Die ehemalige Bundeskanzlerin merkel bundeskanzlerin wird nicht Bundespräsidentin. Angela Merkel hat Spekulationen über eine mögliche Kandidatur für das höchste Staatsamt im Jahr 2027 entschieden zurückgewiesen. Damit reagierte sie auf Gerüchte, die in der CDU-Spitze kursierten und wonach die Grünen Merkel als Kandidatin ins Spiel bringen könnten.

Hintergrund der Spekulationen um merkel bundeskanzlerin
Die Spekulationen um eine mögliche Kandidatur Merkels für das Amt des Bundespräsidenten waren in den vergangenen Tagen aufgekommen, nachdem in CDU-Kreisen das Gerücht die Runde machte, die Grünen könnten die ehemalige Kanzlerin als Kandidatin vorschlagen. Dies hätte die CDU in eine schwierige Lage gebracht, da das Verhältnis zwischen Merkel und dem aktuellen CDU-Chef Friedrich Merz als angespannt gilt. Das Amt des Bundespräsidenten ist das höchste Staatsamt in Deutschland, wird aber traditionell nicht von einem ehemaligen Bundeskanzler übernommen. (Lesen Sie auch: Angela Merkel CDU Parteitag: überrascht mit Teilnahme)
Die zweite Amtszeit des amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier endet am 18. März 2027. Eine dritte Amtszeit ist laut Grundgesetz nicht möglich. Die Bundesversammlung wird Anfang 2027 über die Nachfolge entscheiden. Innerhalb der Union wurde bereits Bildungsministerin Karin Prien (CDU) als mögliche Kandidatin gehandelt.
Merkels Dementi im Detail
Auf Anfrage des «Tagesspiegel» bezeichnete eine Sprecherin aus dem Büro der ehemaligen Bundeskanzlerin die Spekulationen als «abwegig». Auch die Grünen dementierten umgehend, entsprechende Überlegungen angestellt zu haben. Fraktionschefin Britta Haßelmann erklärte gegenüber der «Rheinischen Post», dass «zur Bundespräsidentenwahl bei uns zum jetzigen Zeitpunkt weder etwas besprochen noch entschieden» sei. (Lesen Sie auch: Super G Damen Olympia: –G der: Rädler…)
Die «Bild»-Zeitung hatte zuvor berichtet, dass in der CDU-Spitze die Sorge umging, die Grünen könnten Merkel als Kandidatin vorschlagen. Ein solcher Schritt hätte CDU-Chef Friedrich Merz in eine Zwickmühle gebracht, da er und Merkel seit langem ein schwieriges Verhältnis pflegen. Der Spiegel berichtete ebenfalls über das Dementi Merkels und die vorangegangenen Spekulationen.
Reaktionen und Einordnung
Das Dementi Merkels beendet vorerst die Spekulationen um ihre mögliche Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten. Es zeigt, dass die ehemalige Kanzlerin offenbar kein Interesse an einer Rückkehr in die aktive Politik hat. Gleichzeitig verdeutlicht die Debatte, dass die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier im Jahr 2027 bereits jetzt für politische Diskussionen sorgt. (Lesen Sie auch: Rentenerhöhung 2026: So viel mehr Geld gibt…)
Die Tatsache, dass Merkel überhaupt als mögliche Kandidatin gehandelt wurde, unterstreicht ihren weiterhin hohen Stellenwert in der deutschen Politik. Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt der Bundeskanzlerin genießt sie großes Ansehen und Einfluss.

Was bedeutet das für die Nachfolge Steinmeiers?
Mit dem Dementi Merkels rückt die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für Frank-Walter Steinmeier wieder in den Vordergrund. Innerhalb der Union gibt es bereits einige potenzielle Kandidaten, darunter Bildungsministerin Karin Prien. Auch außerhalb der Union werden sicherlich Namen ins Spiel gebracht werden. Die Entscheidung über die Nachfolge Steinmeiers wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2026 fallen.Angesichts der aktuellen politischen Lage in Deutschland erscheint dies jedoch eher unwahrscheinlich. Die Tagesschau wird die weiteren Entwicklungen rund um die Bundespräsidentenwahl aufmerksam verfolgen. (Lesen Sie auch: Skeleton Olympia: -Eklat: -Fahrer wegen Helm-Botschaft)
Die Amtszeiten der Bundespräsidenten seit 1949
| Name | Amtszeit | Partei |
|---|---|---|
| Theodor Heuss | 1949–1959 | FDP |
| Heinrich Lübke | 1959–1969 | CDU |
| Gustav Heinemann | 1969–1974 | SPD |
| Walter Scheel | 1974–1979 | FDP |
| Karl Carstens | 1979–1984 | CDU |
| Richard von Weizsäcker | 1984–1994 | CDU |
| Roman Herzog | 1994–1999 | CDU |
| Johannes Rau | 1999–2004 | SPD |
| Horst Köhler | 2004–2010 | CDU |
| Christian Wulff | 2010–2012 | CDU |
| Joachim Gauck | 2012–2017 | Parteilos |
| Frank-Walter Steinmeier | 2017–2027 | SPD |
FAQ zu merkel bundeskanzlerin und der Bundespräsidentenwahl
Häufig gestellte Fragen zu merkel bundeskanzlerin
Warum wurde Angela Merkel als mögliche Bundespräsidentin gehandelt?
Angela Merkel wurde als mögliche Kandidatin gehandelt, da sie als ehemalige Bundeskanzlerin weiterhin ein hohes Ansehen genießt. Zudem gab es in der CDU-Spitze die Sorge, die Grünen könnten sie als Kandidatin vorschlagen, was die CDU in eine schwierige Lage gebracht hätte.
Hat Angela Merkel Interesse an einer Kandidatur als Bundespräsidentin gezeigt?
Nein, Angela Merkel hat kein Interesse an einer Kandidatur als Bundespräsidentin gezeigt. Eine Sprecherin aus ihrem Büro bezeichnete die Spekulationen als «abwegig». Damit hat sie die Gerüchte um ihre mögliche Kandidatur beendet.
Wann findet die nächste Bundespräsidentenwahl statt?
Die nächste Bundespräsidentenwahl findet Anfang 2027 statt. Die Bundesversammlung wird dann über die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier entscheiden, dessen zweite Amtszeit am 18. März 2027 endet. Steinmeier kann nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren.
Wer sind mögliche Kandidaten für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier?
Innerhalb der Union wird Bildungsministerin Karin Prien (CDU) als mögliche Kandidatin gehandelt. Auch außerhalb der Union werden sicherlich Namen ins Spiel gebracht werden. Die Entscheidung wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2026 fallen.
Warum ist das Verhältnis zwischen Angela Merkel und Friedrich Merz angespannt?
Das Verhältnis zwischen Angela Merkel und Friedrich Merz gilt als angespannt, da Merkel Merz im Jahr 2002 entmachtete und ihm den Fraktionsvorsitz entzog. Merz wiederum wurde später zu einem ihrer größten parteiinternen Kritiker. Diese Vergangenheit prägt bis heute ihr Verhältnis.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
