Eine Nachtzug Panne in Oberbayern sorgte am frühen Morgen für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften. Ein aus Kroatien kommender Nachtzug musste in Traunstein evakuiert werden, nachdem eine überhitzte Bremse Rauchentwicklung verursacht hatte. Rund 250 Passagiere mussten den Zug verlassen.

Das ist passiert
- Ein Nachtzug aus Kroatien musste in Traunstein aufgrund einer überhitzten Bremse evakuiert werden.
- Rund 250 Passagiere waren von der Evakuierung betroffen.
- Die Zugstrecke zwischen Salzburg und München war für etwa eine Stunde gesperrt.
- Es gab keine Verletzten, jedoch wurden einige Passagiere wegen des eingeatmeten Rauchs untersucht.
| Datum/Uhrzeit | Morgens, 5:11 Uhr |
|---|---|
| Ort | Traunstein, Oberbayern |
| Art des Einsatzes | Evakuierung eines Nachtzugs wegen überhitzter Bremse |
| Beteiligte Kräfte | Feuerwehr Traunstein, Bayerisches Rotes Kreuz (BRK), Notärzte |
| Verletzte/Tote | Keine Verletzten, einige Passagiere mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung untersucht |
| Sachschaden | Gering, nach erster Einschätzung |
| Ermittlungsstand | Technischer Defekt als Ursache vermutet |
| Zeugenaufruf | Nein |
Eingang eines Notrufs über einen Brand im Zug bei der Feuerwehr.
Feuerwehr und Rettungskräfte erreichen den betroffenen Nachtzug in Traunstein.
Die überhitzte Bremse wurde gekühlt, der Rauch unter Kontrolle gebracht und die Evakuierung abgeschlossen. (Lesen Sie auch: Überhitzte Bremsen: Bahnpanne: Nachtzug mit 250 Passagieren…)
Die Passagiere konnten ihre Reise mit Ersatzzügen fortsetzen.
Was ist bisher bekannt?
Laut einer Meldung von Stern wurde ein Nachtzug der kroatischen Staatsbahn in Traunstein evakuiert. Der Zug war auf dem Weg von Zagreb nach Stuttgart. Die Evakuierung wurde notwendig, weil eine Bremse überhitzt war und Rauch entwickelte. Die Feuerwehr konnte die Bremse kühlen und den Rauch unter Kontrolle bringen. Die Passagiere wurden in einer Turnhalle untergebracht und konnten später ihre Reise fortsetzen.
Wie kam es zu der Nachtzug Panne?
Die Ursache für die überhitzte Bremse wird derzeit als technischer Defekt vermutet. Das Zugpersonal hatte die Rauchentwicklung bemerkt und umgehend die Einsatzkräfte alarmiert. Die Feuerwehrleute kühlten die betroffene Bremse mit Wasser, um eine weitere Rauchentwicklung zu verhindern. Eine genaue Untersuchung des Zuges soll nun den genauen Grund für den Defekt klären.
Reaktionen auf den Vorfall
Einsatzleiter Christian Schulz vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein bezeichnete die Evakuierung der vielen Fahrgäste als «herausfordernde Situation». Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) war ebenfalls mit zahlreichen Kräften vor Ort, um die Betreuung der evakuierten Passagiere sicherzustellen. Die Reisenden zeigten sich laut BRK verständnisvoll und kooperativ. (Lesen Sie auch: Bremsen Brand: Zug mit 200 Passagieren in…)
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Ursache der technischen Störung aufgenommen. Ein Gutachter wird den Zug untersuchen.
Auswirkungen auf den Bahnverkehr
Der Vorfall führte zu einer etwa einstündigen Sperrung der Bahnstrecke zwischen Salzburg und München. Dies hatte Auswirkungen auf den regionalen und überregionalen Bahnverkehr. Züge verspäteten sich oder mussten umgeleitet werden. Die Deutsche Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr ein, um die Auswirkungen für die Reisenden so gering wie möglich zu halten. Informationen zu aktuellen Fahrplanänderungen und Verspätungen finden Reisende auf der Webseite der Deutschen Bahn.
Weiterreise der Passagiere
Nachdem die Gefahr gebannt war, wurden die rund 250 Passagiere in einer nahegelegenen Turnhalle untergebracht. Dort wurden sie vom Bayerischen Roten Kreuz mit Getränken und Snacks versorgt. Im Laufe des Vormittags organisierten die Verantwortlichen Ersatzzüge, mit denen die Reisenden ihre Fahrt in Richtung München und Stuttgart fortsetzen konnten. Die kroatische Staatsbahn kümmerte sich um die Organisation der Weiterreise und die Information der Passagiere.
Nachtzüge erfreuen sich in den letzten Jahren wieder wachsender Beliebtheit als umweltfreundliche Alternative zu Flugreisen. Betreiber wie die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) investieren verstärkt in moderne Nachtzug-Verbindungen. Die ÖBB bieten beispielsweise unter dem Namen «Nightjet» zahlreiche Verbindungen innerhalb Europas an. (Lesen Sie auch: Bremsdefekt Zug: 200 Passagiere nach Notbremsung Evakuiert)
Wie geht es nun weiter?
Die Ermittlungen zur genauen Ursache der überhitzten Bremse dauern an. Ein technischer Defekt gilt als wahrscheinlichste Ursache. Die Bahnstrecke zwischen Salzburg und München ist wieder freigegeben. Reisende sollten sich dennoch vor Fahrtantritt über mögliche Verspätungen informieren. Die kroatische Staatsbahn hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert.

Häufig gestellte Fragen
Was genau ist bei der Nachtzug Panne passiert?
Eine überhitzte Bremse an einem Nachtzug aus Kroatien sorgte in Traunstein für einen Feuerwehreinsatz. Der Zug musste evakuiert werden, da Rauch austrat. Die rund 250 Passagiere wurden vorübergehend in einer Turnhalle untergebracht. (Lesen Sie auch: Mechasuit GD01: Xxl-Roboter schlägt Wand ein –…)
Gab es Verletzte bei dem Vorfall mit dem Nachtzug?
Nach aktuellem Kenntnisstand gab es keine Verletzten. Einige Passagiere wurden jedoch vorsorglich von Notärzten untersucht, da sie Rauch eingeatmet hatten. Es musste aber niemand ins Krankenhaus gebracht werden.
Welche Auswirkungen hatte die Nachtzug Panne auf den Bahnverkehr?
Die Bahnstrecke zwischen Salzburg und München musste für etwa eine Stunde gesperrt werden. Dies führte zu Verspätungen und Umleitungen im regionalen und überregionalen Bahnverkehr. Die Deutsche Bahn setzte einen Schienenersatzverkehr ein.
Was ist die Ursache für die überhitzte Bremse an dem Nachtzug?
Die genaue Ursache wird noch untersucht. Es wird jedoch von einem technischen Defekt ausgegangen. Ein Gutachter wird den Zug untersuchen, um die genaue Ursache festzustellen.
Wie konnten die Passagiere ihre Reise nach der Nachtzug Panne fortsetzen?
Die Passagiere wurden in einer Turnhalle untergebracht und vom BRK betreut. Im Laufe des Vormittags wurden Ersatzzüge organisiert, mit denen die Reisenden ihre Fahrt in Richtung München und Stuttgart fortsetzen konnten.



