Der US-amerikanische Sänger D4vd steht derzeit unter Mordverdacht. Ihm wird vorgeworfen, ein minderjähriges Mädchen umgebracht zu haben. Nun wurden die Ergebnisse der Obduktion des Opfers veröffentlicht.

Es ist ein Verfahren, an dessen Ende D4vd, 21, der bürgerlich David Anthony Burke heißt, womöglich eine Todesstrafe droht: Nachdem vor einigen Tagen Anklage gegen den Sänger erhoben wurde, folgt nun das Ergebnis der Obduktion der 14-jährigen Celeste R., die Burke ermordet haben soll. Die «Los Angeles Times» berichtet am 22. April 2026, dass Celeste «an mehreren Stichverletzungen» starb, «bevor ihr jemand die Beine, Arme und zwei Finger abtrennte«.
Ursprünglich berichtet von: Gala (Lesen Sie auch: D4VD Mord: Obduktionsergebnis schockiert nach Tod von…)
Sänger D4vd wegen Mord, sexuellem Missbrauch und Leichenschändung angeklagt
Am 20. April hatte ebenfalls die «Los Angeles Times» berichtet, dass Anklage gegen Burke erhoben wurde. Man wirft ihm vor, die Minderjährige «wiederholt sexuell missbraucht zu haben, bevor er sie ermordete und ihre Leichte zerstückelte, um seine aufstrebende Musikkarriere zu schützen«, hieß es.
Aus dem Obduktionsbericht geht hervor, dass Celeste zwei Stichwunden erlitten hatte: jeweils eine im Bauch und in der Brust. Nach ihrem Tod wurde die Arme und Beine der Leiche «amputiert», «auch zwei Finger ihrer linken Hand wurden abgetrennt», berichtet die Tageszeitung. Die sterblichen Überreste der 14-Jährigen wurden im Kofferraum eines Autos gefunden, das auf Burkes Namen zugelassen wurde. Die Gerichtsmedizin hat ihren Tod als Mord eingestuft.
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US-amerikanischem Musiker droht womöglich Todesstrafe
Am 8. September 2025 wurde die Polizei auf ein Auto auf einem Abschlepphof aufmerksam gemacht, aus dem starker Verwesungsgeruch drang. Im Kofferraum des Wagens wurden die sterblichen Überreste von Celeste gefunden, die zum damaligen Zeitpunkt bereits seit rund fünf Monaten vermisst wurde. Das Mädchen wurde zuletzt am 23. April desselben Jahres gesichtet, als sie Burkes Haus in den Hollywood Hills betrat. Danach, so Bezirksstaatsanwalt Nathan Hochman nun, habe man «nichts mehr von ihr gehört». Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Celeste «um den 23. April herum» ermordet wurde.
Burke wurde Mitte April 2026 verhaftet. Am späten Montagnachmittag, 20. April, sei die Strafanzeige gegen ihn veröffentlicht worden, so die «Los Angeles Times». Im Zuge dessen sprach der Bezirksstaatsanwalt Hochman von einem «brutalen und grausamen Mord» und erklärte: «Der Albtraum eines jeden Elternteils ist es, wenn die Tochter eines Abends ausgeht und nie wieder zurückkommt.«
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Angeblich führten Burke und Celeste schon seit 2023 eine romantische Beziehung. Die Staatsanwaltschaft glaubt, dass er sie «aus finanziellen Gründen und weil sie Zeugin eines Verbrechens war – ihres eigenen sexuellen Missbrauchs durch den Sänger – getötet habe», schreibt die «Los Angeles Times». Celeste soll Burke vor ihrem Tod gedroht haben, seine Taten öffentlich zu machen. Sollte der 21-Jährige in allen Anklagepunkten für schuldig befunden werden, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe ohne Möglichkeit auf Bewährung. Sogar eine Todesstrafe stünde aktuell im Raum: «Ein Überprüfungsausschuss wird einberufen, um zu entscheiden, ob die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe beantragen kann.»

David Anthony Burke plädiert in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig
Bei der Verlesung der Anklage am 21. April 2026 war nicht nur der Staatsanwalt, sondern auch Burke und sein Team aus drei Anwält:innen anwesend. Die Jurist:innen erklärten in einer Stellungnahme: «Um es ganz klar zu sagen: Die tatsächlichen Beweise in diesem Fall werden zeigen, dass David Burke Celeste nicht ermordet hat und dass er nicht die Ursache ihres Todes war«. Burke befindet sich derzeit in Untersuchungshaft und wird in den kommenden Tagen erneut vor Gericht erscheinen müssen.
Verwendete Quelle: latimes.com (Lesen Sie auch: Paul Mccartney und Ringo Starr: Beatles-Helden)




