Felix zu Knyphausen, ein 49-jähriger deutscher Schlossherr aus Dortmund, ist am 19. Februar 2026 in den Bündner Bergen in der Nähe von Parsonz bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen. Sein 15-jähriger Sohn wurde ebenfalls von der Lawine erfasst, konnte jedoch gerettet und in ein Spital gebracht werden. Das Unglück ereignete sich abseits der markierten Pisten in einem Skigebiet, in dem zum Zeitpunkt des Unglücks eine erhebliche Lawinengefahr herrschte.

Wer war Felix zu Knyphausen?
Felix zu Knyphausen entstammte einer alten Adelsfamilie, die seit dem 14. Jahrhundert im Besitz von Schloss Knyphausen in Nordrhein-Westfalen ist. Die Familie zählt zu den ältesten und bedeutendsten des westfälischen Adels. Die Geschichte der Familie Knyphausen ist eng mit der Geschichte der Region verbunden.
Das Schloss Knyphausen, eine der letzten Schlossanlagen im Ruhrgebiet, die sich noch in Privatbesitz befinden, dient seit 1302 als Wohnsitz der Familie. Felix zu Knyphausen war Schlossherr und damit verantwortlich für den Erhalt und die Pflege des historischen Anwesens. Die Familie engagiert sich auch in verschiedenen kulturellen und sozialen Projekten in der Region. (Lesen Sie auch: Hofer ruft Marienkäfer-Kostüm zurück: Erstickungsgefahr)
Lawinenunglück in Graubünden: Die Ereignisse
Am Dienstagnachmittag, den 19. Februar 2026, ereignete sich in der Nähe des Skilifts Lartig in Parsonz GR ein Lawinenniedergang. Felix zu Knyphausen und sein Sohn befanden sich abseits der gesicherten Pisten, als sich die Lawine löste. Wie 20 Minuten berichtet, wurden beide von den Schneemassen verschüttet. Während sich andere Schneesportler in Sicherheit bringen konnten, alarmierten diese umgehend die Rettungskräfte.
Eine Suchmannschaft, unterstützt von einem Lawinensuchhund, konnte den 15-jährigen Sohn von Felix zu Knyphausen aus den Schneemassen befreien. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Für seinen Vater kam jedoch jede Hilfe zu spät. Trotz Reanimationsversuchen verstarb Felix zu Knyphausen noch an der Unglücksstelle, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte.
Hohe Lawinengefahr in den Alpen
Die Schweizer Alpen, insbesondere die Regionen Wallis und Graubünden, waren in den Tagen vor dem Unglück von starken Schneefällen betroffen. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF hatte für die Region eine hohe Lawinengefahr (Stufe 4 von 5) ausgegeben. Zeitweise galt sogar die höchste Gefahrenstufe. Die Behörden warnten eindringlich vor Aktivitäten abseits der gesicherten Pisten. (Lesen Sie auch: Ö3: Überraschender Abgang: Ex–Moderator Eppinger verlässt)
Die Lawinengefahr entsteht durch die Kombination von Neuschnee, der sich nicht ausreichend mit der Altschneedecke verbinden kann, und ungünstigen Wetterbedingungen wie Wind und Temperaturänderungen. Dies führt zur Bildung von instabilen Schneebrettern, die sich leicht lösen und verheerende Lawinen auslösen können.
Reaktionen auf das Unglück
Das Lawinenunglück und der Tod von Felix zu Knyphausen haben in der Region und darüber hinaus Bestürzung ausgelöst. Freunde, Bekannte und Geschäftspartner äußerten ihr Mitgefühl für die Familie des Verstorbenen. Die Anteilnahme in den sozialen Medien ist groß.
Die Gemeinde Parsonz und die Rettungskräfte sprachen den Angehörigen ihr Beileid aus. Gleichzeitig betonten sie die Wichtigkeit, die Lawinenwarnungen ernst zu nehmen und sich nicht unnötig in Gefahr zu begeben. Die Bergretter appellierten an alle Wintersportler, sich vorab gründlich über die aktuelle Lawinensituation zu informieren und nur gesicherte Pisten zu befahren. (Lesen Sie auch: GNTM Wer ist Raus: ist ? Kandidatin…)
Felix zu Knyphausen: Was bedeutet das Unglück?
Der tragische Tod von Felix zu Knyphausen erinnert auf schmerzliche Weise an die Gefahren, die mit dem Wintersport in den Bergen verbunden sind. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen kommt es immer wieder zu Lawinenunglücken, die oft tödlich enden. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, sich der Risiken bewusst zu sein und sich entsprechend zu verhalten.

Das Unglück unterstreicht auch die Notwendigkeit, die Lawinenforschung weiter voranzutreiben und die Vorhersagemodelle zu verbessern. Nur so können die Lawinengefahr besser eingeschätzt und rechtzeitig Warnungen ausgesprochen werden. Zudem ist es wichtig, das Bewusstsein für die Lawinengefahr in der Bevölkerung zu schärfen und die Eigenverantwortung der Wintersportler zu stärken.
Ausblick
Die Ermittlungen zum Lawinenunglück in Parsonz dauern an. Die Kantonspolizei Graubünden untersucht, wie es zu dem Unglück kommen konnte und ob möglicherweise fahrlässiges Verhalten vorlag. Die Ergebnisse der Untersuchung werden voraussichtlich in den kommenden Wochen veröffentlicht. (Lesen Sie auch: Ostdeutsche Allgemeine Zeitung: Friedrich startet neues)
Die Familie von Felix zu Knyphausen hat sich noch nicht öffentlich zu dem Unglück geäußert. Es ist zu erwarten, dass in den kommenden Tagen eine Traueranzeige veröffentlicht wird. Die Beisetzung wird vermutlich im engsten Familienkreis auf Schloss Knyphausen stattfinden.
Häufig gestellte Fragen zu felix zu knyphausen
Wer war Felix zu Knyphausen?
Felix zu Knyphausen war ein 49-jähriger deutscher Schlossherr aus Dortmund. Er entstammte einer alten Adelsfamilie und war Besitzer von Schloss Knyphausen, einem historischen Anwesen im Ruhrgebiet. Er verunglückte tödlich bei einem Lawinenunglück in Graubünden.
Wo ereignete sich das Lawinenunglück, bei dem Felix zu Knyphausen starb?
Das Unglück ereignete sich am 19. Februar 2026 in der Nähe des Skilifts Lartig in Parsonz GR, Graubünden. Felix zu Knyphausen und sein Sohn befanden sich abseits der markierten Pisten, als sich die Lawine löste und beide verschüttete.
Wie hoch war die Lawinengefahr zum Zeitpunkt des Unglücks?
Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte in der Region Graubünden eine hohe Lawinengefahr, Stufe 4 von 5. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF hatte vor Aktivitäten abseits der gesicherten Pisten gewarnt.
Konnte der Sohn von Felix zu Knyphausen gerettet werden?
Ja, der 15-jährige Sohn von Felix zu Knyphausen konnte von den Rettungskräften aus den Schneemassen befreit werden. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und überlebte das Unglück.
Was sollte man bei hoher Lawinengefahr beachten?
Bei hoher Lawinengefahr sollte man unbedingt die Warnungen der Behörden ernst nehmen und auf Aktivitäten abseits der gesicherten Pisten verzichten. Es ist ratsam, sich vorab gründlich über die aktuelle Lawinensituation zu informieren und nur gesicherte Pisten zu befahren.
