Ein Lawinenabgang auf der Schmittenhöhe in Zell am See hat am Montagabend einen Großeinsatz ausgelöst. Die Pistenrettung entdeckte die Lawine abseits der gesicherten Pisten und alarmierte die Einsatzkräfte. Mehr als 80 Personen von Bergrettung, Feuerwehr und Alpinpolizei suchten nach möglichen Verschütteten. Nach fast vier Stunden konnte jedoch Entwarnung gegeben werden.

Hintergrund zum Lawinenrisiko in den Alpen
Lawinen entstehen, wenn eine Schneedecke instabil wird und sich von einem Hang löst. Dies kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, darunter Neuschnee, Temperaturänderungen, Wind und die Beschaffenheit des Geländes. Besonders gefährlich sind sogenannte Schneebrettlawinen, bei denen eine zusammenhängende Schneeschicht auf einer Schwachschicht abgleitet. Die Schmittenhöhe, ein bekannter Berg in den österreichischen Alpen, ist aufgrund ihrer Topographie und Schneeverhältnisse anfällig für Lawinen. Regelmäßige Lawinenwarnungen und Sicherheitsmaßnahmen sollen das Risiko für Wintersportler minimieren. Informationen zur aktuellen Lawinensituation in Salzburg bietet die Lawinenwarnzentrale Salzburg. (Lesen Sie auch: Lawinenabgang Zell am See: in am löst…)
Aktuelle Entwicklung: Lawinenabgang auf der Schmittenhöhe im Detail
Der Lawinenabgang ereignete sich am Montag, dem 24. Februar 2026, gegen 17:20 Uhr in der Nähe der Talstation der Breiteckbahn auf einer Seehöhe von etwa 1.613 Metern, wie salzburg.ORF.at berichtet. Das Schneebrett war etwa 60 Meter breit und 100 Meter lang. Da zunächst unklar war, ob Personen verschüttet wurden, wurde eine großangelegte Suchaktion gestartet. Insgesamt waren 45 Bergretter der Ortsstellen Zell am See, Kaprun und Saalfelden, sowie 25 Feuerwehrleute im Einsatz. Auch vier Hundeführer der Bergrettung waren an der Suche beteiligt. Drei Hubschrauber unterstützten die Suchaktion aus der Luft, wie auf Salzburg24 zu lesen ist.
Reaktionen und Appelle der Bergrettung
Die Bergrettung Pinzgau vermutet, dass der Lawinenabgang auf der Schmittenhöhe von einem Variantenfahrer ausgelöst wurde. Bezirksleiter Bernd Tritscher appellierte eindringlich an alle Wintersportler, jeden Lawinenabgang umgehend beim Bergrettungs-Notruf 140 oder bei der Bergbahn zu melden, selbst wenn niemand verletzt wurde. Nur so können unnötige Suchaktionen vermieden werden. Die Bergrettung betont, dass das Melden eines Lawinenabgangs, unabhängig von den Folgen, entscheidend ist, um die Sicherheit aller Wintersportler zu gewährleisten. Die Österreichische Bergrettung bietet umfangreiche Informationen und Schulungen zum Thema Lawinenprävention. (Lesen Sie auch: "Dahoam is ": Ursula Erber (91) verlässt…)
Lawinengefahr in Oberösterreich
Die Oberösterreichischen Nachrichten weisen darauf hin, dass zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs auf der Schmittenhöhe oberhalb der Baumgrenze große Lawinengefahr (Stufe 4) herrschte. Unterhalb der Baumgrenze wurde die Gefahr als erheblich eingestuft. Diese Information unterstreicht die Notwendigkeit, die Lawinenwarnberichte der regionalen Behörden ernst zu nehmen und sich entsprechend vorsichtig zu verhalten. Die aktuellen Lawinenwarnstufen sind stets auf den Webseiten der jeweiligen Landesregierungen einsehbar.
Was bedeutet der Lawinenabgang für die Zukunft?
Der Lawinenabgang auf der Schmittenhöhe erinnert eindrücklich an die potenziellen Gefahren im alpinen Gelände. Es ist zu erwarten, dass die Sensibilisierung für das Thema Lawinenprävention weiter zunimmt. Die Bergbahnen und Rettungsdienste werden ihre Sicherheitsmaßnahmen möglicherweise verstärken und noch intensiver auf die Eigenverantwortung der Wintersportler setzen. Zudem könnten technische Lösungen, wie beispielsweise verbesserte Lawinenwarnsysteme und Ortungsgeräte, eine größere Rolle spielen. Es bleibt zu hoffen, dass solche Ereignisse dazu beitragen, das Bewusstsein für die Risiken zu schärfen und Unfälle in Zukunft zu vermeiden. (Lesen Sie auch: Viktor Orban Ungarn: Orbán in der Kritik:…)
Daten zum Einsatz
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Daten zum Lawineneinsatz auf der Schmittenhöhe zusammen:

| Datum | Uhrzeit | Ort | Höhe | Breite | Länge | Einsatzkräfte |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 24. Februar 2026 | 17:20 Uhr | Schmittenhöhe, Nähe Breiteckbahn Talstation | 1.613 Meter | 60 Meter | 100 Meter | 80+ (Bergrettung, Feuerwehr, Alpinpolizei) |
Häufig gestellte Fragen zu lawinenabgang schmittenhöhe
Wo genau ereignete sich der Lawinenabgang auf der Schmittenhöhe?
Der Lawinenabgang ereignete sich am 24. Februar 2026 in der Nähe der Talstation der Breiteckbahn auf der Schmittenhöhe in Zell am See, auf einer Höhe von etwa 1.613 Metern. Das Schneebrett war 60 Meter breit und 100 Meter lang. (Lesen Sie auch: Ungarn Blockiert Ukraine Hilfe: -: Wie Ungarns…)
Wie viele Einsatzkräfte waren an der Suchaktion beteiligt?
An der Suchaktion nach dem Lawinenabgang auf der Schmittenhöhe waren über 80 Personen beteiligt, darunter Bergretter aus Zell am See, Kaprun und Saalfelden, sowie Feuerwehrleute und Alpinpolizei. Auch vier Hundeführer der Bergrettung waren im Einsatz.
Wurde jemand bei dem Lawinenabgang auf der Schmittenhöhe verschüttet?
Glücklicherweise wurde bei dem Lawinenabgang auf der Schmittenhöhe niemand verschüttet. Nach einer mehrstündigen Suchaktion konnte Entwarnung gegeben werden. Die Bergrettung vermutet, dass der Lawinenabgang von einem Variantenfahrer ausgelöst wurde.
Welche Lawinenwarnstufe galt zum Zeitpunkt des Abgangs?
Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs auf der Schmittenhöhe herrschte oberhalb der Baumgrenze große Lawinengefahr (Stufe 4). Unterhalb der Baumgrenze wurde die Lawinengefahr als erheblich eingestuft. Es wird dringend empfohlen, die Lawinenwarnberichte zu beachten.
Was soll man tun, wenn man einen Lawinenabgang beobachtet?
Die Bergrettung appelliert eindringlich, jeden Lawinenabgang umgehend beim Bergrettungs-Notruf 140 oder bei der Bergbahn zu melden, selbst wenn niemand verletzt wurde. Dies hilft, unnötige Suchaktionen zu vermeiden und die Sicherheit aller Wintersportler zu gewährleisten.
