Katarina Witt äußert sich deutlich zu ihren Erwartungen an Männer. Für eine «Memme» habe sie keinen Platz, erklärt die Eiskunstlauf-Legende.

Katarina Witt, 60, hat genaue Vorstellungen davon, was sie sich von einem Partner wünscht. Im Interview mit dem Magazin «Bunte» zeigt sie sich gegenüber einigen «modernen» Veränderungen im Männer- und Frauenbild skeptisch. (Lesen Sie auch: Jogi noch: Löw: Noch-Ehefrau Daniela verliert)
Auch Männer dürfen Schwäche zeigen
«Manchmal wundere ich mich schon, wenn ich die Tür aufhalte, und drei junge Männer latschen durch. Also, da bin ich noch eine andere Generation», sagt die frühere Eiskunstläuferin und wird noch deutlicher. «Ich brauche keinen Mann, der auf Socken seinen Namen tanzt. Ich will einen Mann, keine Memme.» Ein Mann sollte «auch mal eine Glühbirne einschrauben können». Schließlich könne sie das ebenfalls. «Das Wichtigste ist doch, dass sich Männer und Frauen auf Augenhöhe begegnen und respektieren», betont die zweimalige Olympiasiegerin.
Ein starres, traditionelles Rollenverständnis lehnt Witt jedoch ab. «Ich glaube, Stärke ist, Selbstbewusstsein auszustrahlen, Stärke ist aber auch, Schwäche zu zeigen», erklärt sie. Sowohl Männer als auch Frauen hätten «schwächere Seiten». Man solle sich gegenseitig so akzeptieren, wie man ist. (Lesen Sie auch: Antonio Banderas: Rührender Familienmoment mit Ex Melanie…)
Witt betont: Liebe ist auch Arbeit
Für Witt unterscheidet sich das private vom beruflichen Glück deutlich. Nach ihren Olympia-Triumphen sei sie «eher erleichtert als glücklich» gewesen, da Druck und Anspannung verschwanden. Für sie sei es befriedigend gewesen, diese Leistung präsentiert zu haben. «Wenn du einen ganz großen Liebesmoment hast, ist das noch mal was ganz anderes», erklärt sie. Liebe solle nicht an Leistung geknüpft sein. «Das sollte einfach ein Gefühl sein, wo sich Menschen treffen und wo es einfach passt.» Man müsse daran arbeiten, «dass das Liebesglück auch bleibt».
Katarina Witt war in der Vergangenheit etwa mit dem Schauspieler Richard Dean Anderson, 76, dem Schauspieler und Regisseur Danny Huston, 63, und dem ehemaligen Nena-Bandmitglied Rolf Brendel, 68, liiert. Huston machte Witt einst sogar einen Heiratsantrag, wie sie der «Bild» erzählte. Nur wenige Stunde später entschieden beide, es bei einer Freundschaft zu belassen. (Lesen Sie auch: Justin Timberlake Ehekrise: Ultimatum von Jessica Biel)
Ursprünglich berichtet von: Gala




