Die österreichischen Ski-Herren haben beim Riesentorlauf heute bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Bormio enttäuscht. Stefan Brennsteiner erreichte als bester Österreicher lediglich den achten Platz. Diese Leistung reiht sich ein in eine Serie von Misserfolgen in den Einzelbewerben, was nun Fragen nach den Gründen und Konsequenzen aufwirft.

Riesentorlauf heute: Die Ausgangslage
Der Riesentorlauf ist eine Disziplin im alpinen Skisport, die hohe technische Fähigkeiten und physische Kondition erfordert. Die Athleten müssen zwei unterschiedliche Läufe absolvieren, wobei die Zeiten addiert werden. Fehler können hier schnell zu großen Zeitverlusten führen. Vor dem Rennen in Bormio waren die Erwartungen an das österreichische Team hoch, da sie in der laufenden Saison bereits Erfolge feiern konnten. Marco Schwarz und Stefan Brennsteiner hatten sogar Saisonsiege errungen. Umso größer war die Enttäuschung über das Abschneiden bei Olympia.
Aktuelle Entwicklung: Olympia-Debakel und Trainerdiskussion
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Bormio verlaufen für die österreichischen Ski-Herren bislang alles andere als nach Wunsch. Neben dem enttäuschenden Ergebnis im Riesentorlauf gab es auch in der Abfahrt und im Super-G keine Erfolge. Einzig Manuel Feller und Vincent Kriechmayr konnten mit Silbermedaillen kurzzeitig für Jubel sorgen. Laut sport.ORF.at herrscht im Team Ratlosigkeit. Cheftrainer Marko Pfeifer suchte nach Erklärungen für die schwache Vorstellung seiner Athleten. «Wir waren einfach nicht im Geschäft, immer wieder kleine Fehler, kein Speed. So macht man keine Medaille», sagte Pfeifer im ORF-Interview vom 15.02.2026. Er räumte ein, dass die Athleten möglicherweise zu viel Druck verspürten. (Lesen Sie auch: Riesentorlauf Herren Olympia 2026: Brennsteiner fordert)
Die ausbleibenden Erfolge der Herren haben nun auch eine Diskussion über die Zukunft von Cheftrainer Marko Pfeifer entfacht. Wie oe24 berichtet, könnte die Olympia-Flaute der Ski-Herren das erste Opfer fordern. Eine einzige Olympia-Medaille vor dem abschließenden Slalom am Montag sei für eine große Ski-Nation wie Österreich zu wenig. Im Gegensatz dazu stehen die Damen, die im Team-Bewerb sogar Gold holen konnten. Die Leistungen der Herren stehen jedoch in deutlichem Kontrast dazu.
Zusätzlich zu den sportlichen Misserfolgen gab es auch einen peinlichen Fauxpas rund um Marco Schwarz. Ihm sollte im Abfahrtstraining die Möglichkeit gegeben werden, die Stelvio vor dem Super-G kennenzulernen. Allerdings wurde übersehen, dass er dafür in den letzten zwei Jahren FIS-Punkte in der Abfahrt hätte sammeln müssen. Dieser Vorfall trug zusätzlich zur negativen Stimmung im Team bei.
Reaktionen und Stimmen zum Riesentorlauf heute
Die Reaktionen auf das Abschneiden der österreichischen Ski-Herren im Riesentorlauf und den anderen Disziplinen fallen kritisch aus. Stefan Brennsteiner selbst brachte seine Enttäuschung mit dem Kommentar «Das war zu wenig» zum Ausdruck, wie die Salzburger Nachrichten berichten. Cheftrainer Marko Pfeifer wies gegenüber dem ORF Vorwürfe zurück, dass er bei den Fahrern in der Kritik stehe. Er betonte jedoch, dass er die Verantwortung für die Erfolge der Mannschaft trage. (Lesen Sie auch: Olympiasieger Braathen schreibt Geschichte im Riesenslalom)
Was bedeutet das Olympia-Ergebnis im Riesentorlauf heute?
Das enttäuschende Abschneiden der österreichischen Ski-Herren bei den Olympischen Winterspielen 2026 wirft Fragen nach den Ursachen auf. Es gilt zu analysieren, ob es an der Vorbereitung, der Taktik oder dem mentalen Zustand der Athleten lag. Die Diskussion um die Zukunft von Cheftrainer Marko Pfeifer zeigt, dass der Druck auf die Verantwortlichen groß ist.
Unabhängig von den Ergebnissen bei Olympia bleibt der alpine Skisport ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Sportkultur. Die Erfolge der Vergangenheit haben hohe Erwartungen geweckt, die nun schwer zu erfüllen sind. Es ist wichtig, dass das Team die Unterstützung der Fans und der Verantwortlichen erhält, um wieder an alte Erfolge anknüpfen zu können.
Die nächsten Rennen im alpinen Ski-Weltcup bieten die Möglichkeit, die Leistungen zu verbessern und das Vertrauen zurückzugewinnen. Es bleibt zu hoffen, dass die österreichischen Ski-Herren aus den Erfahrungen bei Olympia lernen und gestärkt in die Zukunft gehen. (Lesen Sie auch: Olympia Heute Programm: Highlights und Entscheidungen)

TV-Übertragung der Ski Alpin Wettbewerbe
Die Übertragung der alpinen Ski-Wettbewerbe erfolgt in der Regel durch öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender. Hier eine Übersicht über die Sendezeiten:
| Datum | Uhrzeit | Sender | Wettbewerb |
|---|---|---|---|
| 15. Februar 2026 | 10:00 Uhr | ARD | Riesentorlauf Herren, 1. Lauf |
| 15. Februar 2026 | 13:30 Uhr | ARD | Riesentorlauf Herren, 2. Lauf |
| 16. Februar 2026 | 10:00 Uhr | ZDF | Slalom Herren, 1. Lauf |
| 16. Februar 2026 | 13:30 Uhr | ZDF | Slalom Herren, 2. Lauf |
Häufig gestellte Fragen zu Riesentorlauf heute
Häufig gestellte Fragen zu riesentorlauf heute
Warum haben die österreichischen Ski-Herren im Riesentorlauf enttäuscht?
Die österreichischen Ski-Herren konnten im Riesentorlauf bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Bormio die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Stefan Brennsteiner erreichte als bester Österreicher lediglich den achten Platz. Cheftrainer Marko Pfeifer bemängelte fehlenden Speed und zu viele kleine Fehler während des Rennens.
Welche Konsequenzen hat das Ergebnis im Riesentorlauf für den Cheftrainer?
Das enttäuschende Ergebnis im Riesentorlauf und in den anderen Einzelbewerben hat eine Diskussion über die Zukunft von Cheftrainer Marko Pfeifer entfacht. Es wird spekuliert, ob die ausbleibenden Erfolge der Herren zu einem Trainerwechsel führen könnten, da eine einzige Olympia-Medaille für eine Ski-Nation wie Österreich als zu wenig angesehen wird. (Lesen Sie auch: Marco Odermatt Olympia Riesenslalom: Braathen triumphiert)
Wie haben sich die österreichischen Ski-Damen bei Olympia geschlagen?
Im Gegensatz zu den Herren konnten die österreichischen Ski-Damen im Team-Bewerb sogar eine Goldmedaille gewinnen. In den Einzelbewerben gab es ebenfalls gute Leistungen, was die Diskrepanz zwischen den Erfolgen der Damen und Herren bei den Olympischen Winterspielen 2026 verdeutlicht.
Was waren die Gründe für den Fauxpas um Marco Schwarz?
Marco Schwarz sollte im Abfahrtstraining die Möglichkeit erhalten, die Stelvio kennenzulernen, bevor er im Super-G startet. Allerdings wurde übersehen, dass er in den letzten zwei Jahren keine FIS-Punkte in der Abfahrt gesammelt hatte, was die Teilnahme am Training verhinderte. Dieser Fehler sorgte zusätzlich für Unruhe im Team.
Wie geht es für die österreichischen Ski-Herren nach Olympia weiter?
Nach den Olympischen Winterspielen 2026 werden die österreichischen Ski-Herren versuchen, in den nächsten Rennen im alpinen Ski-Weltcup wieder an alte Erfolge anzuknüpfen. Es gilt, die Erfahrungen aus Olympia zu analysieren und gestärkt in die Zukunft zu gehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
