Deutschland feiert die erste Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Rennrodler Max Langenhan krönte sich am 8. Februar 2026 mit einer Fabelleistung zum Olympiasieger im Einsitzer der Männer. Mit vier Bahnrekorden in vier Läufen dominierte der 26-jährige Thüringer den Wettbewerb und bescherte dem deutschen Team den ersehnten Olympiasieg. Heute startet Julia Taubitz im Einsitzer der Frauen – die nächste Goldchance wartet.
Das Wichtigste in Kürze
- Max Langenhan holte am 8. Februar 2026 das erste deutsche Gold der Winterspiele 2026 im Rennrodeln
- Der 26-Jährige raste mit vier Mal Bahnrekord in vier Läufen zu Olympia-Gold
- Felix Loch hatte mit der Medaillenvergabe nichts zu tun und wurde am Ende Sechster
- Julia Taubitz startet am 9. Februar 2026 um 17:00 Uhr im Einsitzer der Frauen
- Die Bahn in Cortina ist über 1700 Meter lang mit 16 Kurven und einem maximalen Gefälle über 15 Prozent
Max Langenhan: Triumphaler Olympiasieg trotz Nackenschmerzen
Rennrodler Max Langenhan hat dem deutschen Team bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo die erste Goldmedaille beschert und verwies Jonas Müller (Österreich) und Dominik Fischnaller (Italien) auf die Plätze. Der Weltmeister aus Thüringen zeigte eine beeindruckende Demonstration der Stärke.
Langenhan war um 4 Uhr morgens mit Nackenschmerzen aufgewacht und musste sich ganze sechs Stunden behandeln lassen, dennoch schaffte der 26-Jährige gleich zwei Bahnrekorde am Samstag. Seine Leistung beeindruckte selbst die härtesten Konkurrenten.
Vier perfekte Läufe zum Gold
Der amtierende Weltmeister Max Langenhan raste mit Bahnrekorden in allen vier Läufen zum Olympiasieg – das ist seine erste olympische Medaille nach seinem sechsten Platz bei Beijing 2022. Die Endzeit von 3:31.191 Minuten war überlegen.
Jonas Müller sicherte sich Silber mit einer Gesamtzeit von 3:31.787, eine halbe Sekunde hinter Langenhan, während Dominik Fischnaller die Heimfans mit Bronze in 3:32.125 begeisterte.
| Platz | Athlet | Nation | Zeit | Rückstand |
|---|---|---|---|---|
| 🥇 1 | Max Langenhan | Deutschland | 3:31.191 | – |
| 🥈 2 | Jonas Müller | Österreich | 3:31.787 | +0,596 |
| 🥉 3 | Dominik Fischnaller | Italien | 3:32.125 | +0,934 |
| 6 | Felix Loch | Deutschland | – | – |
| 9 | Timon Grancagnolo | Deutschland | – | – |
Felix Loch: Enttäuschung für den Altmeister
Felix Loch, der nach einem Patzer im ersten Lauf mit großem Rückstand in den zweiten Wettkampftag gestartet war, offenbarte Probleme und konnte nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen – der Olympiasieger von 2010 und 2014 erlebte wie in Pyeongchang 2018 und Peking 2022 eine herbe Enttäuschung und kam nur auf Platz sechs.
Sein Traum vom dritten Olympiasieg im Einsitzer war in dem Moment geplatzt, als er nach einem schweren Fahrfehler im ersten Lauf die Bande der Bahn touchierte. Der 36-Jährige aus Berchtesgaden hatte trotz starker Weltcup-Saison in Cortina kein Glück.
Altmeister Felix Loch weinte erst in den Armen seines Vaters Norbert Tränen der Enttäuschung, dann stürmte er auf die Bahn, um Langenhan zu gratulieren. Die emotionalen Bilder berührten Millionen Zuschauer. Mehr über Felix Lochs Karriere und die deutschen Rodelhelden finden Sie in unserem Artikel über deutsche Olympia-Stars 2026.
Julia Taubitz: Heute beginnt die Medaillenjagd
Julia Taubitz startet bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo für Deutschland im Rennrodeln und stammt aus dem Erzgebirge. Die 29-Jährige zählt zu den Top-Favoritinnen auf eine Medaille.
Taubitz mit Bestzeiten im Training
Rennrodlerin Julia Taubitz hat vor der Einsitzerentscheidung der Frauen bei den Olympischen Winterspielen 2026 für ein kleines Ausrufezeichen gesorgt. Im Training zeigte sie starke Leistungen und fuhr Bestzeiten.
Julia Taubitz wurde unter anderem Weltmeisterin im Einsitzer sowie Gesamtweltcup-Siegerin in mehreren Saisons, darunter 2019/20 und 2024/25. Die erfahrene Athletin gilt als Mitfavoritin auf Gold.
Starkes deutsches Frauen-Trio
Merle Fräbel gehört neben Julia Taubitz und Anna Berreiter zu den Top-Favoritinnen auf eine Medaille – besonders Fräbel hat sich in dieser Saison mit starken Weltcup-Ergebnissen in Position gebracht. Die 22-jährige Europameisterin aus Suhl könnte für eine Überraschung sorgen.
Die deutsche Rodeldominanz hat historische Dimensionen: Im 17. olympischen Einsitzer-Rennen der Männer holte ein Rodler aus Deutschland oder der DDR zum zwölften Mal die Goldmedaille. Diese Erfolgsgeschichte soll heute fortgesetzt werden.
Die Cortina-Bahn: Technische Herausforderung für die Elite
Die Bahn in Cortina wurde extra erbaut für Olympia 2026 und ist mit über 1700 Meter Länge und 16 Kurven technisch anspruchsvoll mit maximales Gefälle über 15 Prozent – die «Olympia-Kurve» und das «Labyrinth» fordern präzise Linienführung bei bis zu 140 km/h.
Variable Eisbedingungen – morgens oft hart und kühl, nachmittags weicher – führen oft zu großen Zeitunterschieden. Diese Faktoren machen die Bahn besonders anspruchsvoll für die Athletinnen und Athleten.
Weitere Informationen zur Olympia-Infrastruktur und den Austragungsorten finden Sie auf der offiziellen Olympia-Website.
Deutsche Rodeldominanz: Tradition und Erfolg
Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) ist der Erfolgsgarant für das Team D bei Olympischen Winterspielen: In Peking gewannen die Rodler, Skeletonis und Bob-Piloten 16 der 27 deutschen Medaillen. Diese Dominanz setzt sich in Cortina fort.
Der 26-jährige Langenhan raste mit Bestzeiten in allen vier Läufen überlegen zu seinem ersten Olympiasieg und legte die Goldspur im Eiskanal für den traditionell starken Bob- und Schlittenverband für Deutschland. Für Langenhan ist es nach sechs WM-Titeln der größte Erfolg seiner Karriere.
Weitere Medaillenchancen im Rodeln
Langenhan darf sich und seinen steifen Hals bis Donnerstag ausruhen, ehe er mit der Teamstaffel erneut nach Edelmetall greift – bis dahin wollen die Frauen im Einsitzer und die Doppelsitzer um die Erfolgsgaranten Tobias Wendl und Tobias Arlt die nächsten Medaillen aus dem Eiskanal holen.
Das deutsche Team reist mit großen Ambitionen nach Italien. Ähnlich wie beim Skispringen bei Olympia 2026 sind die deutschen Athleten auch im Rodeln top aufgestellt.
Wo kann man Rodeln bei Olympia 2026 live sehen?
Eurosport, die ARD und das ZDF zeigen die Rennrodel-Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Free-TV. Besonders bei Medaillenentscheidungen sind Live-Übertragungen im Hauptprogramm geplant.
Die Übertragungen von Eurosport, ARD und ZDF zu den Rodel-Wettkämpfen lassen sich kostenfrei auf Joyn streamen – zusätzlich bietet ran.de über Joyn den kostenlosen Eurosport-Livestream an. So verpassen Sie keine spannende Entscheidung.
Weitere Informationen zur TV-Übertragung finden Sie auf der Sportschau-Website.
Zeitplan Rodeln Olympia 2026
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo werden vom 7. bis 12. Februar fünf Wettbewerbe im Rennrodeln ausgetragen im Cortina Sliding Centre in Cortina d’Ampezzo. Das Programm ist vollgepackt mit spannenden Entscheidungen.
- 9. Februar 2026: Einsitzer Frauen, Läufe 1 und 2 (17:00 Uhr)
- 10. Februar 2026: Einsitzer Frauen, Läufe 3 und 4 (Entscheidung)
- 11. Februar 2026: Doppelsitzer
- 12. Februar 2026: Teamstaffel
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Rodeln Olympia 2026
Wer hat bei Olympia 2026 im Rodeln Gold gewonnen?
Max Langenhan aus Deutschland gewann am 8. Februar 2026 Gold im Einsitzer der Männer. Der 26-jährige Weltmeister fuhr in allen vier Läufen Bahnrekord und siegte mit 0,596 Sekunden Vorsprung vor Jonas Müller aus Österreich.
Wann startet Julia Taubitz bei Olympia 2026?
Julia Taubitz startet am 9. Februar 2026 um 17:00 Uhr mit den ersten beiden Läufen im Einsitzer der Frauen. Die Entscheidung fällt am 10. Februar 2026 mit den Läufen 3 und 4.
Wo finden die Rennrodel-Wettbewerbe bei Olympia 2026 statt?
Alle Rennrodel-Wettbewerbe werden im Cortina Sliding Centre in Cortina d’Ampezzo ausgetragen. Die neu gebaute Bahn ist über 1700 Meter lang und hat 16 Kurven mit einem maximalen Gefälle von über 15 Prozent.
Wie lief es für Felix Loch bei Olympia 2026?
Felix Loch wurde trotz starker Weltcup-Saison nur Sechster im Einsitzer der Männer. Nach einem Fahrfehler im ersten Lauf touchierte er die Bande und konnte nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen.
Wo kann ich Rodeln bei Olympia 2026 live im TV sehen?
Die Rennrodel-Wettbewerbe werden live im Free-TV bei ARD, ZDF und Eurosport übertragen. Zusätzlich gibt es kostenlose Livestreams auf Joyn und in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender.
Wie schnell sind Rennrodler bei Olympia?
Rennrodler erreichen auf der Olympia-Bahn in Cortina Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h. Rodeln gilt als schnellste Wintersportart, bei der Athleten auf dem Rücken liegend den Eiskanal hinunterrasen.
Welche deutschen Rodler starten noch bei Olympia 2026?
Neben Julia Taubitz starten bei den Frauen auch Anna Berreiter und Merle Fräbel. Bei den Doppelsitzern sind Tobias Wendl und Tobias Arlt sowie weitere deutsche Teams am Start. In der Teamstaffel am 12. Februar hat Deutschland ebenfalls Medaillenchancen.
Fazit: Deutsche Rodeldominanz bei Olympia 2026 setzt sich fort
Max Langenhans Goldsieg zeigt eindrucksvoll: Deutschland bleibt die dominierende Kraft im Rennrodeln. Mit vier Bahnrekorden in vier Läufen lieferte der Thüringer eine perfekte Olympia-Performance ab und bescherte Deutschland die erste Goldmedaille der Winterspiele 2026. Heute steht Julia Taubitz vor ihrer großen Chance, weitere Medaillen folgen zu lassen.
Die deutschen Rodler haben in Cortina optimale Bedingungen vorgefunden und bewiesen ihre Klasse auf der technisch anspruchsvollen Bahn. Während Felix Loch mit Platz sechs enttäuscht wurde, überzeugte das deutsche Team insgesamt mit starken Leistungen. Die kommenden Tage versprechen weitere spannende Entscheidungen im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo.
Über den Autor: Dieser Artikel wurde von der Redaktion von Welt der Legenden erstellt. Wir berichten täglich über die wichtigsten Sport-Events und Persönlichkeiten, die Geschichte schreiben. Folgen Sie uns für aktuelle Updates zu Olympia 2026!
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