Bei den XXV. Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo zeigt sich Österreich in Topform. Am 10. Februar 2026 sind die Winterspiele bereits im vollen Gange, und das ÖOC-Team sammelt eifrig Edelmetall auf den prestigeträchtigen Pisten und in den Eiskanälen Norditaliens.
Das Wichtigste in Kürze
- Die XXV. Olympischen Winterspiele finden vom 6. bis zum 22. Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt – es sind die dritten Winterspiele in Italien
- Mit 52 Athletinnen und 63 Athleten und damit dem zweitgrößten Team der Geschichte kämpft das Österreichische Olympische Comite (ÖOC) bei den Winterspielen in Mailand/Cortina um Medaillen
- Vincent Kriechmayr und Manuel Feller haben in der alpinen Team-Kombination Silber gewonnen
- Benjamin Karl stürmte am 8. Februar zu Snowboard Parallel-Riesenslalom Gold bei Milano Cortina 2026 und verteidigte erfolgreich seine olympische Krone
- Bei der Coronavirus-Auflage vor vier Jahren gewannen die ÖOC-Aktiven je sieben Gold- und Silber- sowie vier Bronzemedaillen – 18 Medaillen gab der neue ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer als «Benchmark» für 2026 aus
- Die Rekordzahl von 116 Medaillenentscheidungen in 16 Sportarten steht in sechs Clustern auf dem Programm
- Am Dienstag, 10. Februar, ist das Programm mit neun Finals in acht Sportarten vollgepackt mit Action
Österreichs Medaillensammlung bei Olympia 2026
Die österreichische Delegation startet mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz in die zweite Wettkampfwoche der Winterspiele. Mit Gold für Benjamin Karl, Silber für Sabine Payer und Silber für Jonas Müller gab es im Snowboard und Rodeln insgesamt drei Medaillen am zweiten Wettkampftag. Mit dem Gold wird Karl der erste Athlet in der Geschichte, der vier olympische Medaillen im Snowboard gewinnt – ein historischer Meilenstein für Österreich.
Am dritten Wettkampftag folgten weitere Erfolge: Vincent Kriechmayr und Manuel Feller gewannen am 9. Februar 2026 bei den Olympischen Winterspielen in Italien die vierte Medaille für die österreichische Delegation, indem sie in der Teamkombination Silber holten. Besonders dramatisch war dabei die Entscheidung für das zweite österreichische Duo: Das zweite österreichische Team mit Raphael Haaser und Michael Matt wurde Vierter und verpasste das Edelmetall am Ende nur um 0,03 Sekunden.
Die alpinen Highlights aus Cortina und Bormio
Die legendären Pisten der Olympischen Winterspiele bieten spektakuläre Kulissen. Der frisch gebackene Abfahrts-Olympiasieger vom Samstag, von Allmen, hatte im Speed-Teil der Kombination am Vormittag nur die viertbeste Zeit geschafft, konnte aber dennoch mit seinem Partner triumphieren. Die neue Team-Kombination, bei der ein Abfahrer und ein Slalomläufer gemeinsam antreten, sorgte für besondere Spannung.
Österreichs Athleten profitieren von ihrer Heimnähe und der vertrauten Alpenkulisse. Die Wettkämpfe in Cortina d’Ampezzo auf der «Olimpia delle Tofane» und in Bormio auf der berühmten «Stelvio» bieten ideale Bedingungen für die ÖOC-Stars. Wie wir bereits in unserem Artikel über den Olympia-Zeitplan heute berichtet haben, stehen am 10. Februar gleich neun Medaillenentscheidungen an.
Das österreichische Team: Größe und Ambitionen
Österreich ist bei diesen Winterspielen mit einer Rekordmannschaft vertreten. Das zweitgrößte Team der ÖOC-Geschichte umfasst insgesamt 115 Athletinnen und Athleten, die in nahezu allen Wintersportdisziplinen antreten. Für Österreich sind Anna Gasser und Peking-Snowboard-Olympiasieger Benjamin Karl die Fahnenträger – gleichzeitig wird es Zeremonien in Predazzo, Livigno und Cortina d’Ampezzo geben.
Das ambitionierte Ziel der 18 Medaillen orientiert sich am starken Abschneiden bei den Spielen in Peking 2022. Mit der Vielfalt der Disziplinen und der Stärke in traditionellen österreichischen Paradedisziplinen wie Ski Alpin, Snowboard und Rodeln erscheint dieses Ziel durchaus realistisch.
Chancen am heutigen Wettkampftag
Am Dienstag geht es mit einem dicht gedrängten Olympia-Programm weiter – auch diesmal haben die Österreicherinnen und Österreicher gute Chancen auf weitere Medaillen. Besonders vielversprechend sind die Wettbewerbe in der alpinen Team-Kombination der Frauen, beim Skispringen und im Rodeln.
Los geht es um 10:30 Uhr mit der Abfahrt der Frauen-Kombination – diese wollen es den erfolgreichen Männern, die am Vortag durch Feller/Kriechmayr Silber holten, nachmachen. Um 14:00 Uhr folgt der Slalom. Die österreichischen Skirennläuferinnen wie Cornelia Hütter und Katharina Truppe haben beste Medaillenchancen.
Die Besonderheiten von Milano Cortina 2026
Es ist das erste Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele, dass zwei Städte als offizielle Gastgeber fungieren – insgesamt werden die Wettkämpfe an sechs verschiedenen Orten ausgetragen, die sich über den italienischen Teil der Ostalpen verteilen. Diese dezentrale Struktur macht die Spiele zu einem besonderen Erlebnis, stellt aber auch logistische Herausforderungen dar.
| Austragungsort | Sportarten | Besonderheit |
|---|---|---|
| Cortina d’Ampezzo | Ski Alpin, Curling, Bobsleigh | Bereits 1956 Olympia-Gastgeber |
| Mailand | Eishockey, Eiskunstlauf, Shorttrack | Eröffnungsfeier im San Siro Stadion |
| Bormio | Ski Alpin (Männer Abfahrt) | Legendäre «Stelvio»-Piste |
| Livigno | Freestyle, Snowboard | Zollfreie Zone mit besonderer Atmosphäre |
| Antholz | Biathlon | Weltbekanntes Biathlon-Zentrum |
| Predazzo | Skispringen, Nordische Kombination | Moderne Schanzenanlagen |
Mehr Informationen zur olympischen Zollfreizone finden Sie in unserem Artikel über Livigno 2026.
Neue Disziplinen und Rekorde
Ski mountaineering ist die einzige Sportart, die bei Milano Cortina 2026 ihr Debüt feiert – das Prinzip von Skimo ist, dass Athleten einen Kurs hinauf und hinunter rennen und zwischen Skifahren und zu Fuß wechseln können. Medaillen werden in Männer- und Frauen-Sprints sowie in einer gemischten Staffel vergeben.
Weitere Neuerungen gibt es im Rodeln mit dem Frauen-Doppelsitzer, im Skispringen bei der Großschanze der Frauen und im Skeleton mit einem Mixed-Team-Event. Die Winterspiele 2026 sind damit die bisher geschlechtergerechtesten der Geschichte.
Österreichs Stärken in den Schlüsseldisziplinen
Die alpinen Skirennen bilden traditionell das Herzstück der österreichischen Medaillenhoffnungen. Mit Kriechmayr, Feller, Hütter und weiteren Topstars ist Österreich in allen Disziplinen stark vertreten. Im Snowboard hat Benjamin Karl bereits Geschichte geschrieben, und auch im Rodeln sowie im Skispringen bestehen aussichtsreiche Chancen.
Die österreichischen Biathleten um Simon Eder und die Langläufer komplettieren das vielseitige Aufgebot. Langläuferin Heidi Bucher ist bei ihrem Olympiadebüt mit einem starken Finish im Langlauf-Sprint auf den 27. Rang gelaufen und ist damit im Viertelfinale der Top 30 dabei.
Emotionale Momente und Dramatik
Die Winterspiele 2026 bieten nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern auch emotionale Geschichten. Im Schnitt 1,08 Millionen Zuseher waren am Sonntag bei der Olympiaabfahrt der Damen live in ORF1 dabei, als mitunter Lindsey Vonn in Cortina schwer gestürzt ist – die Olympiaübertragung erzielte einen Marktanteil von 69 Prozent.
Die Begeisterung in Österreich für die Winterspiele ist enorm. Bei den Snowboard-Entscheidungen mit den beiden ersten Medaillen für Österreich waren im Schnitt 597.000 bzw. 679.000 Zuseher vor den Fernsehbildschirmen dabei – auf durchschnittlich 679.000 Zuseher kam der Silberlauf von Rodler Jonas Müller.
Zeitplan und kommende Highlights
Die Olympischen Winterspiele dauern bis zum 22. Februar 2026. Der Wintersport-Dienstag am 10. Februar hält gleich neun Entscheidungen bei den Olympischen Spielen bereit – vor allem um die Mittagszeit geht es bei Olympia heute besonders häufig um Gold, Silber und Bronze.
Zu den kommenden österreichischen Medaillenchancen zählen die Skisprung-Mixed-Team-Entscheidung am Abend sowie weitere alpine Rennen in den nächsten Tagen. Das Eishockey-Team kämpft ebenfalls um den Einzug in die K.o.-Runde.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Österreich bei Olympia 2026
Wie viele Medaillen hat Österreich bisher bei Olympia 2026 gewonnen?
Stand 10. Februar 2026 hat Österreich bereits vier Medaillen gewonnen: Gold durch Benjamin Karl im Snowboard Parallel-Riesenslalom, Silber durch Sabine Payer im Snowboard, Silber durch Jonas Müller im Rodeln sowie Silber durch Vincent Kriechmayr und Manuel Feller in der alpinen Team-Kombination.
Wo finden die Olympischen Winterspiele 2026 statt?
Die Winterspiele 2026 finden erstmals in der olympischen Geschichte in zwei Hauptstädten statt: Mailand und Cortina d’Ampezzo. Zusätzlich werden Wettkämpfe in Bormio, Livigno, Antholz, Predazzo und Tesero ausgetragen – alle Orte liegen in Norditalien.
Wie groß ist das österreichische Olympia-Team 2026?
Österreich ist mit 115 Athletinnen und Athleten (52 Frauen und 63 Männer) vertreten. Dies ist das zweitgrößte ÖOC-Team in der Geschichte der Olympischen Winterspiele und unterstreicht die Stärke des österreichischen Wintersports.
Was ist das Medaillenziel von Österreich?
ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer hat 18 Medaillen als «Benchmark» ausgegeben. Dieses Ziel orientiert sich am erfolgreichen Abschneiden bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking, wo Österreich ebenfalls 18 Medaillen gewann (7x Gold, 7x Silber, 4x Bronze).
Welche neuen Sportarten gibt es bei Olympia 2026?
Die einzige völlig neue Sportart bei den Winterspielen 2026 ist das Skibergsteigen (Ski Mountaineering). Dabei gibt es drei Medaillenentscheidungen: bei den Männern, bei den Frauen und in einer gemischten Staffel. Zusätzlich wurden bestehende Sportarten um neue Disziplinen erweitert.
Wann enden die Olympischen Winterspiele 2026?
Die Winterspiele enden am 22. Februar 2026 mit der Abschlussfeier in der Arena von Verona. Das Finale im Männer-Eishockey bildet das letzte sportliche Highlight, bevor unter dem Motto «Beauty in Action» die olympische Flamme gelöscht wird.
Wer sind die österreichischen Fahnenträger bei Olympia 2026?
Anna Gasser (Snowboard) und Benjamin Karl (Snowboard) tragen die österreichische Fahne bei den Olympischen Winterspielen 2026. Beide sind amtierende Olympiasieger und repräsentieren die Stärke Österreichs im Snowboard-Sport.
Fazit: Österreich auf Medaillenkurs in Italien
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo entwickeln sich für Österreich zu einem großen Erfolg. Mit bereits vier Medaillen nach den ersten Wettkampftagen und zahlreichen weiteren Chancen in den kommenden Tagen ist das ambitionierte Ziel von 18 Medaillen in greifbarer Nähe. Die Kombination aus alpiner Heimvorteil-Atmosphäre, einem historisch großen Team und herausragenden Athleten wie Benjamin Karl, Vincent Kriechmayr und Manuel Feller macht die Winterspiele zu einem besonderen Ereignis für den österreichischen Sport.
Die dezentrale Struktur der Spiele mit sechs Austragungsorten bietet eine einzigartige Kulisse in den italienischen Alpen. Besonders die alpinen Disziplinen auf den legendären Pisten von Cortina und Bormio sowie die Snowboard-Wettbewerbe in Livigno versprechen weitere Medaillenchancen. Mit neun Entscheidungen am heutigen 10. Februar und vielen weiteren Highlights bis zum 22. Februar bleiben die Winterspiele 2026 ein Fest des österreichischen Wintersports.
Über den Autor: Dieser Artikel wurde von der Redaktion von Welt der Legenden recherchiert und verfasst. Wir berichten tagesaktuell über Sport-Events, Persönlichkeiten und Trends. Alle Informationen basieren auf verifizierten Quellen und werden laufend aktualisiert.
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