📖 Lesezeit: 5 Minuten | Zuletzt aktualisiert: 5. Januar 2026
Über eine Million Euro Haftkosten – so teuer kommt den Steuerzahler eine kriminelle Großfamilie aus Stuttgart zu stehen. Das baden-württembergische Justizministerium hat jetzt eine schockierende Rechnung vorgelegt: Die Familie H. mit mehr als 160 Straftaten verursacht Haftkosten von mindestens 1.053.508 Euro. Drei Brüder sitzen nach einem Messerangriff noch im Gefängnis – und die Kosten steigen täglich weiter.
⚡ Die Fakten im Überblick
Haftkosten gesamt: Mindestens 1.053.508 Euro | Straftaten: Über 160 | Noch in Haft: 3 Brüder | Ausgereist: 17 Familienmitglieder | Handgeld für Ausreise: 23.000 Euro | Kosten pro Hafttag: ca. 180 Euro
1.053.508 Euro: So setzt sich die Millionen-Rechnung zusammen
Justizministerin Marion Gentges (CDU) hat auf Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Lindenschmid eine detaillierte Kostenaufstellung vorgelegt. Die Zahlen sind erschreckend:
| Kostenart | Betrag |
|---|---|
| Haftkosten bereits entlassener Familienmitglieder | 478.228 € |
| Haftkosten drei noch inhaftierter Brüder (Minimum) | 575.280 € |
| Ausreisekosten (17 Personen) | 45.228 € |
| Davon Handgeld/Förderungsbetrag | 23.000 € |
| HAFTKOSTEN GESAMT (Minimum) | 1.053.508 € |
Und das ist nur die Untergrenze! Der älteste der noch inhaftierten Brüder kommt frühestens im Oktober 2027 frei. Allein für ihn fallen bis dahin weitere geschätzte 115.000 Euro Haftkosten an.
Drei Brüder nach Messerangriff im Gefängnis
Während 17 Familienmitglieder Deutschland bereits verlassen haben, sitzen drei Brüder weiter hinter Gittern. Der Grund: Ein brutaler Messerangriff in einer Stuttgarter Fußgängerzone im Jahr 2024.
| Name | Alter | Verurteilung |
|---|---|---|
| Khalil H. | 18 Jahre | Mehrjährige Haftstrafe wegen Messerangriff |
| Mohammed H. | 23 Jahre | Mehrjährige Haftstrafe wegen Messerangriff |
| Jamal H. | 27 Jahre | Mehrjährige Haftstrafe wegen Messerangriff |
Die drei wurden am 20. Juni 2025 vom Landgericht Stuttgart verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Khalil H. hatte zuvor in nur zweieinhalb Jahren bereits 34 Straftaten begangen – darunter Bedrohungen, Körperverletzungen und 15 Ladendiebstähle.
160 Straftaten: Die kriminelle Bilanz der Familie
Die syrische Großfamilie H. kam zwischen 2015 und 2020 aus Aleppo nach Deutschland. Was folgte, war eine beispiellose Serie von Straftaten:
- 🔪 Versuchte Totschläge und Messerattacken
- 👊 Schwere Körperverletzungen
- 💰 Räuberische Erpressungen
- 🏪 Dutzende Ladendiebstähle
- ⚠️ Bedrohungen
- 📱 Besitz von Kinderpornografie
- 👮 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Insgesamt werden der 20-köpfigen Familie mehr als 160 Straftaten zur Last gelegt. Mindestens 11 der Kinder wurden kriminell – trotz Flüchtlingsschutz und Sozialleistungen.
💶 Was kostet ein Hafttag? In Baden-Württemberg liegen die Nettokosten für einen Gefangenen bei etwa 130-180 Euro pro Tag. Das sind rund 4.000 bis 5.500 Euro im Monat – pro Person. Bei drei Inhaftierten summiert sich das auf bis zu 16.500 Euro monatlich.
23.000 Euro Handgeld für die Ausreise
Für heftige Kritik sorgte auch das sogenannte „Handgeld», das die ausgereisten Familienmitglieder erhielten:
| Personengruppe | Anzahl | Förderungsbetrag |
|---|---|---|
| Erste Gruppe (Sommer 2025) | 4 Personen | je 1.000 € |
| Zweite Gruppe (Oktober 2025) | 13 Personen | je 1.461,54 € |
| Gesamt | 17 Personen | 23.000 € |
Das Justizministerium verteidigt die Zahlung: Die „kontrollierte Ausreise» sei die schnellste und kostengünstigste Lösung gewesen. Eine Abschiebung nach Syrien war rechtlich nicht möglich. Migrationsstaatssekretär Siegfried Lorek (CDU) betonte: „Im Vergleich zu Haftkosten ist der Förderbetrag für das Land die günstigste Variante.»
Bürgergeld: Ministerium verweigert Auskunft
Eine brisante Frage bleibt unbeantwortet: Wie viel Bürgergeld hat die Familie über die Jahre bezogen?
Das Justizministerium verweigerte die Auskunft mit Verweis auf den Sozialdatenschutz. Bekannt ist lediglich: Familienvater Almudy H. (44) lebte mit seinen drei Ehefrauen und den Kindern in einem 7-Zimmer-Haus auf rund 230 Quadratmetern in Stuttgart-Zuffenhausen. Er bezog Sozialhilfe wegen einer angeblichen Gehbehinderung.
Was passiert mit den drei Brüdern?
Justizministerin Marion Gentges stellte klar: Auch die drei inhaftierten Brüder sollen nach Syrien abgeschoben werden – aber erst nach Verbüßung eines „relevanten Teils» ihrer Haftstrafe.
„Das ist auch richtig so», so Gentges. „Ansonsten wäre das Schlimmste, das einem ausländischen Straftäter droht, durch Ausreise in Freiheit zu gelangen.»
Für die vorzeitig aus der Haft Entlassenen gilt eine Wiedereinreisesperre von mindestens fünf Jahren. Bei Verstoß müssen sie die Reststrafe antreten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie hoch sind die Haftkosten der Familie insgesamt?
Die Haftkosten der syrischen Großfamilie belaufen sich auf mindestens 1.053.508 Euro. Davon entfallen 478.228 Euro auf bereits entlassene Familienmitglieder und mindestens 575.280 Euro auf die drei noch inhaftierten Brüder. Die Kosten werden weiter steigen.
Warum hat die Familie Geld für die Ausreise bekommen?
Die 17 ausgereisten Familienmitglieder erhielten insgesamt 23.000 Euro als „Förderungsbetrag» für die freiwillige Ausreise. Das Justizministerium begründet dies damit, dass eine Abschiebung nach Syrien rechtlich nicht möglich war und die kontrollierte Ausreise günstiger sei als fortgesetzte Haft- und Sozialkosten.
Wie viele Straftaten hat die Familie begangen?
Der Familie werden mehr als 160 Straftaten zur Last gelegt. Darunter sind versuchte Totschläge, schwere Körperverletzungen, räuberische Erpressungen, Messerangriffe, Ladendiebstähle und Bedrohungen. Mindestens 11 der Kinder wurden straffällig.
Wer sitzt noch im Gefängnis?
Drei Brüder der Familie sitzen noch in deutschen Gefängnissen: Khalil H. (18), Mohammed H. (23) und Jamal H. (27). Sie wurden wegen eines Messerangriffs in Stuttgart zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der älteste Bruder kommt frühestens im Oktober 2027 frei.
Was kostet ein Hafttag in Baden-Württemberg?
In Baden-Württemberg liegen die Nettokosten für einen Gefangenen bei etwa 130-180 Euro pro Tag. Das entspricht rund 4.000 bis 5.500 Euro pro Monat und Person. Ein Tag Abschiebehaft ist mit über 400 Euro noch teurer.
Fazit: Millionenkosten für den Steuerzahler
Die Bilanz der kriminellen Großfamilie aus Stuttgart ist erschreckend: Über eine Million Euro Haftkosten, mehr als 160 Straftaten und 23.000 Euro Handgeld für die Ausreise. Die drei noch inhaftierten Brüder werden die Rechnung weiter in die Höhe treiben. Wie viel Bürgergeld die Familie über die Jahre kassiert hat, bleibt geheim – das Ministerium schweigt.
Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper brachte es auf den Punkt: „Wir dürfen es keinesfalls hinnehmen, dass das friedliche Zusammenleben in unseren Städten gefährdet wird und ausreisepflichtige und kriminelle Straftäter auch noch Sozialleistungen beziehen.»
Redaktion Welt der Legenden
Dieser Artikel basiert auf offiziellen Angaben des Justizministeriums Baden-Württemberg, einer Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Lindenschmid sowie Berichten der Stuttgarter Zeitung, Schwäbischen Zeitung und NZZ. Stand: 5. Januar 2026