Der Markt für digitale Notizblöcke, sogenannte Paper Tablets, boomt. Aber was können diese Geräte wirklich? Ein Paper Tablet Vergleich zeigt: Sie bieten ein papierähnliches Schreibgefühl und lange Akkulaufzeiten, sind aber nicht für jeden Zweck geeignet. Statt des klassischen LCD-Displays setzen sie auf E-Ink-Technologie.

Kernpunkte
- Paper Tablets simulieren das Schreibgefühl auf Papier.
- E-Ink-Displays ermöglichen lange Akkulaufzeiten von bis zu zwei Wochen.
- Die Geräte sind ideal für Notizen, Skizzen und das Lesen von E-Books.
- Im Vergleich zu herkömmlichen Tablets sind sie weniger vielseitig einsetzbar.
- Der Paper Tablet Vergleich zeigt: Die Preise variieren je nach Ausstattung und Hersteller.
| PRODUKT: | ReMarkable 2, reMarkable AS, ab 399 Euro, verfügbar, reMarkable OS, papierähnliches Schreibgefühl, schlankes Design |
|---|---|
| SICHERHEIT: | Nicht zutreffend, da keine sicherheitskritischen Funktionen im Fokus stehen. |
| APP: | reMarkable, iOS, Android, macOS, Windows, kostenlos (mit Abo-Modell für Cloud-Speicher), reMarkable AS |
Was ist ein Paper Tablet und wie unterscheidet es sich von einem herkömmlichen Tablet?
Ein Paper Tablet ist ein digitales Gerät, das speziell für das Lesen, Schreiben und Zeichnen entwickelt wurde und dabei das Gefühl von Papier simulieren soll. Im Gegensatz zu herkömmlichen Tablets, die mit LCD- oder OLED-Displays ausgestattet sind, verwenden Paper Tablets in der Regel E-Ink-Displays. Diese Technologie verbraucht nur dann Strom, wenn sich der Bildschirminhalt ändert, was zu einer deutlich längeren Akkulaufzeit führt. Die Bildschirme sind zudem augenschonender, da sie kein blaues Licht emittieren. Laut Stern bieten sie ein angenehmeres Schreibgefühl durch eine rauere Oberfläche.
Ein weiterer Unterschied liegt in der Softwareausstattung. Paper Tablets sind oft auf wenige Kernfunktionen beschränkt, wie das Erstellen von Notizen, das Lesen von E-Books und das Bearbeiten von Dokumenten. Aufwendige Apps oder Spiele, die auf herkömmlichen Tablets laufen, sind in der Regel nicht verfügbar oder nur eingeschränkt nutzbar. Die Geräte sind primär für Nutzer gedacht, die ein digitales Notizbuch mit langer Akkulaufzeit und augenschonendem Display suchen.
H3: Ist ein Paper Tablet eine sinnvolle Ergänzung zu einem herkömmlichen Tablet?
Das hängt stark von den individuellen Bedürfnissen ab. Wer hauptsächlich Notizen macht, Skizzen anfertigt oder E-Books liest, kann von den Vorteilen eines Paper Tablets profitieren. Für Nutzer, die ein vielseitiges Gerät für unterschiedliche Anwendungen suchen, ist ein herkömmliches Tablet möglicherweise die bessere Wahl. Wichtig ist, die spezifischen Einschränkungen der E-Ink-Technologie zu berücksichtigen. (Lesen Sie auch: Teresa Stadlober Olympia: verpasst -Medaille)
Welche Modelle gibt es im Paper Tablet Vergleich und worauf sollte man achten?
Der Markt für Paper Tablets ist überschaubar, aber es gibt einige interessante Modelle, die sich im Preis, der Ausstattung und den Funktionen unterscheiden. Zu den bekanntesten Vertretern gehören das reMarkable 2, das Onyx Boox Note Air und das Mobiscribe Wave. Beim Paper Tablet Vergleich sollte man auf folgende Aspekte achten:
- Displaygröße und -auflösung: Je größer das Display, desto mehr Platz hat man zum Schreiben und Zeichnen. Eine höhere Auflösung sorgt für eine schärfere Darstellung.
- Schreibgefühl: Die Oberfläche des Displays und der mitgelieferte Stift sollten ein möglichst natürliches Schreibgefühl vermitteln.
- Akkulaufzeit: Die Akkulaufzeit ist ein wichtiger Faktor, besonders für Nutzer, die das Tablet häufig unterwegs nutzen.
- Softwareausstattung: Die Software sollte intuitiv bedienbar sein und die wichtigsten Funktionen für Notizen, Skizzen und E-Books bieten.
- Speicherplatz: Ausreichend Speicherplatz ist wichtig, um viele Notizen, Dokumente und E-Books speichern zu können.
- Zusatzfunktionen: Einige Modelle bieten Zusatzfunktionen wie Handschrifterkennung, Cloud-Synchronisation oder die Möglichkeit, PDFs zu bearbeiten.
Achten Sie beim Kauf eines Paper Tablets auf die Verfügbarkeit von Zubehör wie Stiften, Schutzhüllen und Displayschutzfolien. Ein guter Stift mit unterschiedlichen Minen kann das Schreibgefühl deutlich verbessern.
So funktioniert es in der Praxis: Das reMarkable 2 im Test
Das reMarkable 2 ist eines der bekanntesten Paper Tablets auf dem Markt. Es zeichnet sich durch sein schlankes Design, das papierähnliche Schreibgefühl und die lange Akkulaufzeit aus. Im Test überzeugt das reMarkable 2 vor allem beim Schreiben und Zeichnen. Die Oberfläche des Displays ist leicht rau, was in Kombination mit dem mitgelieferten Stift ein natürliches Schreibgefühl erzeugt. Die Software ist auf das Wesentliche reduziert und bietet alle wichtigen Funktionen für Notizen, Skizzen und das Lesen von PDFs. Eine Handschrifterkennung ist ebenfalls integriert. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu zwei Wochen. In der Praxis hängt die tatsächliche Akkulaufzeit von der Nutzung ab, aber auch bei intensiver Nutzung hält das reMarkable 2 mehrere Tage durch.
Kritik gibt es für den hohen Preis und das optionale Abo-Modell für den Cloud-Speicher. Das reMarkable 2 kostet ab 399 Euro, der Stift und eine Schutzhülle müssen separat erworben werden. Für die Nutzung des Cloud-Speichers und weiterer Funktionen ist ein kostenpflichtiges Abo erforderlich. Trotz dieser Kritik ist das reMarkable 2 ein empfehlenswertes Paper Tablet für Nutzer, die ein hochwertiges Gerät mit Fokus auf das Schreiben und Zeichnen suchen. (Lesen Sie auch: Kirsty Coventry im politischen Stresstest: Was bedeutet)
Auf youtube.com/ChalidRaqami und youtube.com/BradColbow finden sich zahlreiche Testberichte und Reviews zum Remarkable 2 und anderen Paper Tablets.
Vorteile und Nachteile von Paper Tablets
Paper Tablets bieten einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Tablets und Papiernotizbüchern, haben aber auch Nachteile, die man vor dem Kauf berücksichtigen sollte:
Vorteile:
- Papierähnliches Schreibgefühl
- Lange Akkulaufzeit
- Augenschonendes Display ohne blaues Licht
- Fokus auf Notizen, Skizzen und E-Books
- Leicht und mobil
Nachteile:
- Hoher Preis
- Eingeschränkte Softwareausstattung
- E-Ink-Displays sind nicht für Videos und Animationen geeignet
- Teilweise kostenpflichtige Zusatzfunktionen (z.B. Cloud-Speicher)
H3: Für wen lohnt sich ein Paper Tablet?
Ein Paper Tablet lohnt sich vor allem für Nutzer, die häufig Notizen machen, Skizzen anfertigen oder E-Books lesen und dabei ein papierähnliches Schreibgefühl bevorzugen. Studenten, Journalisten, Autoren und Künstler können von den Vorteilen der Geräte profitieren. Wer ein vielseitiges Tablet für unterschiedliche Anwendungen sucht, ist mit einem herkömmlichen Tablet besser beraten.
Paper Tablet Vergleich: Alternativen und Konkurrenzprodukte
Neben den bereits erwähnten Modellen gibt es noch weitere Alternativen im Paper Tablet Vergleich. Das Onyx Boox Note Air bietet beispielsweise ein größeres Display und eine offenere Android-Plattform, die die Installation von Apps ermöglicht. Das Mobiscribe Wave zeichnet sich durch seinen günstigeren Preis aus. Eine weitere Alternative sind Tablets mit speziellen Folien, die das Schreibgefühl auf Papier simulieren sollen. Diese Folien nutzen sich jedoch schnell ab und bieten nicht das gleiche natürliche Schreibgefühl wie ein echtes Paper Tablet. (Lesen Sie auch: ChatGPT Warnung: OpenAI-Aussteigerin warnt vor KI-Gefahren)

Auch das iPad von Apple mit dem Apple Pencil ist eine beliebte Alternative. Es bietet eine große Auswahl an Apps und Funktionen, aber das Schreibgefühl auf dem glatten Display ist nicht jedermanns Sache. Folien können hier Abhilfe schaffen, aber wie bereits erwähnt, nutzen diese die Spitze des Apple Pencils schneller ab.
Die E-Ink-Technologie wurde in den 1990er Jahren am MIT Media Lab entwickelt. Die ersten E-Book-Reader kamen Anfang der 2000er Jahre auf den Markt. Paper Tablets sind eine Weiterentwicklung dieser Technologie, die speziell auf das Schreiben und Zeichnen ausgerichtet ist.
Datenschutz und Sicherheit bei Paper Tablets
Beim Thema Datenschutz und Sicherheit gibt es bei Paper Tablets einige Aspekte zu beachten. Da die Geräte oft persönliche Notizen und Dokumente enthalten, ist es wichtig, dass diese vor unbefugtem Zugriff geschützt sind. Viele Paper Tablets bieten die Möglichkeit, das Gerät mit einem Passwort oder einer PIN zu sperren. Zudem sollte man darauf achten, dass die Daten verschlüsselt gespeichert werden. Bei der Nutzung von Cloud-Diensten zur Synchronisation der Daten ist es wichtig, einen Anbieter zu wählen, der die Datenschutzbestimmungen der DSGVO einhält. Laut netzwelt.de sollte man die Datenschutzrichtlinien der Hersteller genau prüfen.
Einige Paper Tablets bieten auch die Möglichkeit, die Daten lokal zu speichern und auf eine Cloud-Synchronisation zu verzichten. Dies ist besonders für Nutzer interessant, die großen Wert auf Datenschutz legen. Es ist ratsam, regelmäßig Backups der Daten zu erstellen, um diese im Falle eines Geräteverlusts oder Defekts wiederherstellen zu können. (Lesen Sie auch: Haftbefehl Rückfall: Schock nach Netflix-Doku um Aykut…)
Fazit: Welches Paper Tablet ist das richtige für mich?
Der Paper Tablet Vergleich zeigt: Es gibt nicht das eine perfekte Gerät für alle Nutzer. Die Wahl des richtigen Paper Tablets hängt von den individuellen Bedürfnissen und Präferenzen ab. Wer ein hochwertiges Gerät mit Fokus auf das Schreiben und Zeichnen sucht, ist mit dem reMarkable 2 gut beraten. Das Onyx Boox Note Air bietet eine größere Flexibilität durch die Android-Plattform. Das Mobiscribe Wave ist eine günstige Alternative für preisbewusste Nutzer. Wichtig ist, die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle abzuwägen und sich vor dem Kauf gründlich zu informieren. Die technologische Entwicklung im Bereich der E-Ink-Displays schreitet stetig voran, sodass in Zukunft mit noch besseren und vielseitigeren Paper Tablets zu rechnen ist.




