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Sandra Näslund triumphiert in Gällivare

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Die schwedische Skicrosserin Sandra Näslund hat am 28. März 2026 im nordschwedischen Gällivare den Weltcup gewonnen. Dieser Sieg sicherte ihr den fünften Triumph im Gesamtweltcup. Auch ihr Landsmann David Mobärg konnte sich im Herrenrennen den Sieg sichern. Das Rennen in Gällivare war von besonderer Bedeutung, da es kurzfristig als Ersatz für Idre eingesprungen war.

Symbolbild zum Thema Gällivare
Symbolbild: Gällivare (Bild: Picsum)

Gällivare: Ein neuer Austragungsort im Skicross-Weltcup

Gällivare, gelegen in der schwedischen Provinz Lappland, ist bekannt für seine alpine Tradition. Obwohl die Stadt bereits Erfahrung mit alpinen Weltcuprennen hat – zuletzt im März 1983 mit Ingemar Stenmark – war die Ausrichtung eines Skicross-Weltcups eine Premiere. Innerhalb von nur drei Monaten schafften es die Organisatoren, eine wettkampftaugliche Strecke auf dem Berg Dundret zu errichten. Markus Tjikkom, der Verantwortliche für die Veranstaltung, betonte, dass die Entscheidung zur Ausrichtung des Weltcups schnell getroffen wurde, nachdem Idre abgesagt hatte. Wie SVT Nyheter berichtet, ermöglichte die schnelle Umsetzung den Stars der Szene, in Gällivare anzutreten. (Lesen Sie auch: Palmsonntag: Papst Leo XIV. feiert Messe zum…)

Aktuelle Entwicklung: Näslund und Mobärg dominieren

Sandra Näslund dominierte das Rennen in Gällivare von Beginn an. Sie gewann alle ihre Läufe und sicherte sich somit ihren insgesamt 49. Weltcupsieg. Für die 29-Jährige ist es der fünfte Gewinn des Gesamtweltcups nach 2018, 2020, 2022 und 2023. Trotz Verletzungen in den letzten zwei Jahren konnte sie in dieser Saison 10 von 15 Rennen für sich entscheiden. Bei den Olympischen Spielen hatte sie zuvor die Bronzemedaille gewonnen. Mit dem Sieg in Gällivare stellte Näslund zudem einen neuen Punkterekord für eine Weltcupsaison auf. Auch David Mobärg feierte in Gällivare einen Sieg. Er setzte sich im Herrenrennen durch und komplettierte den schwedischen Doppelerfolg.

Reaktionen und Stimmen

Sandra Näslund zeigte sich im Interview mit Viaplay erfreut über ihren Erfolg und die Möglichkeit, vor heimischem Publikum zu gewinnen. Sie sprach von einer «himla bra säsong» und betonte, wie schön es sei, einen Sieg auf heimischem Boden zu feiern. Linnea Mobärg, die im Finale Vierte wurde, zeigte sich beeindruckt von Näslunds Leistung und fragte in der TV-Sendung, ob es bereits Näslunds zweite Weltcup-Kugel sei, woraufhin diese antwortete, dass es bereits die fünfte sei. Aftonbladet zitiert Mobärg mit den Worten, sie sei nicht überrascht, aber es sei «jävligt starkt» von Näslund, sich ständig zu verbessern. (Lesen Sie auch: Palmsonntag: Zehntausende feiern mit Papst Leo XIV.…)

Gällivare: Bedeutung und Ausblick

Die erfolgreiche Ausrichtung des Skicross-Weltcups in Gällivare unterstreicht die Kompetenz Schwedens im Wintersport. Die Tatsache, dass Gällivare kurzfristig als Austragungsort einsprang und eine gelungene Veranstaltung auf die Beine stellte, zeigt die Flexibilität und das Engagement der Organisatoren. Für die Zukunft könnte dies bedeuten, dass Gällivare sich als fester Bestandteil im Skicross-Weltcup etablieren könnte. Der Erfolg von Sandra Näslund und David Mobärg dürfte zudem das Interesse am Skicross-Sport in Schweden weiter steigern.

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Illustration zu Gällivare
Symbolbild: Gällivare (Bild: Picsum)

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