Ein Wettlauf gegen die Zeit, der ganz Italien in Atem hält: Ein kleiner Junge namens Tommasino aus Neapel kämpft um sein Leben, nachdem ein verhängnisvoller Herztransplantation Fehler passiert ist. Das Spenderherz, das ihm eigentlich ein neues Leben schenken sollte, kam irreparabel beschädigt an. Nun hoffen Familie und Ärzte auf ein Wunder und suchen europaweit nach einem passenden Spenderorgan. Doch wie konnte es zu diesem tragischen Fehler kommen?

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Was geschah beim Transport des Spenderherzens?
Es begann mit einem Hoffnungsschimmer kurz vor Weihnachten. In Südtirol verstarb ein vierjähriger Junge bei einem Badeunfall. Seine Eltern entschieden sich, seine Organe zu spenden – darunter sein Herz. Für Tommasino, der seit seiner Diagnose im Alter von vier Monaten auf ein Spenderherz wartete, schien dies die Rettung in letzter Minute zu sein. Doch die Freude währte nicht lange. Wie Stern berichtet, kam es beim Transport von Bozen ins rund 800 Kilometer entfernte Neapel zu einem folgenschweren Fehler. Anstatt das Herz wie üblich in Eis zu lagern, wurde es in Trockeneis transportiert, das Temperaturen von minus 78 Grad Celsius erreicht. Bei der Ankunft in Neapel war das Organ «buchstäblich erfroren», so die erschütternde Diagnose.
Dieser Herztransplantation Fehler hatte verheerende Konsequenzen. Obwohl bekannt war, dass das Herz irreparabel beschädigt war, wurde es dem kleinen Tommasino transplantiert. Die Eltern des Jungen gaben an, von diesem Umstand nichts gewusst zu haben. Eine Entscheidung, die nun europaweit für Entsetzen und Fassungslosigkeit sorgt.
Kurzprofil
- Tommasino ist zwei Jahre alt und leidet an einem schweren Herzfehler.
- Ein Spenderherz wurde gefunden, aber beim Transport durch Trockeneis beschädigt.
- Das beschädigte Herz wurde trotzdem transplantiert.
- Tommasino liegt im künstlichen Koma auf der Intensivstation.
- Europaweit wird dringend nach einem neuen Spenderherz gesucht.
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt
Seit mehr als 50 Tagen liegt Tommasino nun auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Neapel, am Leben erhalten durch eine Maschine. Die Ärzte kämpfen unermüdlich um das Leben des kleinen Jungen, doch seine Chancen stehen schlecht. Die Suche nach einem neuen Spenderherz läuft auf Hochtouren, doch die Zeit drängt. «Mein Sohn führte ein fast normales Leben», zitiert die Tageszeitung «Corriere della Sera» Tommasinos Mutter. «Er nahm Medikamente, spielte und aß regelmäßig. Jetzt liegt er seit Wochen im künstlichen Koma und schwebt in Lebensgefahr.» (Lesen Sie auch: Herztransplantation Fehler: Drama um Spenderherz in Italien)
Die Tragödie um Tommasino wirft viele Fragen auf. Wie konnte es zu diesem fatalen Herztransplantation Fehler kommen? Warum wurde ein beschädigtes Organ transplantiert? Und wer trägt die Verantwortung für dieses Versagen? Fragen, die nun von den Behörden untersucht werden müssen, um ähnliche Fälle in Zukunft zu verhindern.
Die Suche nach einem neuen Herzen: Eine Frage der Hoffnung
Die europaweite Suche nach einem passenden Spenderherz für Tommasino ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Wahrscheinlichkeit, ein geeignetes Organ zu finden, ist gering, da die Kriterien für eine Herztransplantation sehr streng sind. Alter, Größe, Blutgruppe und Gewebemerkmale müssen übereinstimmen, um eine erfolgreiche Transplantation zu gewährleisten. Dennoch geben Familie und Ärzte die Hoffnung nicht auf. Sie appellieren an die Menschlichkeit und bitten um Unterstützung, um dem kleinen Tommasino eine zweite Chance auf Leben zu ermöglichen. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation informiert über die Möglichkeiten der Organspende.
Die Geschichte von Tommasino ist ein erschütterndes Beispiel für die Herausforderungen und Risiken der Organtransplantation. Sie zeigt, wie wichtig eine sorgfältige Planung und Durchführung des Transports von Spenderorganen ist, um das Leben von Patienten nicht unnötig zu gefährden. Gleichzeitig macht sie deutlich, wie dringend Organspenden benötigt werden, um Menschen wie Tommasino eine Chance auf ein gesundes Leben zu ermöglichen.
In Italien ist die Organspende grundsätzlich erlaubt. Jeder Bürger kann zu Lebzeiten einer Organspende zustimmen oder widersprechen. Liegt keine Erklärung vor, entscheiden die Angehörigen im Sinne des Verstorbenen. (Lesen Sie auch: Eingesperrtes Mädchen Prozess: Was Geschah Wirklich in…)
Tommasino privat: Was ist aktuell über ihn bekannt?
Über das Privatleben von Tommasino ist wenig bekannt, was angesichts seines jungen Alters und der aktuellen Umstände verständlich ist. Er ist zwei Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Neapel. Vor seiner Erkrankung führte er, wie seine Mutter berichtet, ein fast normales Leben, spielte und aß regelmäßig. Nun ist sein Alltag von der Intensivstation und dem Kampf ums Überleben geprägt. Die Familie hält sich verständlicherweise bedeckt, um ihre Privatsphäre in dieser schweren Zeit zu schützen. Es ist bekannt, dass sie von der Diagnose des herztransplantation fehlers und der Transplantation des beschädigten Organs überrascht wurden.
Die Anteilnahme am Schicksal von Tommasino ist in Italien und darüber hinaus groß. Viele Menschen drücken ihre Unterstützung und ihr Mitgefühl aus und hoffen auf ein Wunder. Die Geschichte des kleinen Jungen hat eine Debatte über die Sicherheit und Transparenz von Organtransplantationen ausgelöst. Es bleibt zu hoffen, dass Tommasino bald ein passendes Spenderherz findet und ein gesundes Leben führen kann.
Die Familie von Tommasino konzentriert sich nun darauf, für ihren Sohn da zu sein und ihn bestmöglich zu unterstützen. Sie hoffen auf ein positives Ergebnis der europaweiten Suche nach einem Spenderherz und danken allen, die ihre Anteilnahme und Unterstützung zeigen.
Wie alt ist Tommasino?
Tommasino ist zwei Jahre alt und stammt aus Neapel, Italien. Sein Alter macht die Suche nach einem passenden Spenderherz besonders schwierig, da die Größe des Organs genau passen muss.
Hat Tommasino einen Partner/ist verheiratet?
Da Tommasino erst zwei Jahre alt ist, trifft diese Frage natürlich nicht zu. Er lebt mit seinen Eltern in Neapel.
Hat Tommasino Kinder?
Nein, Tommasino hat keine Kinder. Er ist selbst noch ein Kind und kämpft um sein Leben. (Lesen Sie auch: Wetter neue Woche: Nebel, Glätte und Kälte…)
Wie konnte es zu dem herztransplantation fehler kommen?
Das Spenderherz wurde beim Transport von Bozen nach Neapel in Trockeneis statt in normalem Eis gelagert. Dadurch wurde das Organ irreparabel beschädigt, bevor es transplantiert werden konnte.
Wie sind die Chancen auf ein neues Spenderherz für Tommasino?
Die Chancen auf ein neues Spenderherz sind gering, da die Kriterien für eine Transplantation sehr streng sind. Dennoch wird europaweit intensiv nach einem passenden Organ gesucht, um Tommasino eine zweite Chance zu geben.
Die Geschichte von Tommasino ist ein Weckruf. Sie verdeutlicht die Notwendigkeit höchster Sorgfalt und Transparenz im Bereich der Organtransplantation. Nur so kann das Vertrauen in dieses lebensrettende Verfahren erhalten und das Leben von Patienten wie Tommasino geschützt werden. Die Hoffnung auf ein Wunder bleibt bestehen, während Italien und Europa dem kleinen Jungen die Daumen drücken. Informationen zur Organspende in Deutschland finden sich auf der Seite der Bundesregierung.




