Kathrin Marchand hat bei den Paralympics in Tesero Geschichte geschrieben: Die 35-jährige ist die erste Athletin weltweit, die sowohl an Olympischen Spielen als auch an Paralympischen Sommer- und Winterspielen teilgenommen hat. Trotz eines vierten Platzes im Sprint-Wettkampf im Para-Langlauf, den sie am 10. März 2026 absolvierte, ist ihre Leistung bemerkenswert.

Hintergrund: Kathrin Marchands Weg zu den Paralympics
Kathrin Marchand startete ihre sportliche Karriere als Ruderin. Sie nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro teil. Ein Schlaganfall im Jahr 2021 veränderte ihr Leben jedoch grundlegend. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie ihre Karriere als Leistungssportlerin eigentlich schon beendet, um sich auf ihre berufliche Zukunft als Ärztin zu konzentrieren. Der Schlaganfall zwang sie jedoch, neue Wege zu gehen. Sie wandte sich dem Para-Rudern zu und startete bei den Paralympics in Paris 2024. Dort verpasste sie eine Medaille nur knapp und wurde Vierte. (Lesen Sie auch: Meteoriteneinschlag: Lauter Knall)
Kathrin Marchand bei den Winter-Paralympics 2026
Nach ihren Erfahrungen im Para-Rudern entschied sich Kathrin Marchand, eine neue Herausforderung anzunehmen: den Para-Skilanglauf. Nur 14 Monate nach Beginn ihres Ski-Trainings trat sie bei den Winter-Paralympics 2026 in Tesero an. Wie die Deutsche Behinderten Sportjugend berichtet, ist es Marchand wichtig zu zeigen, dass man mit Willen und dem Glauben an seine Träume viel erreichen kann.
Am 10. März 2026 startete Marchand im Klassik-Sprint des Para-Langlaufs. Sie kämpfte sich bis ins Finale und belegte dort den vierten Platz. Nur 1,9 Sekunden fehlten ihr zu einer Medaille. Gegenüber der BILD äußerte sie sich nach dem Rennen enttäuscht: „Natürlich ist mir bewusst, was ich heute bei den Paralympics geleistet habe und dass auch ein vierter Platz nach nur 14 Monaten Ski-Training krass ist. Aber der vierte Platz ist einfach immer ärgerlich, weil er auch der erste Verlierer-Platz ist.» (Lesen Sie auch: Tragödie überschattet Energy Bern: Moderatorin stirbt)
Trotz ihrer Enttäuschung ist Kathrin Marchand stolz auf ihre Leistung. Sie weiß, dass sie mit ihrem Start bei den Paralympics Sportgeschichte geschrieben hat. Sie ist die erste Frau weltweit, die bei olympischen und paralympischen Sommerspielen sowie bei paralympischen Winterspielen angetreten ist.
Reaktionen und Stimmen
Die Leistung von Kathrin Marchand wird von vielen Seiten gewürdigt. Trotz der verpassten Medaille wird ihr Engagement und ihr Durchhaltevermögen hoch angesehen. Ihr Trainerteam lobt ihre schnelle Entwicklung im Para-Skilanglauf und ihren unermüdlichen Einsatz. Auch ihre Konkurrentinnen und Konkurrenten zollen ihr Respekt für ihre sportliche Leistung und ihren Mut, immer wieder neue Herausforderungen anzunehmen. (Lesen Sie auch: Iran Straße von Hormus Minen: USA zerstören…)
Die Sportschau berichtet im Liveblog von den Paralympics 2026 über die wichtigsten Entscheidungen und News. Auch Kathrin Marchands Auftritt wird dort thematisiert.
Paralympics Kathrin Marchand: Was bedeutet das?
Kathrin Marchands Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel dafür, was mit Willen, Mut und Durchhaltevermögen möglich ist. Sie hat gezeigt, dass man auch nach einem Schicksalsschlag wie einem Schlaganfall seine sportlichen Träume nicht aufgeben muss. Ihr Start bei den Paralympics ist ein Zeichen der Inklusion und der Vielfalt im Sport. Sie ist ein Vorbild für viele Menschen mit und ohne Behinderung. (Lesen Sie auch: Warum ist Heute Halbmast Geflaggt? Gedenktag)

Auch wenn es dieses Mal nicht für eine Medaille gereicht hat, hat Kathrin Marchand bei den Paralympics in Tesero etwas viel Wichtigeres gewonnen: Sie hat Sportgeschichte geschrieben und gezeigt, dass man mit Leidenschaft und Engagement seine Ziele erreichen kann.
FAQ zu paralympics kathrin marchand
Häufig gestellte Fragen zu paralympics kathrin marchand
Wer ist Kathrin Marchand und was hat sie erreicht?
Kathrin Marchand ist eine deutsche Sportlerin, die sowohl an Olympischen Spielen (Rudern) als auch an Paralympischen Spielen (Para-Rudern und Para-Skilanglauf) teilgenommen hat. Sie ist die erste Frau weltweit, der dies gelungen ist. Bei den Winter-Paralympics 2026 startete sie im Para-Skilanglauf und belegte den vierten Platz im Sprint.
Warum ist Kathrin Marchands Teilnahme an den Paralympics so besonders?
Kathrin Marchands Teilnahme ist besonders, weil sie als erste Frau überhaupt sowohl bei Olympischen Spielen als auch bei Sommer- und Winter-Paralympics an den Start gegangen ist. Dies macht sie zu einer Pionierin und einem Vorbild für Inklusion im Sport.
Welche sportlichen Disziplinen hat Kathrin Marchand ausgeübt?
Kathrin Marchand war zunächst als Ruderin aktiv und nahm an Olympischen Spielen teil. Nach einem Schlaganfall wechselte sie zum Para-Rudern und später zum Para-Skilanglauf. Sie ist somit in drei verschiedenen Sportarten auf höchstem Niveau angetreten.
Was waren die größten Herausforderungen für Kathrin Marchand auf ihrem Weg zu den Paralympics?
Eine der größten Herausforderungen war sicherlich der Schlaganfall im Jahr 2021, der ihr Leben veränderte. Sie musste sich neu orientieren und ihren sportlichen Weg anpassen. Zudem erforderte der Wechsel vom Rudern zum Skilanglauf ein intensives Training in einer neuen Disziplin.
Welche Botschaft möchte Kathrin Marchand mit ihrer sportlichen Karriere vermitteln?
Kathrin Marchand möchte zeigen, dass man mit Willen, Mut und Durchhaltevermögen viel erreichen kann, auch nach einem Schicksalsschlag. Sie möchte Menschen dazu ermutigen, an ihre Träume zu glauben und sich von Hindernissen nicht entmutigen zu lassen.


