Der Klimawandel manifestiert sich im Januar auf beunruhigende Weise: Während einige Regionen unter Schnee und Eis leiden, erlebt der Rest der Welt einen der wärmsten Jahresauftakte seit Beginn der Aufzeichnungen. Der jüngste Januar reiht sich als fünftwärmster in die Geschichte ein und verdeutlicht die zunehmende Instabilität des globalen Klimasystems. Klimawandel Januar steht dabei im Mittelpunkt.

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- Globale Temperaturrekorde und regionale Kälteextreme
- Wie beeinflusst der Klimawandel den Januar?
- Kälte in Europa, Hitze in der Südhalbkugel
- Auswirkungen auf die Meere
- Anpassung an zunehmende Extreme
- Die Rolle des Klimawandels im Januar
- Globale Auswirkungen und regionale Unterschiede
- Was bedeutet das für die Zukunft?
- Fazit
Globale Temperaturrekorde und regionale Kälteextreme
Der Januar 2026 war global gesehen der fünftwärmste Januar seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 12,95 Grad Celsius, was 0,51 Grad Celsius über dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 liegt. Dies geht aus Daten des EU-Klimawandeldienstes Copernicus hervor. Besonders auffällig ist der Kontrast zwischen der Nord- und Südhalbkugel, wobei Europa den kältesten Januar seit 2010 erlebte, während die Südhalbkugel unter Rekordhitze litt.
Die wichtigsten Fakten
- Januar 2026 war weltweit der fünftwärmste Januar seit Beginn der Aufzeichnungen.
- Die globale Durchschnittstemperatur lag 0,51 Grad Celsius über dem Durchschnitt von 1991 bis 2020.
- Europa erlebte den kältesten Januar seit 2010, mit einer Durchschnittstemperatur von -2,34 Grad Celsius.
- Rekordhitze auf der Südhalbkugel führte zu Bränden in Australien und Chile sowie Überschwemmungen im südlichen Afrika.
- Die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur betrug 20,68 Grad Celsius und war die vierthöchste für diesen Monat.
Wie beeinflusst der Klimawandel den Januar?
Der Klimawandel beeinflusst den Januar und andere Monate durch eine Zunahme extremer Wetterereignisse. Wärmere globale Durchschnittstemperaturen führen zu einer stärkeren Verdunstung, was wiederum zu intensiveren Niederschlägen und Überschwemmungen in einigen Regionen führt. Gleichzeitig können veränderte atmosphärische Strömungen Kaltluft aus der Arktis in gemäßigte Breiten lenken, was zu Kältewellen führt. Diese gegenläufigen Effekte verdeutlichen die Komplexität des Klimasystems und die Herausforderungen bei der Vorhersage regionaler Klimaauswirkungen. (Lesen Sie auch: Adipositas Infektionsrisiko: Übergewicht macht Krank!)
Kälte in Europa, Hitze in der Südhalbkugel
Während weite Teile Europas im Januar unter einer Kältewelle litten, die den kältesten Januar seit 2010 mit sich brachte, erlebte die Südhalbkugel Rekordhitze. Die Durchschnittstemperatur in Europa lag bei -2,34 Grad Celsius, was 1,63 Grad kälter ist als im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020. Diese Kälte wurde durch Schneestürme in den USA ergänzt. Auf der Südhalbkugel hingegen gab es intensive Brände in Australien und Chile sowie schwere Überschwemmungen im südlichen Afrika, wie Stern berichtet.
Auswirkungen auf die Meere
Die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur betrug im Januar 20,68 Grad Celsius und war damit die vierthöchste für diesen Monat. Sie lag 0,29 Grad unter dem Rekord vom Januar 2024. Teile des Nordatlantiks, einschließlich der Norwegischen See, verzeichneten Rekordwerte. In der Arktis lag die durchschnittliche Meereisausdehnung im Januar sechs Prozent unter dem Durchschnitt, was den drittniedrigsten Wert für diesen Monat darstellt. Diese Veränderungen haben Auswirkungen auf marine Ökosysteme und das globale Klima.
Die globale Durchschnittstemperatur im Januar lag 0,51 Grad Celsius über dem Durchschnitt von 1991 bis 2020. Die Meereisausdehnung in der Arktis war sechs Prozent geringer als der Durchschnitt. (Lesen Sie auch: Maxwell Verweigert Aussage: Was Verschweigt Sie dem…)
Anpassung an zunehmende Extreme
«Der Januar 2026 war eine eindringliche Erinnerung daran, dass das Klimasystem gleichzeitig sehr kaltes Wetter in einer Region und extreme Hitze in einer anderen hervorbringen kann», sagte Samantha Burgess vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage. Dies zeigt, wie wichtig Anpassung an zunehmende Extreme ist, um die Gesellschaft auf erhöhte Klimarisiken vorzubereiten. Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel umfassen den Bau von widerstandsfähiger Infrastruktur, die Entwicklung von Frühwarnsystemen für extreme Wetterereignisse und die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft.
Die Rolle des Klimawandels im Januar
Der Klimawandel spielt eine entscheidende Rolle bei den beobachteten Temperaturabweichungen im Januar. Die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre führt zu einer Erwärmung des globalen Klimas, was wiederum die Wahrscheinlichkeit von Hitzewellen erhöht. Gleichzeitig können veränderte Wetterlagen dazu führen, dass Kaltluft aus den Polarregionen in gemäßigte Breiten vordringt, was zu Kälteperioden führt. Das Zusammenspiel dieser Faktoren führt zu einer Zunahme extremer Wetterereignisse, die erhebliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben können. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bietet umfassende Informationen zum Thema Klimawandel und dessen Auswirkungen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Globale Auswirkungen und regionale Unterschiede
Die globalen Auswirkungen der Temperaturabweichungen im Januar sind vielfältig. In Regionen, die von Hitzewellen betroffen sind, kann es zu Ernteausfällen, Wasserknappheit und gesundheitlichen Problemen kommen. In Gebieten mit extremer Kälte können Infrastruktur und Landwirtschaft beeinträchtigt werden. Die regionalen Unterschiede in den Auswirkungen des Klimawandels verdeutlichen die Notwendigkeit lokaler Anpassungsstrategien. Es ist wichtig, die spezifischen Risiken und Herausforderungen jeder Region zu berücksichtigen, um wirksame Maßnahmen zur Minderung der Auswirkungen des Klimawandels zu entwickeln. Wie die Tagesschau berichtet, sind die Auswirkungen des Klimawandels bereits heute spürbar. Lesen Sie hier mehr. (Lesen Sie auch: Schulstress Kinder: Was Tun, wenn die Schule…)
Der Klimawandel wird durch die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre verursacht, hauptsächlich durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Diese Gase absorbieren Wärme und verhindern, dass sie ins Weltall entweicht, was zu einer Erwärmung des globalen Klimas führt.

Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Ereignisse im Januar 2026 sind ein Warnsignal für die Zukunft. Wenn die Treibhausgasemissionen nicht drastisch reduziert werden, ist mit einer weiteren Zunahme extremer Wetterereignisse zu rechnen. Dies wird erhebliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, die Wirtschaft und die Umwelt haben. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen Maßnahmen ergreifen, um den Klimawandel zu bekämpfen und sich an seine Auswirkungen anzupassen. Die Europäische Umweltagentur (EUA) stellt Daten und Informationen zur Verfügung, um politische Entscheidungen im Bereich des Klimaschutzes zu unterstützen. Hier geht es zur Webseite.
Fazit
Der Kontrast zwischen Nord und Süd im Januar 2026 verdeutlicht die komplexen und oft widersprüchlichen Auswirkungen des Klimawandels. Während einige Regionen unter extremer Kälte leiden, erleben andere Rekordhitze. Diese Ereignisse sind eine Mahnung, dass der Klimawandel bereits heute Realität ist und dass dringende Maßnahmen erforderlich sind, um seine schlimmsten Auswirkungen zu verhindern. Es ist entscheidend, dass wir uns auf eine Zukunft mit zunehmenden Extremen vorbereiten und gleichzeitig alles daran setzen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen. Nur so können wir eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen sichern. (Lesen Sie auch: Rolltreppe Unfall Dresden: Frau Schwer Verletzt in…)




