Mitten in der Hochsaison bricht das finanzielle Desaster über die Region herein. Die Wangerland Touristik GmbH stellt den Insolvenzantrag – ein harter Schlag für 180 Beschäftigte und die gesamte Gemeinde.
Ursprünglich sollte das Prestigeprojekt «Thalasso Meeres Spa» nur 8,8 Millionen Euro kosten. Doch die Baukosten explodierten auf sage und schreibe 23 Millionen. Ein Albtraum für Bürgermeister Mario Szlezak und den neuen Geschäftsführer Torsten Riedel.
Die Gemeinde als alleinige Eigentümerin steht vor einem Scherbenhaufen. Wie konnte es soweit kommen? Trotz der dramatischen Lage sind die Gehälter der Mitarbeiter vorerst für drei Monate gesichert.
Mehr Details zur Kostenexplosion beim Thalasso-Projekt zeigen das ganze Ausmaß der Misere. Eine Region bangt um ihre touristische Zukunft.
Was als Prestigeprojekt begann, endete in einem finanziellen Desaster. Aus geplanten 8,8 Millionen Euro wurden am Ende 23 Millionen – eine Kostenexplosion, die das Unternehmen in die Insolvenz trieb. Doch wie kam es dazu?
2019 lag die Kostenschätzung noch bei 8,8 Millionen Euro. Heute steht fest: Der Bau verschlang 161% mehr. «Das war ein klassischer Fall von rosaroter Brille», sagt ein Branchenkenner. Ungeprüfte Rechnungen und Planungsfehler trieben die Summe in die Höhe.
Die Gemeinde sprang mit einem 5,9-Millionen-Kredit ein – vergeblich. Selbst eine 3,7-Millionen-Bürgschaft reichte nicht.
«Hier wurden alle Alarmglocken ignoriert»,
kritisiert Wirtschaftsprüfer Tobias Kersten.
Interne Dokumente zeigen: Schon 2024 war die Schieflage erkennbar. Doch statt zu handeln, wurde weitergebaut. Bürgermeister Szlezak gesteht ein:
«Die Haushaltslage lässt weitere Hilfen nicht zu.»
Die Folge: Die Tochergesellschaft muss nun in Eigenverwaltung gerettet werden. Ein riskantes Spiel – denn der Bau läuft trotz Insolvenz weiter. Ein Albtraum für alle Beteiligten.
Für 180 Mitarbeiter bricht eine Zeit der Ungewissheit an. Das Insolvenzgeld sichert zwar vorerst die Gehälter für drei Monate – doch was kommt danach? «Wir fühlen uns verheizt!», berichtet eine Angestellte unter Tränen. Die Stimmung hinter den Kulissen ist angespannt.
Die Lage ist paradox: Während der Ticketverkauf für den Spa weiterläuft, bangen die Mitarbeiter um ihre Jobs. «Das war absehbar», zitiert die Nordsee-Zeitung einen anonymen Kollegen. Die Gehälter sind zwar gesichert, doch das Damoklesschwert schwebt über allen.
Die Region steht vor einem Scherbenhaufen. Die Friesland-Therme und das Meerwasserbad gelten als Kostentreiber – mit jährlichen Verlusten von 500.000 Euro. Tourismuschef Riedel droht:
«Alles steht auf dem Prüfstand – auch die Bäder.»
Die Gemeinde Wangerland sucht verzweifelt nach Investoren. Hinter den Kulissen laufen Geheimverhandlungen. Doch die Uhr tickt: Ohne die Wellness-Oasen könnte der Tourismus in der Region kollabieren. Ein Hotelier bringt es auf den Punkt:
«Ohne Therme brechen uns die Gäste weg!»
Hinter den Kulissen laufen bereits Rettungsgespräche auf Hochtouren. Die Wangerland Touristik GmbH setzt alles auf eine Karte: Eigenverwaltung. Doch kann das funktionieren?
Der Antrag beim Amtsgericht Jever ist eingereicht. Sanierungsexperte Dr. Christian Kaufmann (Pluta GmbH) übernimmt das Ruder. Seine Diagnose:
«Jeder Cent wird jetzt dreimal umgedreht – es geht ums Überleben.»
Die Strategie:
Bürgermeister Mario Szlezak steht unter Druck. Die Schulden der Gemeinde Wangerland könnten auf 47 Millionen Euro steigen. Sein Geständnis:
«Vielleicht können Investoren es besser.»
Neuer Geschäftsführer Torsten Riedel, erst seit April im Amt, wird zum paradoxen Hoffnungsträger. In internen Nachrichten heißt es: «Er kennt die Zahlen – und die Abgründe.»
Die Region hält den Atem an. Ein riskanter Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen.
Die Insolvenz des Wellness-Tempels hinterlässt tiefe Spuren. Experten warnen vor langfristigen Folgen für die Tourismusmarke. «Das wird Jahre brauchen, um sich zu erholen», kommentiert ein Branchenanalyst.
Die Gemeinde steht vor einer Zerreißprobe. Mit Schulden von bis zu 47 Millionen Euro sucht der Bürgermeister verzweifelt nach Lösungen. Private Investoren gelten als letzte Rettung – doch zu welchem Preis?
Das Unternehmen arbeitet unter Hochdruck an einem Sanierungskonzept. Bis September 2024 soll Klarheit herrschen. Die Kosten der Fehlplanungen trägt am Ende der Steuerzahler.
Ein Lehrstück für kommunale Projekte: Ohne klare Rahmenbedingungen droht die nächste Schieflage. Die Region hofft auf einen Neuanfang – doch der Weg dorthin bleibt steinig.
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