Berge erklimmen und Übermenschliches leisten – dafür ist Reinhold Messner bekannt. Privat steht seine größte Herausforderung wohl noch bevor, denn das Verhältnis zu seinen Kindern ist zerrüttet.
Berühmt wurde er als der «Bezwinger der Achttausender», heute ist Reinhold Messner, 81, vor allem als Speaker, Autor und Talkshowgast mit Legendenstatus gefragt. Innerhalb seiner eigenen Familie hat er allerdings keinen guten Stand, wie er nun erneut beklagte.
Reinhold Messner: «Ich wurde entsorgt»
Im Ö3-Podcast «Frühstück bei mir» vom Sonntag, 17. Mai 2026, sprachen die Bergsteigerlegende und Messners dritte Frau Diane, 46, unter anderem über das aktuelle Verhältnis zu den vier Kindern Layla, 45, Magdalena, 38, Simon, 36, und Anna Juditha, 25. Das Verhältnis gilt als zerrüttet, Messner kritisiert seine Kinder seit mittlerweile zwei Jahren scharf. Seitdem der Familienvater sein Erbe 2019 vorzeitig an seine Kinder übertrug, ging es mit dem Familienfrieden steil bergab. Das schmerzt Messner sehr – und bringt ihn dazu, erneut schwere Vorwürfe zu äußern.
«Ich war so naiv, dass ich gedacht habe, ich gebe mit warmen Händen. Sobald sie alles hatten, kam sofort der Versuch, mich auszugrenzen und Dianeauszugrenzen», so Messner im Podcast. Nicht einmal sein eigenes Museum dürfe er mehr betreten, fühle sich von seinen Kindern «entsorgt». «Es schmerzt mich, dass sie mein Lebenswerk nehmen und sagen: ‚Der Alte ist eh zu nichts mehr fähig‘.» Halt gebe ihm in dieser schweren Situation seine Frau Diane, die immer an seiner Seite ist.
Familienstreit tobt seit mehreren Jahren
Dass der Familienstreit im Zusammenhang mit dem vorzeitigen Erbe steht, wurde von Sohn Simon im Juli 2024 gegenüber dem «BR» dementiert. Anfang 2024 sprach der Extrembergsteiger erstmals öffentlich davon, dass seine Nachkommen «den Wert meiner Großzügigkeit nicht schätzen».
Das Vermögen von Reinhold Messner wird von Experten auf circa 30 bis 40 Millionen Euro geschätzt. Dazu zählen auch Immobilien in Südtirol, Bergbauernhöfe sowie Schloss Juval mit dem dortigen Messner Mountain Museum. Der Italiener, der als erster Mensch überhaupt alle vierzehn Achttausender ohne künstlichen Sauerstoff bestieg, blickt auf eine Weltkarriere zurück – die nun jedoch vom Familienstreit überschattet wird.
Verwendete Quellen: oe3.orf.at, bild.de, scalablecapital.de, instagram.com
Quelle: Gala