Der für Sonntag, den 1. März 2026, geplante Super G der Männer heute in Garmisch-Partenkirchen ist abgesagt worden. Dichter Nebel auf der Kandahar-Piste verhinderte ein faires und sicheres Rennen. Bereits am Vormittag war der Start zweimal verschoben worden, bevor die Jury kurz nach 12 Uhr die endgültige Absage bekannt gab.

Hintergrund zur Absage des Super G der Männer
Die Absage des Super G in Garmisch ist bereits die zweite in dieser Saison nach der ersten Abfahrt in Beaver Creek. Für die Athleten bedeutet dies eine weitere Unterbrechung im Rennkalender. Besonders bitter ist die Absage für Marco Odermatt, dem durch die Absage die Chance genommen wurde, vorzeitig den Gewinn der Kristallkugel zu sichern, wie sport.ch berichtet.
Aktuelle Entwicklung in Garmisch-Partenkirchen
Wie das Schweizer Fernsehen (SRF) berichtet, begründete FIS-Renndirektor Markus Waldner die Absage mit den schlechten Sichtverhältnissen und dem Zustand der Piste. Der dichte Nebel habe es unmöglich gemacht, ein Rennen durchzuführen. Zudem habe die Piste durch die Bearbeitung mit Salz nachgegeben, was die Situation zusätzlich gefährlich gemacht hätte. Die Entscheidung sei daher «ziemlich leicht» gefallen. (Lesen Sie auch: Aicher erneut auf dem Podest: Super G…)
Am Samstag hatten die Schweizer Marco Odermatt, Alexis Monney und Stefan Rogentin noch einen Dreifachsieg in der Abfahrt gefeiert. Entsprechend groß waren die Erwartungen für den Super G am Sonntag. Der Nebel machte den Hoffnungen jedoch einen Strich durch die Rechnung.
Die Organisatoren hatten zunächst versucht, das Rennen zu retten, indem sie den Start mehrfach verschoben. Letztendlich mussten sie jedoch einsehen, dass ein faires und sicheres Rennen unter den gegebenen Bedingungen nicht möglich war.
Reaktionen auf die Absage
Die Absage des Super G wurde von den Athleten und Zuschauern mit Bedauern aufgenommen. Viele hatten sich auf ein spannendes Rennen gefreut. Besonders enttäuscht war natürlich Marco Odermatt, dem die Chance genommen wurde, seine Führung im Gesamtweltcup auszubauen. Auch die Schweizer Mannschaft, die am Vortag noch einen Dreifachsieg gefeiert hatte, zeigte sich enttäuscht über die Absage. Andere Athleten äußerten Verständnis für die Entscheidung der Jury und betonten die Sicherheit der Fahrer. (Lesen Sie auch: Super G Garmisch: Odermatts Triumph: Schweizer)
Super G Männer heute: Was bedeutet das für den weiteren Saisonverlauf?
Die Absage des Super G in Garmisch hat Auswirkungen auf den weiteren Saisonverlauf. Zum einen fehlt nun ein Rennen im Kalender, zum anderen verschieben sich die Kräfteverhältnisse im Gesamtweltcup.Ein möglicher Austragungsort wäre Courchevel, wo bereits in Kürze zwei weitere Speedrennen stattfinden werden.
Für Marco Odermatt bedeutet die Absage, dass er seinen Vorsprung im Gesamtweltcup vorerst nicht weiter ausbauen kann. Seine Konkurrenten haben nun die Chance, in den verbleibenden Rennen Punkte aufzuholen. Es bleibt also spannend bis zum Saisonfinale.
Ein Ersatztermin für den abgesagten Super-G wurde bereits gefunden: Das Rennen wird am 13. März in Courchevel nachgeholt. (Lesen Sie auch: Saison-Aus für Luis Vogt: Skirennfahrer verpasst)
Ausblick auf die kommenden Rennen
Nach der Absage in Garmisch richtet sich der Blick nun auf die kommenden Rennen. Bereits am kommenden Wochenende stehen in Kvitfjell (Norwegen) ein Super G und eine Abfahrt auf dem Programm. Dort haben die Athleten die nächste Chance, Punkte im Gesamtweltcup zu sammeln. Besonders im Fokus steht dabei Marco Odermatt, der seine Führungsposition verteidigen will.

Die Speed-Disziplinen im Ski-Weltcup bleiben also weiterhin spannend. Die Athleten werden alles daran setzen, in den verbleibenden Rennen ihr Bestes zu geben und um die begehrten Kristallkugeln zu kämpfen.
Weitere Informationen zum Ski-Weltcup und den einzelnen Rennen finden Sie auf der offiziellen Webseite des Internationalen Skiverbands FIS. (Lesen Sie auch: Falun: Klaebo siegt nach Olympia-Party im Ski-Weltcup-Sprint)
Tabelle: Super-G Weltcupstand der Männer (Top 5)
| Platz | Athlet | Nation | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Marco Odermatt | Schweiz | 420 |
| 2 | Aleksander Aamodt Kilde | Norwegen | 300 |
| 3 | Vincent Kriechmayr | Österreich | 270 |
| 4 | Niels Hintermann | Schweiz | 210 |
| 5 | Mattia Casse | Italien | 180 |
Häufig gestellte Fragen zu super g männer heute
Warum wurde der Super G der Männer in Garmisch abgesagt?
Der Super G der Männer in Garmisch-Partenkirchen wurde aufgrund von dichtem Nebel abgesagt. Die schlechten Sichtverhältnisse auf der Kandahar-Piste ließen ein faires und sicheres Rennen nicht zu. Die Entscheidung wurde von der Rennjury getroffen, nachdem der Start bereits mehrfach verschoben worden war.
Wann findet der nächste Super G der Männer statt?
Der nächste Super G der Männer findet am kommenden Wochenende in Kvitfjell (Norwegen) statt. Dort werden die Athleten die nächste Chance haben, Punkte im Gesamtweltcup zu sammeln.
Wer führt aktuell den Super G Weltcup der Männer an?
Aktuell führt Marco Odermatt aus der Schweiz den Super G Weltcup der Männer an. Er hat bisher 420 Punkte gesammelt und liegt damit deutlich vor seinen Konkurrenten. Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen belegt mit 300 Punkten den zweiten Platz. Vincent Kriechmayr aus Österreich ist Dritter mit 270 Punkten.
Gibt es einen Ersatztermin für den abgesagten Super G in Garmisch?
Ja, für den abgesagten Super G in Garmisch-Partenkirchen gibt es bereits einen Ersatztermin. Das Rennen wird am 13. März in Courchevel (Frankreich) nachgeholt. Dies gab der Internationale Ski-Verband (FIS) bekannt. Die Athleten haben somit eine weitere Chance, sich zu beweisen.
Welche Auswirkungen hat die Absage auf Marco Odermatt?
Für Marco Odermatt bedeutet die Absage des Super G in Garmisch, dass er seinen Vorsprung im Gesamtweltcup vorerst nicht weiter ausbauen kann. Seine Konkurrenten haben nun die Chance, in den verbleibenden Rennen Punkte aufzuholen. Es bleibt also spannend, ob er seine Führungsposition verteidigen kann.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
