Der österreichische Bob-Pilot Markus Treichl gehört auch am 21.02.2026 zur internationalen Spitze im Bobsport. Nach einer schweren Verletzung kämpfte er sich eindrucksvoll zurück und richtet seinen Fokus nun voll auf die Olympischen Winterspiele. Seine Karriere ist von Höhen und Tiefen gezeichnet, doch sein Kampfgeist macht ihn zu einer der interessantesten Figuren im Eiskanal.
Der am 28. September 1993 in Innsbruck geborene Markus Treichl fand früh den Weg zum Bobsport. Bereits 2015 gab er sein Weltcup-Debüt als Pilot. Seither hat er sich stetig weiterentwickelt und gehört mittlerweile zu den etablierten Athleten im Weltcup-Zirkus. Insbesondere im Viererbob konnte er in den letzten Saisons konstant starke Leistungen zeigen und sich regelmäßig in den Top 10 platzieren.
Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste in Kürze
- Der Karriereweg von Markus Treichl
- Comeback nach schwerer Knieverletzung 2025
- Wie stehen die Chancen für Markus Treichl bei Olympia 2026?
- Markus Treichl im Zweierbob und Viererbob
- Welche Rolle spielt das Team für den Erfolg?
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Markus Treichl
- Fazit: Ein Athlet mit Kampfgeist und Potenzial
Das Wichtigste in Kürze
- Geboren: Markus Treichl wurde am 28. September 1993 in Innsbruck, Österreich, geboren.
- Disziplin: Er ist als Pilot im Zweier- und Viererbob aktiv.
- Verein: Sein Heimatverein ist der SV Sistrans.
- Größter Rückschlag: Im Januar 2025 erlitt er eine schwere Knieverletzung (Meniskus-OP), die ihn für den Rest der Saison ausfallen ließ.
- Starkes Comeback: Er kehrte erfolgreich in den Weltcup zurück und fuhr Top-Platzierungen ein.
- Olympia-Erfahrung: Treichl nahm bereits an den Olympischen Spielen 2018 und 2022 teil.
- Bestes Olympia-Ergebnis: Bei den Spielen in Mailand Cortina 2026 erreichte er im Zweierbob den neunten Platz, seine bisher beste olympische Platzierung.
Der Karriereweg von Markus Treichl
Seine internationale Laufbahn begann Markus Treichl am 10. Januar 2015 mit seinem Weltcup-Debüt in Altenberg. Zunächst musste er sich, wie viele junge Piloten, im Feld etablieren. Deshalb sammelte er in der Folgesaison auch Erfahrungen als Anschieber, um die Dynamik des Sports aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Über die Jahre hat er sich jedoch als einer der führenden Piloten Österreichs etabliert.
Besonders die Weltcup-Saison 2022/23 markierte einen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung. Hier erreichte er den fünften Platz in der Gesamtwertung im Zweierbob und sogar den vierten Platz im Viererbob. Diese konstanten Leistungen zeigten, dass Markus Treichl das Potenzial hat, regelmäßig um die vorderen Plätze mitzufahren. Eine erste Podiumsplatzierung im Weltcup gelang ihm im Dezember 2024 in Altenberg, als er mit seinem Viererbob auf den zweiten Platz fuhr. Dies war ein bedeutender Erfolg für den österreichischen Bobsport. Mehr Details zu den deutschen Bobteams bei Olympia finden Sie ebenfalls bei uns.
Comeback nach schwerer Knieverletzung 2025
Ein herber Rückschlag ereilte Markus Treichl im Januar 2025. Bei einem Weltcup-Rennen in seiner Heimat Innsbruck zog er sich eine Knieverletzung zu, die eine Meniskusoperation und eine monatelange Rehabilitation erforderte. Folglich war die Saison für ihn vorzeitig beendet. Solche Verletzungen können für Leistungssportler karrierebedrohend sein.
Allerdings bewies Treichl großen Kampfgeist. Bereits im Juni desselben Jahres konnte er wieder ins Training einsteigen. Sein Comeback beim Weltcup-Auftakt in Cortina d’Ampezzo war beeindruckend. Mit einem vierten Platz im Viererbob und einem zehnten Platz im Zweierbob zeigte er, dass er wieder voll konkurrenzfähig ist. Diese schnelle Rückkehr an die Spitze unterstreicht seine Professionalität und seinen Willen.
Wie stehen die Chancen für Markus Treichl bei Olympia 2026?
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand Cortina sind das große Ziel für Markus Treichl. Seine jüngsten Leistungen geben Anlass zur Hoffnung. Bei den Spielen erreichte er mit Anschieber Daniel Bertschler im Zweierbob den neunten Platz, sein bisher bestes Olympia-Resultat. Dies ist ein starkes Signal, dass er unter Druck bestehen kann.
Im Viererbob-Bewerb, der am heutigen 21. Februar 2026 stattfindet, rechnet er sich ebenfalls gute Chancen aus. Die Trainingsläufe in Cortina verliefen vielversprechend, mit konstant guten Zeiten und sogar einer Laufbestzeit. Ein Fehler im ersten Lauf des olympischen Rennens warf ihn zwar etwas zurück, doch er bleibt auf dem zehnten Platz in Schlagdistanz. Die Konkurrenz, insbesondere aus Deutschland, ist enorm stark, wie die jüngsten Ergebnisse im Schaulaufen bei Olympia 2026 und anderen Disziplinen zeigen.
Markus Treichl im Zweierbob und Viererbob
Während viele Piloten eine klare Präferenz für eine der beiden Disziplinen haben, zeigt sich Markus Treichl in beiden Schlitten konkurrenzfähig. Seine Stärken liegen in einer sauberen Fahrlinie und einem guten Gefühl für den Bob. Die folgende Tabelle vergleicht seine wichtigsten Erfolge und Charakteristika in beiden Disziplinen.
| Disziplin | Stärken | Wichtige Erfolge | Anschieber (Auswahl) |
|---|---|---|---|
| Zweierbob | Präzise Linienführung, Konstanz | Gesamtweltcup-5. (2022/23), Olympia-9. (2026) | Daniel Bertschler, Kristian Huber |
| Viererbob | Hohe Endgeschwindigkeit, starke Teamleistung | Weltcup-Podium (2. Platz 2024), Gesamtweltcup-4. (2022/23) | Sascha Stepan, Markus Sammer, Kristian Huber |
Welche Rolle spielt das Team für den Erfolg?
Im Bobsport ist der Pilot nur ein Teil des Erfolgs. Die Anschieber sind entscheidend für eine gute Startzeit, die oft über Sieg oder Niederlage entscheidet. Markus Treichl betont regelmäßig die Wichtigkeit seines Teams. Anschieber wie Sascha Stepan, Markus Sammer, Kristian Huber und Daniel Bertschler sind athletische Kraftpakete, deren Leistung am Start die Grundlage für schnelle Fahrten legt.
Die Harmonie und das Timing zwischen Pilot und Anschiebern müssen perfekt sein. Nach dem Karriereende des erfahrenen Piloten Benjamin Maier wurde das österreichische Bobteam neu strukturiert. Treichl übernahm die Rolle des führenden Piloten, was zusätzlichen Druck, aber auch eine große Verantwortung mit sich brachte. Die guten Resultate zeigen jedoch, dass das Team gut zusammenarbeitet und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Markus Treichl
Wie alt ist Markus Treichl?
Markus Treichl wurde am 28. September 1993 geboren. Im Februar 2026 ist er also 32 Jahre alt.
Was war die schwerste Verletzung von Markus Treichl?
Seine schwerste Verletzung war ein Meniskusschaden im Knie, den er sich im Januar 2025 bei einem Weltcup-Rennen in Innsbruck zuzog. Diese Verletzung erforderte eine Operation und beendete seine Saison vorzeitig.
Hat Markus Treichl schon eine Medaille bei Olympia gewonnen?
Nein, eine olympische Medaille hat Markus Treichl bisher noch nicht gewonnen. Sein bestes Ergebnis bei Olympischen Spielen ist ein neunter Platz im Zweierbob bei den Spielen 2026 in Mailand Cortina.
Wer sind die größten Konkurrenten von Markus Treichl?
Die größten Konkurrenten im Bobsport kommen traditionell aus Deutschland. Piloten wie Johannes Lochner und Francesco Friedrich dominieren seit Jahren die Weltspitze und sind auch bei den Olympischen Spielen 2026 die Top-Favoriten.
Wo kann ich mehr über die Karriere von Markus Treichl erfahren?
Eine gute Quelle für Informationen ist seine offizielle Seite bei der International Bobsleigh & Skeleton Federation (IBSF). Außerdem bietet die deutschsprachige Wikipedia-Seite eine Zusammenfassung seiner bisherigen Laufbahn.
Fazit: Ein Athlet mit Kampfgeist und Potenzial
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Markus Treichl ein zentraler Pfeiler des österreichischen Bobsports ist. Sein Weg war nicht immer einfach, wie die schwere Knieverletzung 2025 eindrücklich beweist. Dennoch hat er sich mit Entschlossenheit zurück an die Weltspitze gekämpft. Seine Leistungen bei den Olympischen Spielen 2026 und seine konstante Präsenz in den Top-Rängen des Weltcups zeigen sein großes Potenzial. Obwohl die Konkurrenz stark ist, hat Markus Treichl das Zeug dazu, auch in Zukunft für Überraschungen zu sorgen und vielleicht den Traum von einer Medaille wahr werden zu lassen.
Autor: Maximilian Weber, Wintersport-Experte
Maximilian berichtet seit über 10 Jahren über den Bobsport und hat mehrere Olympische Winterspiele vor Ort begleitet. Seine Analysen erscheinen regelmäßig in führenden Sportmagazinen.