Lisa Eder, eine der Top-Skispringerinnen Österreichs, hat bei der Olympia-Premiere im Großschanzen-Springen der Damen den siebten Platz belegt. Das Ergebnis enttäuschte die hohen Erwartungen, nachdem Eder bereits auf der Normalschanze knapp eine Medaille verpasst hatte. Das Springen fand am Sonntag in Predazzo statt, wobei sich die Athletinnen schwierigen Bedingungen stellen mussten.

Lisa Eder im Fokus der Olympia-Premiere
Die Einführung des Großschanzen-Springens für Frauen bei den Olympischen Spielen markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Skispringens. Der Internationale Skiverband (FIS) hat sich zum Ziel gesetzt, die Gleichstellung der Geschlechter im Sport voranzutreiben. Lisa Eder, als eine der führenden Athletinnen ihres Landes, stand dabei besonders im Fokus. Vor dem Wettkampf äußerte sie sich jedoch bereits verhalten. Laut sport.ORF.at dämpfte Eder ihre Erwartungen, da sie mit der Schanze in Predazzo noch ihre Schwierigkeiten habe.
Der Wettkampf im Detail
Der Wettkampf selbst war von schwierigen Bedingungen geprägt. Lisa Eder hatte, wie viele andere Springerinnen auch, mit wechselnden Windverhältnissen und einer anspruchsvollen Schanzencharakteristik zu kämpfen. Bereits im Vorfeld hatte Eder ihre Bedenken bezüglich der Schanze geäußert, da diese «null Radius und einen extrem langen Tisch» habe, was ihr überhaupt nicht liege, so Eder laut sport.ORF.at. Im Abschlusstraining belegte sie die Ränge 13, 16 und 8. (Lesen Sie auch: "In aller Freundschaft": Lisa Schroth mit neuem…)
Trotz dieser Herausforderungen zeigte Eder im Wettkampf eine solide Leistung. Mit Sprüngen von 120 und 123 Metern erreichte sie insgesamt 215,5 Punkte und belegte damit den siebten Platz. Die Salzburger Nachrichten berichteten, dass Eder nach ihrem vierten Platz von der Normalschanze von großer Nervosität erzählt hatte. Vom weniger geliebten großen Bakken musste die Salzburgerin zunächst mit Rückenwind und einer Anlaufverlängerung umgehen.
Die Konkurrenz
Den Sieg sicherte sich die Norwegerin Anna Odine Ström, die bereits auf der Normalschanze triumphiert hatte. Sie gewann vor ihrer Teamkollegin Eirin Maria Kvandal und der Slowenin Nika Prevc. Ström demonstrierte ihre Klasse mit zwei herausragenden Sprüngen und verwies die Konkurrenz deutlich auf die Plätze. Für das österreichische Team verlief der Wettkampf insgesamt enttäuschend. Neben Eder konnte keine weitere Österreicherin in die Top 10 springen. Lisa Hirner wurde 18., Julia Mühlbacher 22. und Meghann Wadsak 38.
Reaktionen und Stimmen
Trotz des verpassten Podestplatzes zeigte sich Lisa Eder kämpferisch. Sie betonte, dass sie aus dem Wettkampf wichtige Erfahrungen gesammelt habe und weiterhin hart arbeiten werde, um ihre Ziele zu erreichen. «Erwartungen hab ich nicht mehr viel, mein Wettkampf, wo ich mir die größten Chancen ausgerechnet habe, ist schon vorbei», so Eder gegenüber sport.ORF.at. «Meine Verdauung ist recht gut. Verdaut habe ich es daher gut, aber enttäuscht bin ich noch immer.» (Lesen Sie auch: Napoli – Roma: gegen: Spitzenspiel endet mit…)
Auch der österreichische Cheftrainer äußerte sich nach dem Wettkampf. Er lobte den Einsatz seiner Athletinnen, räumte aber ein, dass noch viel Arbeit vor dem Team liege. Ziel sei es, die Springerinnen kontinuierlich weiterzuentwickeln und sie langfristig an die Weltspitze heranzuführen.
Lisa Eder: Was bedeutet das Ergebnis?
Das Ergebnis von Lisa Eder bei der Olympia-Premiere auf der Großschanze zeigt, dass sie weiterhin zu den besten Skispringerinnen der Welt gehört. Allerdings wurde auch deutlich, dass die Konkurrenz stark ist und die Leistungsdichte an der Spitze zugenommen hat. Für Eder und das gesamte österreichische Team gilt es nun, die richtigen Schlüsse aus dem Wettkampf zu ziehen und sich gezielt auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr bietet die nächste große Chance, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen.
Die Salzburger Nachrichten schreiben, dass der neue Super-Team-Bewerb der Männer am Montag die letzte Chance für die Springer-Sparte bleibt, um im sechsten Bewerb in Italien doch noch die erste Medaille zu holen. (Lesen Sie auch: Kind Herztransplantation: Drama um erfrorenes Herz)

Ausblick
Für die Zukunft des österreichischen Skispringens ist es entscheidend, in die Nachwuchsförderung zu investieren und junge Talente frühzeitig zu entdecken und zu fördern. Nur so kann sichergestellt werden, dass Österreich auch in Zukunft eine bedeutende Rolle im internationalen Skisprungzirkus spielt. Skispringen bleibt eine faszinierende Sportart, die viele Menschen begeistert.
Zeitplan der Skisprung-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2026
| Datum | Uhrzeit | Bewerb |
|---|---|---|
| 08. Februar 2026 | 17:30 Uhr | Normalschanze Damen |
| 09. Februar 2026 | 17:30 Uhr | Normalschanze Herren |
| 12. Februar 2026 | 17:30 Uhr | Mixed-Team Normalschanze |
| 15. Februar 2026 | 18:45 Uhr | Großschanze Damen |
| 16. Februar 2026 | 17:30 Uhr | Großschanze Herren |
| 17. Februar 2026 | 17:30 Uhr | Team Herren Großschanze |
Häufig gestellte Fragen zu lisa eder
Welchen Platz belegte Lisa Eder bei der Olympia-Premiere im Großschanzen-Springen?
Lisa Eder erreichte den siebten Platz bei der Olympia-Premiere im Großschanzen-Springen der Damen. Trotz hoher Erwartungen konnte sie die Medaillenränge nicht erreichen. Der Wettkampf fand am Sonntag in Predazzo statt.
Wer gewann die Goldmedaille im Großschanzen-Springen der Damen bei Olympia 2026?
Anna Odine Ström aus Norwegen sicherte sich die Goldmedaille im Großschanzen-Springen der Damen bei den Olympischen Spielen 2026. Sie wiederholte damit ihren Erfolg von der Normalschanze und verwies die Konkurrenz auf die Plätze. (Lesen Sie auch: Frauen Bundesliga: Wolfsburg patzt, Bayern winkt)
Welche Schwierigkeiten hatte Lisa Eder mit der Großschanze in Predazzo?
Lisa Eder hatte im Vorfeld des Wettkampfs geäußert, dass sie mit der Schanze in Predazzo ihre Schwierigkeiten habe. Sie bemängelte, dass die Schanze «null Radius und einen extrem langen Tisch» habe, was ihr überhaupt nicht liege.
Wie reagierte Lisa Eder auf ihren siebten Platz bei der Olympia-Premiere?
Trotz des verpassten Podestplatzes zeigte sich Lisa Eder kämpferisch. Sie betonte, dass sie aus dem Wettkampf wichtige Erfahrungen gesammelt habe und weiterhin hart arbeiten werde, um ihre Ziele zu erreichen. Sie sei enttäuscht, aber habe es gut verdaut.
Was sind die nächsten Ziele für Lisa Eder im Skispringen?
Für Lisa Eder und das gesamte österreichische Team gilt es nun, die richtigen Schlüsse aus dem Wettkampf zu ziehen und sich gezielt auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr bietet die nächste große Chance, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen.
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