Der Ruf nach more Demokratie und Widerstand gegen vermeintliche autokratische Tendenzen hallte am 28. März 2026 durch die Vereinigten Staaten. Unter dem Motto «No Kings» formierte sich eine breite Protestbewegung gegen den ehemaligen Präsidenten Donald Trump.

Hintergrund der «No Kings»-Bewegung
Die «No Kings»-Bewegung speist sich aus der Sorge vieler Bürgerinnen und Bürger der USA, dass Donald Trump während seiner Amtszeit autokratische Tendenzen gezeigt habe und die demokratischen Institutionen des Landes gefährde. Der Slogan «No Kings» ist eine Anspielung auf die amerikanische Revolution, in der sich die Kolonien gegen die Herrschaft des britischen Königs auflehnten. Die Bewegung will daran erinnern, dass Machtmissbrauch verhindert werden muss.
Die Proteste richten sich gegen Trumps Rhetorik und politische Entscheidungen. Kritisiert werden unter anderem seine Angriffe auf die freie Presse, seine Versuche, Wahlergebnisse anzuzweifeln, und seine Einwanderungspolitik. Die Bewegung sieht darin einen Angriff auf die Grundwerte der amerikanischen Demokratie und will ein Zeichen des Widerstands setzen. (Lesen Sie auch: Italienische Musiklegende: Gino Paoli mit 91 Jahren)
Die landesweiten Proteste am 28. März 2026
Am 28. März 2026 fanden in über 3.000 Städten und Gemeinden in den gesamten USA «No Kings»-Proteste statt. Die Organisatoren sprachen von der größten landesweiten Protestaktion seit Jahrzehnten. Auch in ländlichen Gebieten und Hochburgen der Republikaner gingen Menschen auf die Straße, um ihren Unmut über Trump und seine Politik auszudrücken.
Zu den größten Kundgebungen kam es in Washington, D.C., New York City, Los Angeles und Seattle. Allein in Seattle schätzte die Polizei die Zahl der Demonstranten auf mindestens 75.000, wie KING5.com berichtete. Auch in kleineren Städten wie Staunton, Virginia, Salisbury, Maryland, und Rockford, Illinois, fanden Proteste statt.
Die Proteste verliefen friedlich. Die Demonstranten trugen Schilder mit Aufschriften wie «No Kings», «Defend Democracy» und «Trump is not a King». Einige Demonstranten verkleideten sich als Könige oder trugen Puppen, die Trump und seine Kabinettsmitglieder darstellten. (Lesen Sie auch: Arsenal – MAN City: gegen Manchester: Mehr)
Einige prominente Persönlichkeiten unterstützten die Bewegung. So traten Bruce Springsteen und Jane Fonda bei einer Kundgebung vor dem Minnesota State Capitol auf, wie USA Today berichtete.
Reaktionen auf die «No Kings»-Proteste
Die «No Kings»-Proteste stießen auf unterschiedliche Reaktionen. Befürworter lobten die Bewegung als wichtiges Zeichen des Widerstands gegen Trump und seine Politik. Kritiker warfen den Demonstranten vor, die Spaltung der Gesellschaft zu vertiefen und Trump zu dämonisieren.
Trump selbst äußerte sich bislang nicht zu den Protesten. Seine Anhänger bezeichneten die Demonstranten als «radikale Linke» und warfen ihnen vor, die Demokratie zu untergraben. (Lesen Sie auch: Formel 1: Mercedes-Erfolg in Japan – Was…)

More Widerstand: Was bedeuten die Proteste?
Die «No Kings»-Proteste sind ein Ausdruck der tiefen politischen Spaltung in den USA. Sie zeigen, dass viele Bürgerinnen und Bürger mit der Politik von Donald Trump unzufrieden sind und bereit sind, dafür auf die Straße zu gehen.Es ist aber davon auszugehen, dass sie die politische Debatte in den USA weiterhin beeinflussen wird.
Die Proteste könnten ein Zeichen für eine stärker werdende Opposition gegen Trump und seine Politik sein.Die Proteste haben gezeigt, dass es in den USA ein großes Potenzial für Widerstand gegen vermeintliche autokratische Tendenzen gibt.
Die amerikanische Geschichte ist geprägt von Protestbewegungen, die Veränderungen bewirkt haben. Die «No Kings»-Bewegung reiht sich in diese Tradition ein. Ob sie die gleiche Durchschlagskraft haben wird wie frühere Bewegungen, wird die Zukunft zeigen. Informationen zur Geschichte politischer Bewegungen in den USA bietet die National Archives and Records Administration. (Lesen Sie auch: Zeitumstellung 2026: Was bedeutet die neue Uhrzeit)
FAQ zu den «No Kings»-Protesten
Häufig gestellte Fragen zu more
Was ist die «No Kings»-Bewegung?
Die «No Kings»-Bewegung ist eine Protestbewegung in den USA, die sich gegen vermeintliche autokratische Tendenzen von Donald Trump richtet. Der Name ist eine Anspielung auf die amerikanische Revolution und soll daran erinnern, dass Machtmissbrauch verhindert werden muss.
Wann fanden die «No Kings»-Proteste statt?
Die landesweiten «No Kings»-Proteste fanden am 28. März 2026 statt. An diesem Tag gingen in über 3.000 Städten und Gemeinden in den USA Menschen auf die Straße, um gegen Trump und seine Politik zu demonstrieren.
Wo fanden die größten «No Kings»-Proteste statt?
Zu den größten Kundgebungen kam es in Washington, D.C., New York City, Los Angeles und Seattle. Allein in Seattle schätzte die Polizei die Zahl der Demonstranten auf mindestens 75.000.
Wer unterstützte die «No Kings»-Bewegung?
Einige prominente Persönlichkeiten unterstützten die Bewegung. So traten Bruce Springsteen und Jane Fonda bei einer Kundgebung vor dem Minnesota State Capitol auf.
Was sind die Ziele der «No Kings»-Bewegung?
Die «No Kings»-Bewegung will ein Zeichen des Widerstands gegen vermeintliche autokratische Tendenzen von Donald Trump setzen und die Grundwerte der amerikanischen Demokratie verteidigen.
