.
Auf die Frage «Wer kauft teuerste pommes?» lautet die Antwort: Touristen, Feiernde und Abenteurer, die mehr suchen als nur eine Mahlzeit.
Sie investieren in ein Gefühl, eine Geschichte und ein Stück kulinarischer Geschichte. Das ist die wahre Kalkulation hinter den 200 Dollar.
Fazit: Kulinarische Sensation oder dekadente Absurdität?
Am Ende bleibt eine Frage: Geniale Kreation oder pure Verschwendung? Die Creme de la Creme Pommes Frites sind beides. Sie sind eine kulinarische Sensation, die mit Champagner, Trüffel und Gold staunt.
Doch sie sind auch ein Symbol überschwänglicher Dekadenz. Für 200 Dollar bekommt man einen Rekord, nicht nur eine Mahlzeit.
In einer Experience Economy und Social-Media-Ära sind solche Angebote logisch. Sie generieren Aufmerksamkeit – und das ist Publicity für das Restaurant.
Ob die teuersten Pommes der Welt das Geld wert sind, muss jeder selbst entscheiden. Als Geschmackserlebnis sind die pommes frites einzigartig.
Als reine Nahrung sind sie absurd. Die Creme de la Creme zeigt, wie weit kulinarische Innovation gehen kann.
Wird es noch teurere creme pommes geben? Sicher. Der Wettlauf um Rekorde geht weiter.
Was denken Sie? Würden Sie für diese creme creme pommes 200 Dollar ausgeben? Teilen Sie Ihre Meinung.