Aufgrund der angespannten Lawinensituation in Tirol hat der Lawinenwarndienst Tirol am 21. Februar 2026 den AT-Alert für das gesamte Bundesland ausgerufen. Diese Maßnahme wurde aufgrund der großen Lawinengefahr und der erheblichen Neuschneemengen ergriffen, die die Situation in den Bergen als besonders prekär erscheinen lassen.

Hintergrund: Warum ist der Lawinenwarndienst Tirol so wichtig?
Der Lawinenwarndienst Tirol ist eine Einrichtung des Landes Tirol, die kontinuierlich die Schneeverhältnisse und die Lawinengefahr in den Tiroler Bergen beobachtet und bewertet. Er erstellt täglich einen Lawinenlagebericht, der Informationen über die aktuelle Gefahrenstufe, die Schneedeckenstabilität und die zu erwartenden Entwicklungen enthält. Diese Informationen sind für alle, die sich in den Bergen aufhalten – sei es zum Skifahren, Snowboarden, Tourengehen oder Wandern – von entscheidender Bedeutung, um das Risiko von Lawinenunfällen zu minimieren. Der Lawinenwarndienst Tirol stellt seine Informationen online und über die Lawinen-App zur Verfügung. (Lesen Sie auch: Lawinenabgang Tirol: in fordert Todesopfer – Was…)
Aktuelle Entwicklung: AT-Alert und die Folgen
Der AT-Alert, der am Samstag, den 21. Februar 2026, ausgelöst wurde, ist eine Gefahreninformation, die vom Land Tirol herausgegeben wird, um die Bevölkerung auf eine akute Gefahrensituation aufmerksam zu machen. Im konkreten Fall des Lawinenwarndienst Tirol bedeutet dies, dass eine sehr hohe Lawinengefahr besteht und besondere Vorsicht geboten ist. Wie Der Standard berichtet, wurden alle Mobiltelefone in Tirol über den AT-Alert auf die Schneebrettgefahr im freien Gelände aufmerksam gemacht. Elmar Rizzoli, Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement, appellierte an die Bevölkerung und Gäste, im gesicherten Gelände zu bleiben und Variantenabfahrten zu vermeiden.
Details zur Lawinensituation
- Gefahrenstufe: In Teilen Tirols, Vorarlbergs, Salzburgs und Kärntens herrscht Lawinengefahr der Stufe 4 (von 5).
- Auswirkungen: Am Freitag, den 20. Februar 2026, kamen bereits fünf Menschen bei Lawinenabgängen in Tirol und Vorarlberg ums Leben.
- Einsätze: Allein in Tirol gab es am Freitag über 30 Einsätze aufgrund von Lawinen.
- Unterstützung: Das Bundesheer unterstützt die Lawinenkommissionen mit Erkundungsflügen und Personentransporten.
Reaktionen und Stimmen zur aktuellen Lage
Die Lawinenwarnzentrale Tirol warnt eindringlich vor Touren im freien Gelände. Die Experten weisen darauf hin, dass die Schneedecke aufgrund der Neuschneemengen und der unterschiedlichen Schneeschichten sehr instabil ist. Bereits geringe Zusatzbelastungen können ausreichen, um ein Schneebrett auszulösen. Die Behörden raten dringend, sich vor jeder Tour im freien Gelände über die aktuelle Lawinenlage zu informieren und die Warnungen des Lawinenwarndienst Tirol ernst zu nehmen. (Lesen Sie auch: Union Berlin – Leverkusen: gegen: Eisern-Team will)
Lawinenwarndienst Tirol: Was bedeutet das für die kommenden Tage?
Die angespannte Lawinensituation in Tirol wird voraussichtlich auch in den kommenden Tagen anhalten. Die Wetterprognosen sagen weitere Schneefälle voraus, was die Gefahr zusätzlich erhöhen könnte. Es ist daher ratsam, weiterhin äußerst vorsichtig zu sein und sich an die Empfehlungen des Lawinenwarndienst Tirol zu halten. Die Unterstützung durch das Bundesheer wurde vorerst bis Samstagabend, 18:00 Uhr, angesetzt, kann aber bei Bedarf verlängert werden.
FAQ zum Lawinenwarndienst Tirol und AT-Alert
Häufig gestellte Fragen zu lawinenwarndienst tirol
Was bedeutet die Lawinenwarnstufe 4, die vom Lawinenwarndienst Tirol ausgegeben wurde?
Die Lawinenwarnstufe 4 bedeutet «große Lawinengefahr». Das bedeutet, dass die Schneedecke an vielen Hängen nur geringfügig stabil ist. Die Auslösung von Lawinen ist bereits bei geringer Zusatzbelastung wahrscheinlich. Es wird dringend empfohlen, auf Touren im freien Gelände zu verzichten. (Lesen Sie auch: Laura Dahlmeier: Huber spricht über tragischen Tod)
Was ist der AT-Alert, der vom Land Tirol in Bezug auf die Lawinengefahr ausgelöst wurde?
Der AT-Alert ist eine Information des Landes Tirol, die über Mobilfunk an die Bevölkerung gesendet wird, um vor einer akuten Gefahrensituation zu warnen. Im Fall der Lawinengefahr dient er dazu, auf die prekäre Situation aufmerksam zu machen und zu erhöhter Vorsicht aufzufordern.

Wo finde ich aktuelle Informationen zur Lawinenlage in Tirol?
Die aktuellsten Informationen zur Lawinenlage in Tirol erhalten Sie direkt beim Lawinenwarndienst Tirol auf der Webseite lawine.tirol.gv.at oder über die Lawinen-App Tirol. Dort finden Sie den täglichen Lawinenlagebericht mit allen wichtigen Details. (Lesen Sie auch: Nintendo Switch Pokemon Feuerrote: Pokémon für: Release)
Welche Rolle spielt das Bundesheer bei der aktuellen Lawinensituation in Tirol?
Das Bundesheer unterstützt die Lawinenkommissionen in Tirol mit Erkundungsflügen zur Lagebeurteilung und mit Personentransporten der Bergrettung. Dies ermöglicht es den Einsatzkräften, Lawinensprengungen durchzuführen und Personen aus Gefahrenbereichen zu bergen.
Was sollte ich tun, wenn ich in Tirol unterwegs bin und den AT-Alert erhalte?
Wenn Sie den AT-Alert erhalten, sollten Sie besonders vorsichtig sein und sich über die aktuelle Lawinensituation informieren. Vermeiden Sie Touren im freien Gelände und bleiben Sie auf gesicherten Pisten oder Wegen. Beachten Sie die Anweisungen der lokalen Behörden und Lawinenkommissionen.
Tabelle: Lawineneinsätze in Tirol am 20. Februar 2026 (Auswahl)
| Ort | Ereignis | Details |
|---|---|---|
| Serfaus | Lawinenabgang | Eine Person verschüttet, lebensbedrohlicher Zustand |
| Kolassberg (Bezirk Innsbruck-Land) | Lawinenabgang | Entwarnung, keine Personen verschüttet |
| Diverse Orte | Mehr als 30 Einsätze | Lawineneinsätze im gesamten Bundesland |
Die Tabelle zeigt eine Auswahl der Lawineneinsätze vom 20. Februar 2026. Die hohe Anzahl der Einsätze verdeutlicht die angespannte Lawinensituation in Tirol.
Weitere Informationen und Verhaltensregeln finden Sie auf der Webseite des Deutschen Alpenvereins.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
