Ariane Rädler und Katharina Huber haben bei den Olympischen Winterspielen 2026 in der Teamkombination sensationell Gold für Österreich geholt. In einem packenden Finale setzten sie sich gegen die favorisierte Konkurrenz durch und sorgten für eine der größten Überraschungen des bisherigen Olympia-Wettbewerbs.

Die Sensation in der Teamkombination: Ariane Rädler und Katharina Huber triumphieren
Die Teamkombination, ein relativ neues Format im alpinen Ski-Weltcup, erlebte bei den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo ihre Premiere. Dabei bilden jeweils eine Abfahrts- und eine Slalomläuferin ein Team. Ariane Rädler und Katharina Huber harmonierten perfekt und zeigten eine beeindruckende Leistung. (Lesen Sie auch: Damen Kombi Olympia: 2026: ÖSV- auf Medaillenjagd)
Der Grundstein für den Erfolg wurde bereits am Vormittag in der Abfahrt gelegt. Ariane Rädler zeigte einen starken Lauf und belegte den zweiten Platz, nur knapp hinter der US-amerikanischen Weltmeisterin Breezy Johnson. Katharina Huber ging anschließend im Slalom an den Start und behielt die Nerven. Mit einer fehlerfreien Fahrt sicherte sie den Sieg vor dem deutschen Duo Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann. Informationen zum Ski-Weltcup bietet die offizielle Webseite.
Der Weg zum Gold: Ein packendes Finale
Das Rennen entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Nach der Abfahrt führte das US-amerikanische Team mit Mikaela Shiffrin und Breezy Johnson, doch Shiffrin patzte im Slalom und vergab die mögliche Goldmedaille. Nutznießer waren Ariane Rädler und Katharina Huber, die ihre Chance witterten und eiskalt zuschlugen. «Ich habe, glaube ich, eine gute Abfahrt gezeigt. Die Kathi – ich hatte ein gutes Gefühl bei ihr. Sie hat den Slalom so super runtergedrückt. Ich war unglaublich nervös – es ist so cool. Klar, als kleines Kind habe ich davon geträumt. Wir sind mit dem Skifahren groß geworden», sagte eine strahlende Rädler nach dem Rennen, wie die Kronen Zeitung berichtet. (Lesen Sie auch: Nina Ortlieb kämpft nach Verletzungen um Olympia-Teilnahme)
Reaktionen und Emotionen: «Ich habe es noch gar nicht begriffen»
Der Jubel im österreichischen Lager war riesig. Niemand hatte mit einem solchen Erfolg gerechnet. Auch Katharina Huber konnte ihr Glück kaum fassen. «Es ist unglaublich. Wir haben so hart dafür gearbeitet», sagte sie überglücklich. Die beiden Athletinnen wurden im Zielraum von ihren Teamkollegen und Betreuern gefeiert. Die Siegerehrung war ein emotionaler Höhepunkt, bei dem Ariane Rädler und Katharina Huber die Goldmedaille entgegennahmen. «Dass es Gold geworden ist, habe ich noch gar nicht begriffen», so Rädler.
Ariane Rädler und Katharina Huber: Was bedeutet der Olympiasieg?
Der Olympiasieg von Ariane Rädler und Katharina Huber ist ein großer Erfolg für den österreichischen Skiverband ÖSV. Er zeigt, dass auch in den vermeintlichen Randsportarten im alpinen Skisport Erfolge möglich sind. Für die beiden Athletinnen ist der Gewinn der Goldmedaille der Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere. Sie haben bewiesen, dass sie zu den besten Skirennläuferinnen der Welt gehören. Der Triumph könnte auch eine Initialzündung für den Nachwuchs sein und junge Talente motivieren, sich ebenfalls der Teamkombination zu widmen. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) bietet Informationen zu Trainingsprogrammen und Nachwuchsförderung. (Lesen Sie auch: Damen Abfahrt Olympia: bei 2026: Vorarlbergerinnen)
Die Teamkombination hat durch diesen überraschenden Ausgang bei den Olympischen Spielen an Aufmerksamkeit gewonnen.

Die alpine Teamkombination im Detail
Die alpine Teamkombination ist eine Disziplin im alpinen Skisport, die aus einer Kombination von Abfahrt und Slalom besteht. Jedes Team besteht aus zwei Athletinnen, wobei eine die Abfahrt und die andere den Slalom bestreitet. Die Zeiten beider Läuferinnen werden addiert, und das Team mit der schnellsten Gesamtzeit gewinnt. Die Teamkombination ist eine relativ neue Disziplin im alpinen Skisport und wurde erstmals bei den Olympischen Winterspielen 2026 ausgetragen. (Lesen Sie auch: Norwegen Mailand Cortina 2026: -Vorwürfe überschatten)
Tabelle: Ergebnisse der Teamkombination bei den Olympischen Winterspielen 2026
| Platz | Land | Athletinnen | Gesamtzeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Österreich | Ariane Rädler, Katharina Huber | – |
| 2 | Deutschland | Emma Aicher, Kira Weidle-Winkelmann | + 0,05 |
| 3 | USA | Jacqueline Wiles, Paula Moltzan | + 0,25 |
Häufig gestellte Fragen zu rädler ariane
Wer ist Ariane Rädler?
Ariane Rädler ist eine österreichische Skirennläuferin, die sich auf die Disziplinen Abfahrt und Super-G spezialisiert hat. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewann sie gemeinsam mit Katharina Huber Gold in der Teamkombination.
Was ist die Teamkombination im Ski Alpin?
Die Teamkombination ist ein Wettbewerb im Ski Alpin, bei dem ein Team aus zwei Athletinnen besteht. Eine Athletin fährt die Abfahrt, die andere den Slalom. Die Zeiten werden addiert, das schnellste Team gewinnt.
Wo fanden die Olympischen Winterspiele 2026 statt?
Die Olympischen Winterspiele 2026 wurden in Cortina d’Ampezzo, Italien, ausgetragen. Die Wettkämpfe fanden in verschiedenen Orten in der Region Venetien statt.
Wie überraschend war der Sieg von Rädler und Huber?
Der Sieg von Ariane Rädler und Katharina Huber war eine große Überraschung, da andere Teams, insbesondere das US-amerikanische Team mit Mikaela Shiffrin, als Favoriten galten. Ihre Leistung wurde als Sensation gefeiert.
Welche Bedeutung hat der Olympiasieg für den ÖSV?
Der Olympiasieg ist ein großer Erfolg für den Österreichischen Skiverband (ÖSV) und zeigt, dass auch in weniger beachteten Disziplinen Erfolge möglich sind. Er kann auch als Motivation für den Nachwuchs dienen.
