Lesezeit: ca. 7 Minuten
Die Influenza, auch als echte Grippe bekannt, sorgt in Deutschland aktuell wieder für erhöhte Fallzahlen. Mit Stand vom 19.02.2026 hat die Grippewelle laut Robert Koch-Institut (RKI) ihren Höhepunkt zwar überschritten, die Viren sind aber weiterhin stark im Umlauf. Deshalb ist es entscheidend, die Symptome richtig zu deuten, den Unterschied zu einer Erkältung zu kennen und wirksame Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Dieser Ratgeber bietet Ihnen alle notwendigen Informationen zur aktuellen Lage.
Das Wichtigste in Kürze
- Aktuelle Lage: Die Grippewelle in Deutschland hält an, der Höhepunkt scheint aber überschritten. Hauptverursacher ist die Influenza-A-Subvariante H3N2.
- Typische Symptome: Eine Influenza beginnt meist plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie starkem Krankheitsgefühl.
- Unterschied zur Erkältung: Im Gegensatz zur schleichend beginnenden Erkältung startet die Influenza abrupt mit heftigen Beschwerden.
- Dauer: Eine unkomplizierte Influenza dauert in der Regel fünf bis sieben Tage, Abgeschlagenheit kann aber wochenlang anhalten.
- Behandlung: Im Vordergrund stehen Bettruhe und Linderung der Symptome. Antivirale Medikamente können bei schweren Verläufen ärztlich verordnet werden.
- Schutz: Die wirksamste Prävention ist die jährliche Grippeimpfung, empfohlen wird sie insbesondere für Risikogruppen.
- Ansteckung: Die Übertragung erfolgt hauptsächlich über Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen. Die Inkubationszeit beträgt nur ein bis zwei Tage.
Inhaltsverzeichnis
- Aktuelle Lage der Influenza in Deutschland
- Was ist eine Influenza genau?
- Wie erkenne ich die Symptome einer Influenza?
- Der Unterschied: Influenza vs. Erkältung
- Behandlung und Hausmittel: Was hilft wirklich?
- Schutz durch Impfung: Für wen ist sie wichtig?
- Häufig gestellte Fragen zur Influenza (FAQ)
- Fazit: Informiert und geschützt durch die Grippesaison
Die Influenza ist eine ernstzunehmende akute Infektionskrankheit der Atemwege, die am 19.02.2026 weiterhin das Infektionsgeschehen in Deutschland prägt. Ausgelöst durch Influenzaviren, verläuft sie oft deutlich schwerer als ein grippaler Infekt. Obwohl der Höhepunkt der aktuellen Welle überschritten scheint, ist Vorsicht geboten, da die Viren, insbesondere der Typ A(H3N2), weiterhin zirkulieren. Ein gutes Verständnis der Krankheit ist daher für den Eigenschutz und den Schutz anderer unerlässlich.
Aktuelle Lage der Influenza in Deutschland
Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet, dass die Grippewelle, die in der 48. Kalenderwoche 2025 begann, weiterhin anhält. Der Höhepunkt wurde zwar kürzlich überschritten, die Zahl der Arztbesuche und Hospitalisierungen aufgrund akuter Atemwegserkrankungen bleibt jedoch auf einem für die Jahreszeit hohen Niveau. Dominierend ist die Subklade K des Influenza-A-Virus (H3N2), die für einen Großteil der Fälle verantwortlich ist. Die Situation wird kontinuierlich überwacht, unter anderem durch das ARE-Wochenberichtssystem, das Daten zur Verbreitung von Atemwegserkrankungen sammelt.
Virustypen und ihre Verbreitung
Für die saisonalen Grippewellen sind hauptsächlich Influenza-A- und Influenza-B-Viren verantwortlich. Influenza-A-Viren, wie der aktuell vorherrschende H3N2-Subtyp, sind bekannt dafür, stärkere Epidemien auszulösen. Influenza-B-Viren zirkulieren oft etwas später in der Saison und betreffen häufiger Kinder. Aufgrund der ständigen Veränderung der Viren muss der Impfstoff fast jährlich angepasst werden, um einen effektiven Schutz zu gewährleisten. In unserem Beitrag zu den aktuellen Bedrohungen der Infrastruktur zeigen wir auf, wie wichtig funktionierende Gesundheitssysteme gerade in solchen Phasen sind.
Was ist eine Influenza genau?
Die Influenza ist eine hochansteckende virale Infektion, die primär die Atemwege betrifft. Die Viren dringen in die Schleimhautzellen von Nase, Rachen und Lunge ein und vermehren sich dort, was zu einer Zerstörung der Zellen und einer starken Entzündungsreaktion führt. Die Übertragung erfolgt meist durch Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen in die Luft gelangen und von anderen eingeatmet werden. Die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der ersten Symptome, ist mit ein bis zwei Tagen sehr kurz.
Wie erkenne ich die Symptome einer Influenza?
Die Symptome einer echten Influenza setzen typischerweise schlagartig ein. Im Gegensatz zu einer sich langsam anbahnenden Erkältung fühlen sich Betroffene oft von einer Stunde auf die andere schwer krank. Zu den Kernsymptomen gehören:
- Plötzliches hohes Fieber: Oft über 39°C, begleitet von Schüttelfrost.
- Starke Kopf- und Gliederschmerzen: Ein Gefühl der Zerschlagenheit ist charakteristisch.
- Trockener Reizhusten: Dieser kann sehr schmerzhaft sein und über Wochen anhalten.
- Ausgeprägtes Krankheitsgefühl: Starke Abgeschlagenheit und Müdigkeit sind typisch.
Zusätzlich können Halsschmerzen, Appetitlosigkeit und bei Kindern auch Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen auftreten. Ältere Menschen entwickeln hingegen nicht immer Fieber, was die Diagnose erschweren kann.
Der Unterschied: Influenza vs. Erkältung
Obwohl die Begriffe oft verwechselt werden, gibt es klare Unterschiede zwischen einer echten Influenza und einem grippalen Infekt (Erkältung). Die richtige Unterscheidung ist wichtig, da die Influenza zu ernsten Komplikationen führen kann. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Merkmale zusammen.
| Merkmal | Influenza (Echte Grippe) | Erkältung (Grippaler Infekt) |
|---|---|---|
| Krankheitsbeginn | Plötzlich, innerhalb weniger Stunden | Schleichend, über mehrere Tage |
| Fieber | Häufig und hoch (über 39°C) | Selten, meist nur erhöhte Temperatur |
| Kopf- & Gliederschmerzen | Stark und typisch | Mäßig, nicht immer vorhanden |
| Husten | Trockener, schmerzhafter Reizhusten | Oft produktiver Husten mit Schleim |
| Schnupfen | Eher selten oder schwach ausgeprägt | Typisches Hauptsymptom |
| Allgemeinzustand | Starkes Krankheitsgefühl, Bettlägerigkeit | Leichte Abgeschlagenheit |
Behandlung und Hausmittel: Was hilft wirklich?
Da die Influenza durch Viren verursacht wird, sind Antibiotika wirkungslos. Die Behandlung konzentriert sich daher auf die Linderung der Symptome und die Unterstützung des Körpers bei der Genesung. Oberste Priorität hat körperliche Schonung und Bettruhe.
Medikamentöse Behandlung der Influenza
Zur Linderung von Fieber und Schmerzen können rezeptfreie Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen nach ärztlicher Rücksprache eingesetzt werden. In schweren Fällen oder bei Risikopatienten kann ein Arzt antivirale Medikamente (sogenannte Neuraminidasehemmer wie Oseltamivir) verschreiben. Diese müssen jedoch idealerweise innerhalb der ersten 48 Stunden nach Symptombeginn eingenommen werden, um die Krankheitsdauer leicht zu verkürzen.
Bewährte Hausmittel zur Linderung
Zusätzlich zur medizinischen Behandlung können Hausmittel das Wohlbefinden deutlich verbessern:
- Ausreichend trinken: Mindestens 2,5 Liter Wasser oder Kräutertees pro Tag helfen, die Schleimhäute feucht zu halten. Holunder- und Lindenblütentee gelten als schweißtreibend.
- Inhalieren: Dampfinhalationen mit Salz oder Kamille können festsitzenden Schleim lösen und die Atemwege befeuchten.
- Wadenwickel: Kalte Wadenwickel sind ein traditionelles Mittel, um hohes Fieber zu senken.
- Ingwer und Zwiebeln: Ingwertee wirkt entzündungshemmend, während Zwiebelsirup als Hausmittel gegen Husten gilt.
Video-Empfehlung: Das Video «Grippe oder Erkältung? Die Unterschiede einfach erklärt» vom Kanal einer bekannten Krankenkasse auf YouTube fasst die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale visuell zusammen.
Schutz durch Impfung: Für wen ist sie wichtig?
Die wirksamste vorbeugende Maßnahme gegen eine Influenza ist die jährliche Grippeschutzimpfung. Da sich die Influenzaviren ständig verändern, wird der Impfstoff jede Saison neu angepasst. Für die Saison 2025/2026 kommen trivalente Impfstoffe zum Einsatz, die an die Empfehlungen der WHO angepasst sind. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung insbesondere für folgende Risikogruppen:
- Alle Personen ab 60 Jahren
- Schwangere
- Personen mit chronischen Grundleiden (z.B. der Atemwege, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes)
- Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
- Medizinisches Personal und Personen in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr
Der beste Zeitpunkt für die Impfung ist im Herbst, von Oktober bis Mitte Dezember, damit der Impfschutz rechtzeitig zur Hauptsaison der Grippewelle aufgebaut ist. Wie wichtig eine funktionierende Versorgungskette ist, wird auch in Krisen wie dem Stromausfall in Nienburg deutlich, der die Notwendigkeit von Prävention unterstreicht.
Häufig gestellte Fragen zur Influenza (FAQ)
Fazit: Informiert und geschützt durch die Grippesaison
Die Influenza bleibt auch im Februar 2026 eine relevante Gesundheitsgefahr in Deutschland. Obwohl der Höhepunkt der Welle überschritten scheint, ist das Wissen um Symptome, Übertragungswege und Behandlungsoptionen entscheidend. Die klare Unterscheidung von einer harmloseren Erkältung hilft, die Erkrankung ernst zu nehmen und rechtzeitig für Schonung zu sorgen. Die jährliche Impfung stellt nach wie vor den besten Schutz vor einem schweren Verlauf dar, ergänzt durch allgemeine Hygienemaßnahmen. Wer die Anzeichen einer Influenza erkennt und verantwortungsvoll handelt, schützt nicht nur sich selbst, sondern trägt auch zur Eindämmung der Infektionswelle bei.
Autor: Dr. med. Klaus Richter
Medizinjournalist und Experte für Infektionskrankheiten. Dr. Richter analysiert seit über 15 Jahren epidemiologische Daten und verfasst Fachartikel für verschiedene Gesundheitsportale. Seine Expertise liegt in der verständlichen Aufbereitung komplexer medizinischer Themen für die breite Öffentlichkeit.
Social Media Snippets
Twitter:
#Influenza Welle 2026: Höhepunkt überschritten, aber Viren weiter aktiv. Alles zu Symptomen, Behandlung & Unterschied zur Erkältung. So schützt ihr euch jetzt am besten! #Grippe #Gesundheit
👉 https://welt-der-legenden.de/influenza-symptome-behandlung-schutz
LinkedIn:
Die aktuelle Influenza-Welle in Deutschland: Eine Analyse der Lage im Februar 2026. Unser neuer Artikel beleuchtet die dominierenden Virustypen, typische Symptome und effektive Schutzmaßnahmen. Wichtiges Wissen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur Minimierung von Ausfällen. #Influenza #Gesundheitsmanagement #Prävention #Grippewelle
👉 https://welt-der-legenden.de/influenza-symptome-behandlung-schutz
Facebook:
Plötzliches Fieber, Gliederschmerzen und starker Husten? Das könnte die echte Grippe sein! 🤒 Die aktuelle Influenza-Welle hat es in sich. Wir haben alle wichtigen Infos für euch zusammengefasst: Woran erkennt man die Influenza, was unterscheidet sie von einer Erkältung und welche Hausmittel helfen wirklich? Bleibt gesund! #Influenza #Grippe2026 #Gesundheitstipps #Ratgeber
👉 https://welt-der-legenden.de/influenza-symptome-behandlung-schutz