Lucas Pinheiro Braathen, der norwegisch-brasilianische Skirennläufer, hat sich zu einer schillernden Figur im alpinen Skisport entwickelt. Seit der Saison 2024/25 startet er für Brasilien und sorgt damit für frischen Wind im traditionell von europäischen Nationen dominierten Weltcup-Zirkus. Seine außergewöhnliche Persönlichkeit und sein unkonventioneller Stil machen ihn zu einem Publikumsliebling.

Hintergrund: Vom norwegischen Talent zum brasilianischen Hoffnungsträger
Lucas Pinheiro Braathen wurde am 19. April 2000 in Rio de Janeiro geboren. Seine Mutter ist Brasilianerin, sein Vater Norweger. Er wuchs in Norwegen auf und etablierte sich dort als vielversprechendes Ski-Talent. Bis 2024 ging er für das norwegische Nationalteam an den Start und feierte beachtliche Erfolge. (Lesen Sie auch: Riesentorlauf Herren Olympia 2026: Brennsteiner fordert)
Der überraschende Wechsel zum brasilianischen Skiverband im Jahr 2024 sorgte für Aufsehen. Braathen selbst begründete diesen Schritt mit dem Wunsch, etwas Neues zu wagen und den Skisport in Brasilien populärer zu machen. «Ich möchte eine Inspiration für junge Menschen in Brasilien sein und ihnen zeigen, dass auch sie ihre Träume verwirklichen können», sagte er in einem Interview. Dieser Schritt wurde von vielen Seiten als mutig und visionär gelobt. Die FIS (Fédération Internationale de Ski) unterstützt Initiativen zur Förderung des Skisports in weniger traditionellen Nationen.
Aktuelle Entwicklung: Zwischen Schockmomenten und Podestplätzen
Die Vorbereitung auf die aktuelle Saison verlief für Lucas Pinheiro Braathen nicht ohne Turbulenzen. Wie der Kicker berichtet, entging er im Training nur knapp einem schweren Unfall, als ein anderer Skifahrer plötzlich auf der Piste auftauchte. «Fünf Zentimeter, und es wäre mein Bein gewesen», kommentierte er den Vorfall. Er sieht den Vorfall als «Erinnerung daran, wie kostbar die Träume sind, denen wir nachjagen.» (Lesen Sie auch: Riesenslalom Olympia: 2026: Odermatt jagt Gold)
Trotz dieses Schockmoments konnte Lucas Pinheiro Braathen seine Form rechtzeitig zum Saisonstart finden. Im Dezember 2024 schaffte er es erstmals für Brasilien aufs Podest und feierte damit einen historischen Erfolg. Dies unterstreicht sein Potenzial und seine Ambitionen für die kommenden Olympischen Winterspiele.
Reaktionen und Stimmen: Lob von Ski-Legende Aamodt
Die Leistungen von Lucas Pinheiro Braathen werden auch von anderen Größen des Skisports aufmerksam verfolgt. Kjetil André Aamodt, eine norwegische Ski-Ikone, sieht in ihm sogar Parallelen zu Alberto Tomba, einem der charismatischsten und erfolgreichsten Skirennläufer aller Zeiten. Aamodt lobte Braathen in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport als einen starken Skifahrer mit einer außergewöhnlichen Persönlichkeit, der sowohl attraktiv als auch exzentrisch sei. Um jedoch das Niveau des dreifachen Olympiasiegers Tomba zu erreichen, müsse Braathen “ein bisschen mehr gewinnen”, so Aamodt. Der Artikel Braathen im tomba-fieber: aamodt sieht beim ski-star grosse parallelen fasst Aamodts Einschätzung zusammen. (Lesen Sie auch: Olympia Programm von Heute: Highlights und Entscheidungen)
Diese Vergleiche sind natürlich eine große Ehre für Lucas Pinheiro Braathen und spornen ihn zusätzlich an, sein volles Potenzial auszuschöpfen.
Was bedeutet das? Ausblick auf die Zukunft
Der Wechsel von Lucas Pinheiro Braathen zum brasilianischen Skiverband ist mehr als nur ein sportlicher Transfer. Er ist ein Signal für die Globalisierung des Skisports und ein Zeichen dafür, dass auch Athleten aus weniger traditionellen Nationen im Weltcup erfolgreich sein können. Seine Erfolge sind von großer Bedeutung für die Entwicklung des Skisports in Brasilien und könnten eine neue Generation von Skifahrern inspirieren. (Lesen Sie auch: MSC München: Münchner Sicherheitskonferenz: Merz' Rede)

Mit Blick auf die Zukunft hat sich Lucas Pinheiro Braathen ehrgeizige Ziele gesetzt. Er möchte bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo im Jahr 2026 eine Medaille für Brasilien gewinnen. Dies wäre ein historischer Erfolg und würde den Skisport in Brasilien endgültig auf die Landkarte bringen.Das Potenzial und den Willen dazu hat er zweifellos.
Häufig gestellte Fragen zu lucas pinheiro braathen
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Warum startet Lucas Pinheiro Braathen für Brasilien?
Lucas Pinheiro Braathen startet seit der Saison 2024/25 für Brasilien, um den Skisport in dem Land populärer zu machen und junge Menschen zu inspirieren. Er möchte zeigen, dass auch Athleten aus weniger traditionellen Ski-Nationen erfolgreich sein können und ihre Träume verwirklichen können.
Welche Erfolge hat Lucas Pinheiro Braathen bisher gefeiert?
Lucas Pinheiro Braathen hat bereits sechs Weltcupsiege errungen. Im Dezember 2024 schaffte er es erstmals für Brasilien aufs Podest. Zuvor startete er für Norwegen und etablierte sich dort als vielversprechendes Ski-Talent. Seine größten Erfolge feierte er im Slalom und Riesenslalom.
Mit wem wird Lucas Pinheiro Braathen verglichen?
Lucas Pinheiro Braathen wird von der norwegischen Ski-Legende Kjetil André Aamodt mit Alberto Tomba verglichen. Aamodt lobt Braathens außergewöhnliche Persönlichkeit und seinen Fahrstil, der an den charismatischen Italiener erinnert. Allerdings müsse Braathen noch mehr gewinnen, um Tomba zu erreichen.
Welche Ziele hat sich Lucas Pinheiro Braathen für die Zukunft gesetzt?
Lucas Pinheiro Braathen möchte bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo eine Medaille für Brasilien gewinnen. Dies wäre ein historischer Erfolg für den brasilianischen Skisport und würde seine Bemühungen krönen, den Sport in Brasilien populärer zu machen.
Wie gefährlich ist der alpine Skisport?
Der alpine Skisport birgt Risiken. Lucas Pinheiro Braathen entging im Training nur knapp einem schweren Unfall. Auch andere Skirennläufer wie Matteo Franzoso und Cyprien Sarrazin hatten in der Vergangenheit schwere Stürze. Eine gute Vorbereitung und das Beachten der Sicherheitsvorkehrungen sind daher unerlässlich.
