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Der deutsche Skeleton-Pilot Axel Jungk hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand/Cortina erneut eine Medaille gewonnen. In einem packenden Finale am 13. Februar 2026 sicherte sich der 34-Jährige die Silbermedaille und wiederholte damit seinen Erfolg von Peking 2022. Gold ging an den Top-Favoriten Matt Weston aus Großbritannien, während Teamkollege Christopher Grotheer Bronze holte und den deutschen Doppelerfolg perfekt machte. Der Weg zu diesem Triumph war jedoch von enormem Druck und einer beeindruckenden Aufholjagd geprägt.
Das Wichtigste in Kürze
- Silbermedaille für Jungk: Axel Jungk gewinnt im Skeleton-Einzel der Männer bei Olympia 2026 die Silbermedaille.
- Britischer Olympiasieger: Gold geht an den favorisierten Briten Matt Weston, der seine Dominanz der Saison bestätigte.
- Deutscher Doppelerfolg: Christopher Grotheer komplettiert mit der Bronzemedaille den Erfolg für das deutsche Team.
- Wiederholung des Erfolgs: Für Jungk ist es nach Peking 2022 die zweite olympische Silbermedaille in Folge.
- Mixed-Team Premiere: Zusätzlich gewann Jungk zusammen mit Susanne Kreher Silber in der erstmals ausgetragenen Mixed-Team-Konkurrenz.
- Spannender Wettkampf: Der Wettkampf war ein Krimi über vier Läufe, bei dem Jungk und Grotheer den Führenden Weston unter Druck setzten.
Inhaltsverzeichnis
- Der Wettkampf: Eine Achterbahnfahrt der Gefühle
- Der ungewöhnliche Weg des Axel Jungk: Vom Skispringer zum Skeleton-Star
- Material und Teamgeist: Die Schlüssel zum Erfolg bei Skeleton Olympia Axel Jungk
- Wie Axel Jungk seine zweite Medaille gewann
- Ergebnisse des Skeleton-Wettbewerbs der Männer
- Häufig gestellte Fragen zum Skeleton Olympia mit Axel Jungk
- Fazit: Ein Triumph des Willens
Der heutige Tag, der 17.02.2026, markiert einen weiteren Höhepunkt in der Karriere des deutschen Athleten. Der Skeleton Olympia Wettbewerb mit Axel Jungk war an Spannung kaum zu überbieten. Nach zwei von vier Läufen lagen Jungk und Grotheer bereits aussichtsreich auf den Rängen zwei und drei, direkt hinter dem Briten Weston. Jungk selbst kündigte an, den Führenden im Finale noch einmal angreifen zu wollen. Dieser Plan ging zwar nicht ganz auf, doch seine konstante Leistung sicherte ihm am Ende verdient die Silbermedaille. Besonders nach einer durchwachsenen Saison ist dieser Erfolg für den gebürtigen Sachsen eine enorme Genugtuung.
Der Wettkampf: Eine Achterbahnfahrt der Gefühle
Die Entscheidung im Eiskanal von Cortina war ein echter Krimi. Nach dem ersten Wettkampftag lag Axel Jungk mit 0,30 Sekunden Rückstand auf Weston auf dem zweiten Platz. Er selbst war nicht mit allen Kurven zufrieden und sah noch Verbesserungspotenzial. Vor den entscheidenden Läufen drei und vier war die Taktik klar: den Favoriten unter Druck setzen. Jungk erklärte gegenüber Olympics.com: „Er ist auch nur ein Mensch, der Fehler macht. Ich werde versuchen, ihn im dritten Lauf unter Druck zu setzen und vielleicht schwächelt er dann danach im Vierten.“
Im dritten Lauf vergrößerte sich der Rückstand zwar leicht, doch die Hoffnung auf Gold blieb. Der vierte Lauf war dann, wie Jungk selbst in der ARD zugab, „unfassbar schlecht“, und er habe stark gezittert. Dennoch reichte die Gesamtzeit souverän für den zweiten Platz. Die Erleichterung war riesig. „Es steckt unfassbar viel Arbeit dahinter. In unserer Sportart geht es nicht alleine, es ist ein Teamsport und ein Materialsport“, würdigte Jungk die Leistung des gesamten Teams. Dieses Teamwork ist ein entscheidender Faktor, wie auch unser Beitrag über die Herausforderungen im urbanen Nahverkehr zeigt, wo Koordination alles ist.
Grotheers emotionales Comeback
Für Christopher Grotheer war die Bronzemedaille nach einer von Verletzungen geprägten Saison ein besonders emotionaler Erfolg. Ein Wadenmuskelfaserriss und eine Muskelquetschung hatten seine Vorbereitung erheblich beeinträchtigt. Unter Tränen sagte er: „Es war eine harte Saison für mich, heute habe ich fahrerisch eine so super Leistung gezeigt, das kommt fast noch an Peking heran, ich bin einfach nur stolz auf mich.“ Sein Kampf zurück an die Weltspitze ist ein Beleg für seine außergewöhnliche mentale Stärke.
Der ungewöhnliche Weg des Axel Jungk: Vom Skispringer zum Skeleton-Star
Axel Jungk, geboren am 5. März 1991 in Zschopau, begann seine sportliche Laufbahn nicht im Eiskanal, sondern auf der Skisprungschanze. Bereits als Kind war er von diesem Sport fasziniert, sein Vorbild war der japanische Olympiasieger Kazuyoshi Funaki. Als die Perspektive im Skispringen jedoch fehlte, stand seine Karriere auf der Kippe. Der Wechsel zum Skeleton im Jahr 2008 war purer Zufall, aber eine schicksalhafte Wendung. Ein Trainer suchte gezielt nach Quereinsteigern und erkannte Jungks Potenzial. Diese Entscheidung legte den Grundstein für eine beeindruckende Karriere, die ihn zu einem der weltbesten Skeleton-Piloten machte.
Material und Teamgeist: Die Schlüssel zum Erfolg bei Skeleton Olympia Axel Jungk
Der Erfolg im Eiskanal ist nicht nur eine Frage des fahrerischen Könnens, sondern auch der Technologie. Das deutsche Team ging bei Olympia 2026 ein gewisses Risiko ein, indem es auf neu entwickelte Schlitten des Instituts für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) setzte. Diese boten eine verbesserte Aerodynamik. Die Entscheidung zahlte sich aus und unterstreicht die Vormachtstellung Deutschlands in den Kufensportarten, die maßgeblich auf exzellenter Infrastruktur und technologischer Forschung beruht. Die Dominanz im Eiskanal ist für das deutsche Team bei Winterspielen oft die Medaillen-Lebensversicherung. Die Bedeutung von Details und Vorbereitung ist auch in anderen Bereichen entscheidend, wie unser Guide zum Faschingsdienstag 2026 verdeutlicht.
Jungk selbst betonte immer wieder die Bedeutung des Teams – von den Mechanikern bis zu den Physiotherapeuten. Dieser Zusammenhalt ist ein entscheidender Faktor, um im entscheidenden Moment die Nerven zu bewahren und Spitzenleistungen abzurufen. Der Erfolg beim Skeleton Olympia mit Axel Jungk ist somit ein Triumph des gesamten deutschen Bobsleigh- und Skeleton-Verbandes (BSD).
Video-Empfehlung: Die entscheidenden Läufe
Für eindrucksvolle Bilder der finalen Läufe und die emotionalen Momente nach der Entscheidung empfehlen wir, die Zusammenfassungen der öffentlich-rechtlichen Sender auf YouTube anzusehen. Suchen Sie nach «Skeleton Olympia 2026 Finale Männer» für die offiziellen Highlights.
Wie Axel Jungk seine zweite Medaille gewann
Neben dem Einzelwettbewerb gab es bei diesen Spielen eine Premiere: den Mixed-Team-Wettbewerb. Auch hier zeigte Axel Jungk seine Klasse. Gemeinsam mit Susanne Kreher fuhr er zur Silbermedaille. Das zweite deutsche Team mit Jacqueline Pfeifer und Christopher Grotheer sicherte sich Bronze. Dieser Wettbewerb, bei dem die Zeiten von einer Frau und einem Mann addiert werden, sorgte für zusätzliche Spannung und bescherte dem deutschen Team zwei weitere Medaillen.
Ergebnisse des Skeleton-Wettbewerbs der Männer
Die Konkurrenz bei den Olympischen Spielen war stark. Hier ist ein Überblick über die Top-Platzierungen im Einzel der Männer:
| Platzierung | Athlet | Nation | Gesamtzeit |
|---|---|---|---|
| 1. (Gold) | Matt Weston | Großbritannien | XX:XX.XX |
| 2. (Silber) | Axel Jungk | Deutschland | XX:XX.XX |
| 3. (Bronze) | Christopher Grotheer | Deutschland | XX:XX.XX |
| 6. | Felix Keisinger | Deutschland | XX:XX.XX |
Hinweis: Die genauen Zeiten werden nach offiziellem Abschluss ergänzt.
Häufig gestellte Fragen zum Skeleton Olympia mit Axel Jungk
Fazit: Ein Triumph des Willens
Der Medaillengewinn von Axel Jungk bei den Skeleton Olympia 2026 ist weit mehr als nur ein sportlicher Erfolg. Es ist die Geschichte eines Athleten, der durch einen Zufall zu seiner wahren Berufung fand und sich mit unbändigem Willen und der Unterstützung eines starken Teams an die Weltspitze kämpfte. Seine zweite olympische Silbermedaille in Folge, ergänzt durch Silber im Team, ist der verdiente Lohn für jahrelange harte Arbeit und ein Beweis für seine außergewöhnliche Nervenstärke. Axel Jungk hat damit einmal mehr Sportgeschichte für Deutschland geschrieben und seine Position als eine der Legenden im Eiskanal gefestigt.
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Verfasst von [Ihr Name/Redaktion], Experte für Wintersport und Olympia-Berichterstattung. Mit jahrelanger Erfahrung in der Analyse von Eiskanalsportarten und fundiertem Wissen über Athleten und Material.
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Twitter: Silber-Krimi im Eiskanal! Axel Jungk wiederholt seinen Erfolg von Peking und holt erneut Olympia-Silber im Skeleton. Was für ein Nervenkitzel! #Skeleton #Olympia2026 #AxelJungk #WirfuerD
LinkedIn: Ein Lehrstück in Sachen Teamwork und technologischer Innovation: Axel Jungks Silbermedaille bei Olympia 2026 zeigt, wie entscheidend das Zusammenspiel von Athlet, Team und Material für den Erfolg ist. Eine Analyse des deutschen Erfolgsmodells im Eiskanal. #Olympia #Wintersport #HighPerformance #Teamwork #AxelJungk
Facebook: JAAAA, SILBER! 🥈 Axel Jungk hat es wieder getan! In einem unfassbar spannenden Finale bei den Olympischen Spielen sichert er sich die Silbermedaille im Skeleton. Teamkollege Christopher Grotheer holt Bronze! Wir sind unglaublich stolz auf unsere Jungs! 🇩🇪 #MilanoCortina2026 #TeamDeutschland #AxelJungk #Skeleton