Schnee in Deutschland bringt regional unterschiedliche Wetterbedingungen mit sich. Während einige Gebiete mit heftigen Schneefällen und winterlichen Unwettern zu kämpfen haben, können sich andere auf frühlingshafte Temperaturen freuen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für bestimmte Regionen erhebliche Neuschneemengen, insbesondere in den Mittelgebirgen und Alpen, was zu Verkehrsbehinderungen führen kann. Schnee Deutschland steht dabei im Mittelpunkt.

Zusammenfassung
- Teile Deutschlands erleben unwetterartige Schneefälle mit bis zu 20 cm Neuschnee in sechs Stunden.
- Besonders die Alpenregion ist betroffen, wo bis zu 40 cm Neuschnee erwartet werden.
- In Baden-Württemberg und Bayern besteht Glatteisgefahr durch Schnee und Regen auf gefrorenen Böden.
- Am Wochenende steigen die Temperaturen teils frühlingshaft an, besonders im Westen und Südwesten.
Wintereinbruch mit erheblichen Schneemengen
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist in Teilen Deutschlands mit teils unwetterartigem Winterwetter und erheblichen Schneemengen zu rechnen. Betroffen sind vor allem Regionen von Nordrhein-Westfalen über Hessen und Rheinland-Pfalz bis nach Ostbayern, wo es bis in tiefe Lagen schneien soll. Bis zum Vormittag sind Neuschneemengen von bis zu 5 Zentimetern, gebietsweise sogar bis zu 10 Zentimetern möglich. In Staulagen der Mittelgebirge können sogar unwetterartige Mengen bis zu 20 Zentimeter Neuschnee in sechs Stunden fallen. Wie Stern berichtet, sind die Alpen besonders betroffen.
Alpenregion besonders stark betroffen
In den Alpen werden die größten Schneemengen erwartet. Hier sind bis zum Freitagvormittag 15 bis 30 Zentimeter Neuschnee möglich. Westlich des Inns können in Staulagen sogar bis zu 40 Zentimeter erreicht werden. Diese erheblichen Schneemengen können im Straßenverkehr zu erheblichen Problemen führen. Reisende sollten sich auf Behinderungen und Verzögerungen einstellen. Es empfiehlt sich, vor Fahrtantritt die aktuelle Verkehrslage zu prüfen und gegebenenfalls alternative Routen in Betracht zu ziehen.
Glatteisgefahr in Baden-Württemberg und Bayern
Eine besondere Gefahr besteht in Baden-Württemberg und Bayern. Hier fallen Schnee und Regen teils auf gefrorene Böden, was zu Glatteisbildung führen kann. Der DWD warnt eindringlich vor dieser Gefahr. Autofahrer und Fußgänger sollten besonders vorsichtig sein und ihre Fahrweise bzw. ihr Verhalten den winterlichen Bedingungen anpassen. Es ist ratsam, unnötige Fahrten zu vermeiden und festes Schuhwerk zu tragen, um Stürze zu verhindern. Die Polizei rät, die Geschwindigkeit anzupassen und ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten. (Lesen Sie auch: Wetter Deutschland: Schnee, Regen und Glätte Erwartet!)
Wie entwickeln sich die Temperaturen am Wochenende?
Am Freitag lassen die Schneefälle nach und es wird verbreitet deutlich milder. Laut DWD ist im Nordosten mit leichtem Dauerfrost zu rechnen, während in anderen Regionen Temperaturen zwischen 1 und 4 Grad erwartet werden. In Rheinnähe können die Temperaturen sogar auf bis zu 8 Grad steigen. Am Wochenende wird es dann teils frühlingshaft. Am Samstag steigen die Höchstwerte im Westen und Südwesten auf 7 bis 13 Grad, nur im Nordosten bleibt es noch kühler. Am Sonntag klettern die Werte dann noch ein wenig höher.
Achten Sie auf die regionalen Wettervorhersagen und Warnungen des Deutschen Wetterdienstes, um sich bestmöglich auf die unterschiedlichen Bedingungen einzustellen.
Auswirkungen auf den Verkehr
Die erwarteten Schneefälle und die damit verbundene Glatteisgefahr können erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr haben. Autofahrer sollten sich auf längere Fahrzeiten und Behinderungen einstellen. Auch der öffentliche Personennahverkehr kann beeinträchtigt sein. Es ist ratsam, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Verkehrslage und eventuelle Fahrplanänderungen zu informieren. Die Deutsche Bahn empfiehlt, sich vor der Fahrt über die Reiseauskunft bahn.de oder die DB Navigator App zu informieren. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders vorsichtig zu fahren und ausreichend Abstand zu halten.
Frühlingshafte Aussichten nach dem Winterintermezzo
Trotz des winterlichen Intermezzos deutet sich bereits ein Übergang zu frühlingshaften Temperaturen an. Während der Schnee in einigen Regionen Deutschlands noch für winterliche Verhältnisse sorgt, können sich andere bereits auf mildere Temperaturen und Sonnenschein freuen. Die Wetterlage bleibt jedoch weiterhin wechselhaft, sodass es ratsam ist, sich regelmäßig über die aktuellen Vorhersagen zu informieren. Der DWD veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Wetterberichte und Warnungen, die über die Website und die DWD-App abgerufen werden können. Die Vorhersagen des DWD sind auch auf wetter.com abrufbar. (Lesen Sie auch: Wetter Schneefall: Schnee-Comeback in Deutschland: Wo jetzt)
Häufig gestellte Fragen
Wo in Deutschland wird der meiste Schnee erwartet?
Die größten Schneemengen werden in den Alpen erwartet, insbesondere westlich des Inns in Staulagen, wo bis zu 40 Zentimeter Neuschnee fallen könnten. Auch in den Mittelgebirgen sind erhebliche Schneefälle möglich.

Welche Gefahren bestehen durch den Schnee in Deutschland?
Durch den Schnee und die damit verbundene Glätte besteht insbesondere im Straßenverkehr eine erhöhte Unfallgefahr. Zudem kann es zu Behinderungen im öffentlichen Personennahverkehr kommen. In Baden-Württemberg und Bayern besteht Glatteisgefahr. (Lesen Sie auch: Glatteiswarnung Deutschland: Gefahr durch Schnee und Glatteis…)
Wie entwickeln sich die Temperaturen nach den Schneefällen?
Am Freitag lassen die Schneefälle nach und es wird milder. Am Wochenende steigen die Temperaturen im Westen und Südwesten auf bis zu 13 Grad, während es im Nordosten kühler bleibt. Es deutet sich ein Übergang zu frühlingshaften Bedingungen an.
Wo kann man sich über die aktuelle Wetterlage informieren?
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Wetterberichte und Warnungen auf seiner Website und in der DWD-App. Auch andere Wetterdienste bieten aktuelle Informationen zur Wetterlage in Deutschland an.
Welche Verhaltensweisen sind bei Glatteisbildung ratsam?
Bei Glatteisbildung sollten Autofahrer ihre Geschwindigkeit anpassen und ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten. Fußgänger sollten festes Schuhwerk tragen und besonders vorsichtig sein, um Stürze zu vermeiden. Unnötige Fahrten sollten vermieden werden.
Die Situation rund um den Schnee in Deutschland bleibt dynamisch. Während einige Regionen mit den winterlichen Bedingungen zu kämpfen haben, können sich andere auf mildere Temperaturen freuen. Es ist ratsam, die Wettervorhersagen aufmerksam zu verfolgen, um sich auf die jeweiligen Bedingungen einzustellen und Gefahren zu vermeiden. Die regionalen Unterschiede in der Wetterentwicklung zeigen einmal mehr die Vielfalt des deutschen Klimas. (Lesen Sie auch: Wetter Mannheim: Wetterkapriolen in: Schnee und Glätte)




