Die UEFA Europa Conference League, offiziell seit 2024 nur noch UEFA Conference League genannt, hat sich seit ihrer Einführung 2021 als feste Größe im europäischen Vereinsfußball etabliert. Dieser Artikel liefert Ihnen am 19.02.2026 alle aktuellen Informationen zum dritten UEFA-Klubwettbewerb, der vor allem Vereinen aus kleineren und mittelgroßen Ligen eine internationale Bühne bietet und für spannende Duelle sorgt.
Die Europa Conference League bietet Vereinen, die sich nicht für Champions League oder Europa League qualifizieren konnten, eine Chance auf europäische Nächte und wichtige Einnahmen. Mit einem neuen Liga-Format, das die traditionelle Gruppenphase ersetzt hat, verspricht der Wettbewerb mehr Spiele und unvorhersehbare Begegnungen, was seine Attraktivität für Fans und Vereine gleichermaßen steigert und für frischen Wind im europäischen Fußball sorgt.
Das Wichtigste in Kürze
- Dritter Wettbewerb: Die Europa Conference League ist der drittwichtigste europäische Vereinswettbewerb nach der Champions League und der Europa League.
- Neuer Name & Modus: Seit der Saison 2024/25 heißt der Wettbewerb offiziell UEFA Conference League und wird in einem Liga-Format mit 36 Teams anstelle der früheren Gruppenphase ausgetragen.
- Qualifikation: Kein Team ist direkt für die Ligaphase qualifiziert. Die Teilnahme erfolgt über mehrere Qualifikationsrunden oder als Absteiger aus der Europa-League-Qualifikation.
- Sieger-Bonus: Der Gewinner der Europa Conference League sichert sich einen Startplatz in der Ligaphase der UEFA Europa League der Folgesaison.
- Spieltage: Die Spiele finden in der Regel donnerstags statt, parallel zur Europa League, mit Anstoßzeiten um 18:45 Uhr und 21:00 Uhr MEZ.
- Finale 2026: Das Endspiel der Saison 2025/26 findet am 27. Mai 2026 in der Red Bull Arena in Leipzig statt.
- Ziel des Wettbewerbs: Er soll mehr Vereinen aus mehr nationalen Verbänden die Möglichkeit zur Teilnahme am europäischen Fußball geben.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist die Europa Conference League?
- Der aktuelle Modus der Europa Conference League erklärt
- Wie qualifizieren sich Teams für die Europa Conference League?
- Welche Prämien und Preisgelder gibt es?
- Die Bedeutung des Wettbewerbs für Vereine
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Fazit: Eine Chance für den europäischen Fußball
Was ist die Europa Conference League?
Die UEFA Europa Conference League wurde zur Saison 2021/22 eingeführt, um mehr Vereinen und Verbänden eine europäische Plattform zu bieten. UEFA-Präsident Aleksander Čeferin betonte damals, dass der Wettbewerb den Zugang zum Europapokal erleichtern und mehr Spiele für mehr Klubs ermöglichen soll. Er rangiert als dritter Klubwettbewerb hinter der Champions League und der Europa League und richtet sich primär an Teams aus mittel- und unterklassigen Ligen der UEFA-Fünfjahreswertung. Allerdings bietet er auch Vereinen aus den Top-Ligen, wie beispielsweise dem Sechst- oder Siebtplatzierten der Bundesliga, eine Chance auf einen internationalen Titel. Wie wir bereits in unserem Artikel über den DDoS-Angriff auf die Deutsche Bahn berichtet haben, ist die digitale Infrastruktur entscheidend, ähnlich wie eine gute sportliche Infrastruktur für solche Wettbewerbe.
Die Entwicklung seit 2021
Seit ihrer Gründung hat die Europa Conference League an Profil gewonnen. Die ersten Sieger waren AS Rom (2022), West Ham United (2023), Olympiakos Piräus (2024) und der FC Chelsea (2025). Diese Titelträger zeigen, dass der Wettbewerb sowohl für Traditionsvereine als auch für Teams aus aufstrebenden Ligen attraktiv ist. Zur Saison 2024/25 wurde der Wettbewerb von «UEFA Europa Conference League» in «UEFA Conference League» umbenannt, um seine Eigenständigkeit zu stärken. Gleichzeitig erfolgte eine umfassende Reform des Spielmodus.
Der aktuelle Modus der Europa Conference League erklärt
Die größte Neuerung seit 2024 ist die Abschaffung der traditionellen Gruppenphase. Stattdessen wird nun ein Liga-Format mit 36 teilnehmenden Mannschaften gespielt. Dieses System kommt auch in der Champions League und Europa League zur Anwendung.
Die Ligaphase
In der Ligaphase bestreitet jedes der 36 Teams sechs Spiele gegen sechs unterschiedliche Gegner (drei Heim- und drei Auswärtsspiele). Alle Ergebnisse fließen in eine Gesamttabelle ein. Die Platzierung in dieser Tabelle entscheidet über das weitere Schicksal im Wettbewerb:
- Platz 1-8: Direkte Qualifikation für das Achtelfinale.
- Platz 9-24: Teilnahme an den K.o.-Runden-Play-offs. Hier spielen die Vereine um die verbleibenden acht Plätze im Achtelfinale.
- Platz 25-36: Ausscheiden aus dem Wettbewerb.
Die K.o.-Phase
Nach der Ligaphase und den Play-offs folgt die klassische K.o.-Phase mit Achtel-, Viertel- und Halbfinale, die jeweils in Hin- und Rückspiel ausgetragen werden. Das Finale wird in einem einzigen Spiel an einem neutralen Ort entschieden. Für die Saison 2025/26 ist dies die Red Bull Arena in Leipzig.
Wie qualifizieren sich Teams für die Europa Conference League?
Ein zentrales Merkmal der Europa Conference League ist, dass sich kein Team direkt für die Ligaphase qualifiziert. Der Weg führt immer über Qualifikationsrunden, die in zwei Pfade unterteilt sind: den Meisterweg und den Platzierungsweg.
- Platzierungsweg (Main Path): Hierüber qualifizieren sich die meisten Teams, basierend auf ihrer Platzierung in der nationalen Liga oder als Pokalsieger. Vertreter aus den Top-5-Ligen (gemäß UEFA-Koeffizient) steigen oft erst in der letzten Qualifikationsrunde, den Play-offs, ein.
- Meisterweg (Champions Path): Dieser Weg ist für die nationalen Meister reserviert, die in der Qualifikation zur Champions League oder Europa League gescheitert sind.
Zusätzlich stoßen Verlierer der Europa-League-Play-offs zur Ligaphase der Europa Conference League hinzu. Dieses System stellt sicher, dass eine Vielzahl von Vereinen aus unterschiedlichen Verbänden die Chance auf eine Teilnahme erhält. Die genaue Anzahl der Startplätze pro Land richtet sich nach der UEFA-Fünfjahreswertung.
Welche Prämien und Preisgelder gibt es?
Obwohl die Prämien in der Europa Conference League nicht das Niveau der Champions League erreichen, sind sie für die teilnehmenden Vereine dennoch eine bedeutende Einnahmequelle. Das Preisgeld setzt sich aus Startprämien, Leistungsboni, dem Koeffizienten-Ranking und dem TV-Marktpool zusammen.
Für die Saison 2025/26 können die Vereine mit folgenden Einnahmen rechnen:
| Runde | Prämie |
|---|---|
| Startgeld Ligaphase | ca. 3,17 Mio. € |
| Sieg in der Ligaphase | ca. 400.000 € |
| Unentschieden in der Ligaphase | ca. 133.000 € |
| Platz 1-8 in der Ligaphase | ca. 400.000 € |
| Platz 9-24 in der Ligaphase | ca. 200.000 € |
| Teilnahme Achtelfinale | ca. 800.000 € |
| Teilnahme Viertelfinale | ca. 1,3 Mio. € |
| Teilnahme Halbfinale | ca. 2,5 Mio. € |
| Finalist | ca. 4 Mio. € |
| Sieger | ca. 7 Mio. € |
Quelle: Basierend auf den Zahlen der Vorsaison, leichte Anpassungen sind möglich. Ein siegreicher Verein kann somit allein durch leistungsabhängige Prämien bis zu 19 Millionen Euro verdienen.
Die Bedeutung des Wettbewerbs für Vereine
Die Europa Conference League ist mehr als nur ein Trostpreis. Für viele Vereine ist sie eine einmalige Gelegenheit, sich international zu präsentieren, wichtige Erfahrungen zu sammeln und finanzielle Stabilität zu erlangen. Die Einnahmen können in die Infrastruktur oder den Kader investiert werden, was die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärkt. Zudem bietet der Wettbewerb eine Plattform für Spieler, sich auf internationaler Bühne zu beweisen. Ein erfolgreicher Auftritt kann, ähnlich wie bei aufstrebenden Talenten wie Kimmy Repond im Eiskunstlauf, ein Sprungbrett für die Karriere sein. Der sportliche Anreiz ist ebenfalls hoch: Der Sieger qualifiziert sich direkt für die nächste Saison der Europa League, was einen weiteren sportlichen und finanziellen Schub bedeutet.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen Europa League und Europa Conference League?
Die Europa Conference League ist der drittrangige europäische Wettbewerb, während die Europa League der zweitrangige ist. Die Europa League ist sportlich höher einzuschätzen und bietet höhere Preisgelder. Der Gewinner der Conference League qualifiziert sich für die Europa League der nächsten Saison.
Wie viele deutsche Mannschaften spielen in der Europa Conference League?
In der Regel qualifiziert sich eine Mannschaft aus der Bundesliga für die Play-offs zur Europa Conference League. Meist ist dies der Sechstplatzierte der Saison. Sollte der DFB-Pokalsieger bereits über die Liga für einen höheren Wettbewerb qualifiziert sein, kann auch der Siebtplatzierte nachrücken.
Gibt es in der Conference League einen VAR?
Ja, der Video Assistant Referee (VAR) wird in allen Phasen der UEFA Conference League eingesetzt, um die Schiedsrichter bei wichtigen Entscheidungen zu unterstützen.
Wann wurde die Europa Conference League eingeführt?
Der Wettbewerb wurde von der UEFA ins Leben gerufen und startete erstmals in der Saison 2021/22. Die Einführung wurde bereits 2018 beschlossen.
Warum wurde der Modus der Europa Conference League geändert?
Die Umstellung auf ein Liga-System mit 36 Teams zur Saison 2024/25 erfolgte, um mehr Spiele zwischen unterschiedlichen Vereinen zu ermöglichen und die Vorrunde spannender zu gestalten. Diese Reform wurde zeitgleich auch für die Champions League und Europa League umgesetzt.
Fazit: Eine Chance für den europäischen Fußball
Die UEFA Europa Conference League hat sich als wertvolle Ergänzung der europäischen Klubwettbewerbe erwiesen. Sie bietet eine wichtige Bühne für Vereine, die sonst kaum internationale Erfahrung sammeln könnten, und schafft durch das neue Liga-Format zusätzliche Spannung. Finanziell attraktiv und sportlich reizvoll, hat sich die Europa Conference League ihren festen Platz im Kalender verdient und sorgt für unvergessliche Fußballnächte in ganz Europa. Der Wettbewerb ist somit eine Bereicherung, die die Vielfalt und Unberechenbarkeit des europäischen Fußballs fördert.
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Autor-Information
Verfasst von: Jonas Schreiber, Sportredakteur
Jonas Schreiber ist seit über zehn Jahren als Sportjournalist tätig und hat sich auf den europäischen Vereinsfußball spezialisiert. Er berichtet für Welt-der-Legenden.de über die Entwicklungen in den UEFA-Wettbewerben und analysiert die taktischen und wirtschaftlichen Aspekte des modernen Fußballs. Seine Expertise basiert auf fundierter Recherche und zahlreichen Interviews mit Funktionären und Spielern.
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